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Oberösterreichs Burgen und Schlösser


Von der wehrhaften Trutzburg zum ersten Wohnschloss Österreichs

Die Zeit, als in Eisen gewandete Ritter mit donnernden Hufeisen über Zugbrücken ritten ist seit Jahrhunderten vorbei. Auch die prächtigen Adelshöfe aus Renaissance und Barock sind im Rückspiegel der Geschichte längst zu Episoden geworden. Geblieben sind die steinernen Zeugen jener Epochen. Schlösser, Burgen und Ruinen in allen Teilen Oberösterreichs. Einem Fernrohr in die Vergangenheit gleich, werfen sie ein Schlaglicht auf das Leben der Menschen vor langer Zeit.

Foto: Oberösterreich Tourismus/Bohnacker: Grein mit Schloss Greinburg: Im Vodergrund der Greiner Donauhafen mit Blick auf das Schloss Greinburg und das Schifferörtchen GreinFoto: Oberösterreich Tourismus/Bohnacker: Grein mit Schloss GreinburgFoto: Oberösterreich Tourismus/Bohnacker: Turm und Eingangstor zum Schloß Tollet in GrieskirchenFoto: Oberösterreich Tourismus/Bohnacker: Schloß Tollet in GrieskirchenFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Burgruine Schaunberg bei EferdingFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Burgruine Schaunberg bei EferdingFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Weitblick von einer grünen Sommerwiese auf die Burg Clam in OberösterreichFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Burg Clam in OberösterreichFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Schloss Greinburg mit prachtvollem ArkadenhofFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Schloss GreinburgFoto: Oberösterreich Tourismus/Höfer: Blick auf die Burgruine Prandegg bei SchönauFoto: Oberösterreich Tourismus/Höfer: Burgruine Prandegg bei SchönauFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Burganlage VichtensteinFoto: Oberösterreich Tourismus/Fersterer: Burg Vichtenstein

Eine stattliche, wehrhafte Burg gehörte für den Adeligen im Mittelalter einfach zum guten Ton. Dem Zweck der Verteidigung sollte sie dienen, gleichzeitig repräsentativ sein. Es sind vor allem die wichtigen Verkehrswege des mittelalterlichen Oberösterreich, die sie schützen sollten. An diesen alten Routen findet man Burgen und ihre Überreste. Zum Beispiel entlang der Donau oder in deren unmittelbarer Nähe: Die Burg Vichtenstein im Sauwald nahe Passau, die Burgruine Schaunberg hoch über dem Eferdinger Becken oder die Burg Clam, die auch als Konzertlocation überregionale Bekanntheit genießt. Das Mühlviertel mit seinen Nord-Süd-Handelswegen ist ebenso bekannt für seine Burgen - von Prandegg bis Reichenau - wie die Täler von Enns und Krems - Stichwort Burg Losenstein und Burg Altpernstein in Micheldorf. Den Salztransport am Inn sicherten Wehranlagen wie die Burgen Wernstein und Obernberg. Apropos Salz: Auch dieser wichtige Rohstoff musste durch entsprechende Maßnahmen vor feindlichem Zugriff geschützt werden. Die Ruine Wildenstein in Bad Ischl war lange Zeit Sitz eines Pflegers und damit das Verwaltungszentrum des Salzkammergutes.

Später trat der Verteidigungszweck der Adelssitze in den Hintergrund. Prächtige Schlösser wurden errichtet oder einstige Burgen zu solchen ausgebaut. So wuchs das Linzer Schloss unter Kaiser Rudolf II. zu einer kaiserlichen Residenz. Das Schloss Parz in Grieskirchen ist für seine Renaissancefresken bekannt. Und das Schloss Starhemberg in Eferding repräsentiert das Selbstbewusstsein eines Fürstengeschlechts, das im Windschatten der Habsburger zu Macht und Einfluss gelangte. Als Besonderheit sei noch die Greinburg genannt: Sie thront in Grein, am Eingang des Strudengaues direkt über der Donau. 1488 bis 1493 entstanden, ist sie das älteste Wohnschloss Österreichs und gehört zu den ersten derartigen Anlagen im ganzen deutschen Sprachraum.

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