Landesgartenschau 2011
Die wichtigsten Säulen der Oberösterreich Landesgartenschau 2011 stellen die fünf Bereiche des Gartenschau-Geländes dar – der Kremspark, die Schulen Ritzlhof, die Gärten zwischen Stadt und Land, die Landschaftslabore sowie das Obst-Erlebnis – 12 Hallenschauen, 25 Themengärten sowie mehr als 600 Veranstaltungen. Durch die Vielfältigkeit des Angebots wird die Gartenschau 2011 zu einem erlebnisreichen und spannenden Ausflugsziel für Gäste jeden Alters.
Zu den Highlights der zählen das Wahrzeichen der Oberösterreich Landesgartenschau 2011, der Klangvulkan, der Riesenhecht als Kinderattraktion im Kremspark, das Gemüselabor als Kooperationsprojekt mit dem Gemüseregion Eferding und die kunstvollen Wechselflor-Beete in der "Festlichen Ouvertüre" oder entlang des "Kremstalboulevards".
Gänzlich neu präsentiert sich der Kremspark entlang der renaturierten Krems: mit dem Siedlergarten, dem OÖ. Gärtnertreff, Weidenlabyrinth und Jugendsportanlagen, gegliedert durch streifenförmige Staudenpflanzungen und ergänzt durch eine Ausstellung zur Flusslandschaft Krems, Fitnessgeräten und Gärtnermarkt. Auch im Bereich der Schulen Ritzlhof gibt es viele Attraktionen: die Ritzlhofgärten stammen alle aus Schülerhand, unter dem Titel "Poesie des Lebens" interpretieren Steinmetze bekannte Erzählungen, Mythen und Geschichten und schaffen so eine Grabausstellung, wo der Tod vollkommen in den Hintergrund tritt. Die Praxishalle, deren Dach erstmals begehbar ist und "Floristik am Dach" bietet, ist Austragungsort für die Hallenschauen. Im 14-Tages-Rhythmus wechseln Ausstellungen zu floristischer Handwerkskunst mit Themen wie "Die Welt der Rosen", "Adagio", "Blüten, Düfte, Klänge" oder "Faszination Orchideen".
Innovative Entwürfe der Themengärten verblüffen einerseits durch Einfachheit, andererseits durch ungewohnte formale Herangehensweisen. Beispielhaft sollen der "asiatische Garten", als Ort der gestalterischen Reduktion, der Musikgarten für die Liebhaber der 7. Sinfonie von Anton Bruckner und der Rosengarten angeführt werden. Ein besonderer Garten ist der Bibelgarten, der als Kooperationsprojekt der Gegenstände Religion und Landschaftsbau entstand. Die Kornkammer – gemeinsam konzipiert mit der Bezirksbauernkammer Linz-Land – zeigt einen Blick auf die Landwirtschaft im Bezirk mit den Themenschwerpunkt Getreideanbau. Die Landschaftslabore laden zum Experimentieren ein, bieten Informationen für Interessierte und Spielmöglichkeiten für alle Generationen. Wald und Holz, Faser und Geflecht, Rohstoff und Produkt, Gemüse und Genuss sind die Themen der vier Labore, die von zirka ein Meter hohen Rasenwällen umgeben sind. Die Idee dahinter war, zu zeigen, wie unterschiedlich Pflanzen genutzt werden können, welche Produkte früher aber auch heute noch aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt werden.
Der Abschluss und ein letzter Höhepunkt der Gartenschau ist das Obst-Erlebnis. 248 verschiedene Obstsorten aus Oberösterreich wurden zwischen 1990 und 2000 unter der Leitung von Dr. Siegfried Bernkopf hier auf einer Fläche von zirka 2,8 Hektar gepflanzt. Während der Gartenschau ist sie erstmals öffentlich zugänglich – eine Vielfalt die es zu erhalten gilt, die aber auch genossen werden kann. Dazu gibt es in fünf bunten Pavillons Interessantes zu Imkerei, Most und Obstbaumveredelung – ein erholsamer Ausklang der Sinfonie in Grün.
Mit dem umfassenden und spannenden Veranstaltungsprogramm verspricht die Oberösterreich Landesgartenschau 2011 das Sommer-Highlight zu werden: Mehr als 600 Veranstaltungen – Konzerte, Kochvorführungen, Vorträge, Tanz und Spiel sowie Fachveranstaltungen – warten auf Jung und Alt aus nah und fern. Zu den Highlights des Veranstaltungsprogramms zählen das Landeschorfest, der Canto General mit dem Chor Ad libitum, die Ritzlmania als Schulschlussfest für Jugendliche und Junggebliebene und jeden ersten Sonntag im Monat der Jazzbrunch. Am Geburtstag von Anton Bruckner, am 4. September 2011, wird Musik aus drei Jahrhunderten geboten: von Mozart über Bruckner bis zu Balduin Sulzer. Bei der Zusammenstellung des Veranstaltungsprogramms wurde ein besonderer Schwerpunkt auf das Kinder und Jugendprogramm gelegt. An den Wochenenden gibt es für Familien viel zu erleben, wie zum Beispiel Jonglieren, Malen oder Stelzen gehen. Auch die Kinderbühne am Samstag sorgt für Spaß: Bei der Klasse im Freien erwartet die Kinder abwechselnd der Kasperl, der Puppenspieler, Mitmachmusik und noch vieles mehr.
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