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UNESCO Welterbe in Oberösterreich

Der Dachstein und Hallstatt, Pfahlbauten und lebendige Traditionen

Zum Welterbe der UNESCO zu zählen, ist für Städte, Orte und Regionen ein Adelsprädikat. In Oberösterreich gehören die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut und die prähistorischen Pfahlbauten an Attersee und Mondsee zu diesem erlauchten Kreis an Kulturstätten. Dazu kommen verschiedene Tänze, Bräuche und Handwerkstraditionen, die von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe gezählt werden.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Berge, Salz und Pfahlbauten

Rund um Hallstatt und den Dachstein erstreckt sich der Kern des Salzkammergutes, das "Innere Salzkammergut", wie es seit jeher auch genannt wird. Der Dachstein mit seiner urtümlichen Karstlandschaft und den weitverzweigten Höhlen prägt die natürlichen Gegebenheiten. Das "weiße Gold" aus dem Hallstätter Salzberg lockte schon vor Jahrtausenden die Menschen in diese alpine Landschaft. Immerhin ist Hallstatt Namenspatron einer ganzen Epoche der Menschheitsgeschichte, der Hallstattzeit. Beides zusammen, Natur und Kultur des Salzkammergutes, bewog die UNESCO diese Region in die Welterbe-Liste aufzunehmen. Prähistorisch sind auch die Wurzeln des zweiten oberösterreichischen Weltkulturerbes: Der Attersee und am Mondsee gehören zu den reichen Fundstätten der Pfahlbautkultur. Die Reste der Pfahlbauten im Salzkammergut sind Teil des erst 2011 anerkannten und auf sechs Länder verteilten Kulturerbes "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen".

Fetzen, Maultrommeln und der Niglo

Zu den Schätzen einer Zivilisation gehören auch ihre Bräuche und ihr Handwerk. Diese nicht mit Händen zu greifenden Traditionen schützt das "Immaterielle Kulturerbe". Dazu gehören in Oberösterreich etwa Tänze, wie der Innviertler Landler, der "Rudentanz", der am Faschingsdienstag in Sierning gepflegt wird oder "Aberseer Schleunige" am Wolfgangsee. Faschingsbräuche sind hier zahlreich vertreten, wie die jährliche Aufführung der "Traunkirchner Mordsgschicht" oder der Ebenseer Fetzenzug. Mit dem Glöcklerlauf ist Ebensee gleich ein zweites Mal vertreten. Auch Bräuche wie der "Liachtbratlmontag" in Bad Ischl, der Liebstattsonntag in Gmunden oder der einzigartige "Niglo-Umzug" in Windischgarsten sind mit Einträgen auf der UNESCO-Liste gewürdigt. Dort finden sich auch die Wirlinger Böllerschützen aus der Wolfgangsee-Region und die Vogelfänger des Salzkammergutes. Alte Handwerkstraditionen, wie die Hinterglasmalerei in Sandl, die Maultrommelerzeugung in Molln, das Pechölbrennen im östlichen Mühlviertel und die Sensenerzeugung in den Tälern der Eisenwurzen gehören ebenfalls zum Immateriellen Kulturerbe.

Bräuche und Kulturstätten in Oberösterreich

Seewalchen am Attersee

Die Pfahlbauer

Seit Juni 2011 gehören 3 der ca. 20-30 im Attersee versunkenen jungsteinzeitlichen Pfahlbaustationen zum UNESCO Weltkulturerbe. ​ ...

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Mondsee am Mondsee

Pfahlbau Pavillon

​ Der Pfahlbau Pavillon ist frei zugänglich und präsentieren die Geschichte der Bewohnerinnen und Bewohner der heute unter Wasser liegenden ...

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Bad Ischl

Liachtbratlmontag - Fest der Altersjubilare

9:00 Uhr Gottesdienst (im Kongress & TheaterHaus) zum Liachtbratlmontag mit Umzug, Marschkonzert der Ortsmusikkapelle ...
Zeitraum: bis 02.10.2017
Stadtzentrum Bad Ischl
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Sandl

Hinterglasmuseum Sandl

Die Hinterglasmalerei hat Sandl im 19. Jahrundert weit über die Grenzen der Donaumonarchie bekannt gemacht. Das “Sandlbild” ist zum Begriff ...

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Gmunden

Liebstattsonntag mit Festumzug in Gmunden

Gmundens liebster Brauch Liebstattsonntag "Immaterielles Kulturerbe" - 11. März 2018– Gegen jede Art von Schmerz hilft ...
Zeitraum: bis 11.03.2018
Stadt Gmunden
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Ebensee

Traditioneller Ebenseer Fetzenzug

Immer am Faschingsmontag, ab 15:00 Uhr
Zeitraum: bis 12.02.2018
Gasthaus Neuhütte
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Molln

Maultrommelmacher Molln - Museum & Schaubetrieb

In den Mollner Planmatriken des 17. Jahrhunderts finden Sie die ältesten Namen der Mollner Maultrommelmacher, darunter den Name Wimmer. In ...

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Molln

Maultrommelerzeugung und Harmonikabau Schwarz

Im Jahr 1679 begann die Familie Schwarz in Molln mit der Produktion von Maultrommeln. Seither ist der Betrieb ununterbrochen in ...

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Windischgarsten

Windischgarstner Nigloumzug

Immaterielles Kulturerbe in Österreich | 5.12.2016 | Windischgarsten
Zeitraum: bis 05.12.2017
Rathaushof Windischgarsten
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