Rendezvous mit Hecht und Barsch
Die bunte Unterwasserwelt in den faszinierenden Seen des oberösterreichischen Salzkammergutes zieht immer mehr Taucher in ihren Bann.
Ein Meeting mit dem Hecht
Beim Tauchen im Salzkammergut kann es schon zum einen oder anderen Treffen mit einem Hecht kommen.
© OÖ Werbung/Hois
Dieses Bild darf bei Nennung des Urhebers honorarfrei verwendet werden.
Die bunte Unterwasserwelt in den faszinierenden Seen des oberösterreichischen Salzkammergutes zieht immer mehr Taucher in ihren Bann. Verständlich, wenn man nicht nur an die eindrucksvolle Flora und Fauna in der Tiefe, sondern auch an die inzwischen geschaffene, notwendige Infrastruktur denkt. Hier können ihrem Hobby ausgiebig frönen, mit Ausnahme von Seegrundstücken in Privatbesitz und Laich- bzw. Kulturschutzzonen. Es empfiehlt sich jedoch, immer mit den örtlichen Tauchbasen Kontakt aufzunehmen, um einerseits wichtige Tipps zu erhalten und andererseits die Füllstationen nutzen zu können. Tauchclubs und –schulen gibt es am Hallstättersee, Attersee, Traunsee und Mondsee.
Der 22 Kilometer lange Attersee, der größte Binnensee Österreichs, mit seiner einmaligen Topographie ist mit zahlreichen traumhaften Tauchstellen gesegnet, wie etwa die Alexenau zwischen Weyregg und Steinbach. Der berühmte Kohlbauernaufsatz bei Unterach begeistert die Taucher mit seiner 28 Meter hohen Steilwand. Und im Bereich zwischen Unterach und Weißenbach findet der geübte Unterwasser-Freak schon in geringer Tiefe zahlreiche Wracks, unter anderem ein in den See gestürztes Auto. Neben versunkenen Relikten aus alten Zeiten und spektakulären Steilwänden bietet der Attersee aber auch unvergessliche Natureindrücke. Armleuchteralgen und Wasserpest, Barsche und Weißfische lassen sich am Besten in Tiefen von 3 bis 25 Metern beobachten.
Der Traunsee, der mit 196 Metern tiefste See Österreichs, ist nicht zuletzt durch die Serie „Schlosshotel Orth“ zu großer Bekanntheit gelangt. Seine beeindruckenden Steilwände, die in scheinbar unendliche Tiefen stürzen und weitläufige Überhänge verlangen selbst erfahrenen Neptunjüngern einiges an Können ab. Trockentauchanzug, Lampe und Doppelventil gehören hier zur Standardausrüstung. Faszinierende Tauchplätze, wie etwa Liebesinsel, Karbach, Schwarze Madonna und Löwenwand belohnen mit einmaligen Naturerlebnissen für den Aufwand. Ganz in der Nähe des Traunsees befindet sich mit dem Vorderen Langbathsee ein weiteres, für Taucher interessantes Naturparadies. Der tiefschwarze Hallstättersee und der Vordere Gosausee sind die Wasserjuwele im Inneren Salzkammergut. Während der Hallstätter See auf der westlichen Uferseite ein eher dunkles Tauchrevier mit Steilwänden bietet, fällt der Vordere Gosausee in mächtigen Geröllstufen abwärts.
Harnischwand, Kreuzstein und eine perfekt kupierte Steilwand zwischen Scharfling und St. Lorenz: Das sind die Highlights, die der Mondsee seinen Fans bietet. Da der Mondsee der wärmste See im Salzkammergut ist, kann er jedoch nur mit geringen Sichtweiten aufwarten. Auch der mondäne Wolfgangsee besticht weniger durch hohe Sichtweiten als vielmehr durch seine beeindruckend dichte Unterwasserflora. Und im steirischen Salzkammergut warten die beeindruckenden Szenarien von Grundlsee, Altausseer See und Augstsee. Jedes dieser Gewässer ist für sich ein Diamant am Taucherhimmel, der in keinem Logbuch fehlen sollte.
Zu einem wahren Hit entwickelte sich in den letzten Jahren das Flusstauchen. Ein besonders aufregendes Tauchrevier ist dabei die Traun. Mitreißende Strömungen, enge Höhlen, unerwartete Überhänge, anmutige Grotten und prickelnde Wasserfälle kennzeichnen diesen Fluss. Bei angenehmster Wassertemperatur Sichtweiten von über 40 Metern warten
Äschen, Forellen und Barsche auf ein Rendezvous mit Neptunjüngern.
Aber auch an den Flüssen Enns und Steyr im Südosten Oberösterreichs erfreut sich das Tauchen immer größerer Beliebtheit.
Dieser Text hat 3582 Zeichen.
Der 22 Kilometer lange Attersee, der größte Binnensee Österreichs, mit seiner einmaligen Topographie ist mit zahlreichen traumhaften Tauchstellen gesegnet, wie etwa die Alexenau zwischen Weyregg und Steinbach. Der berühmte Kohlbauernaufsatz bei Unterach begeistert die Taucher mit seiner 28 Meter hohen Steilwand. Und im Bereich zwischen Unterach und Weißenbach findet der geübte Unterwasser-Freak schon in geringer Tiefe zahlreiche Wracks, unter anderem ein in den See gestürztes Auto. Neben versunkenen Relikten aus alten Zeiten und spektakulären Steilwänden bietet der Attersee aber auch unvergessliche Natureindrücke. Armleuchteralgen und Wasserpest, Barsche und Weißfische lassen sich am Besten in Tiefen von 3 bis 25 Metern beobachten.
Der Traunsee, der mit 196 Metern tiefste See Österreichs, ist nicht zuletzt durch die Serie „Schlosshotel Orth“ zu großer Bekanntheit gelangt. Seine beeindruckenden Steilwände, die in scheinbar unendliche Tiefen stürzen und weitläufige Überhänge verlangen selbst erfahrenen Neptunjüngern einiges an Können ab. Trockentauchanzug, Lampe und Doppelventil gehören hier zur Standardausrüstung. Faszinierende Tauchplätze, wie etwa Liebesinsel, Karbach, Schwarze Madonna und Löwenwand belohnen mit einmaligen Naturerlebnissen für den Aufwand. Ganz in der Nähe des Traunsees befindet sich mit dem Vorderen Langbathsee ein weiteres, für Taucher interessantes Naturparadies. Der tiefschwarze Hallstättersee und der Vordere Gosausee sind die Wasserjuwele im Inneren Salzkammergut. Während der Hallstätter See auf der westlichen Uferseite ein eher dunkles Tauchrevier mit Steilwänden bietet, fällt der Vordere Gosausee in mächtigen Geröllstufen abwärts.
Harnischwand, Kreuzstein und eine perfekt kupierte Steilwand zwischen Scharfling und St. Lorenz: Das sind die Highlights, die der Mondsee seinen Fans bietet. Da der Mondsee der wärmste See im Salzkammergut ist, kann er jedoch nur mit geringen Sichtweiten aufwarten. Auch der mondäne Wolfgangsee besticht weniger durch hohe Sichtweiten als vielmehr durch seine beeindruckend dichte Unterwasserflora. Und im steirischen Salzkammergut warten die beeindruckenden Szenarien von Grundlsee, Altausseer See und Augstsee. Jedes dieser Gewässer ist für sich ein Diamant am Taucherhimmel, der in keinem Logbuch fehlen sollte.
Zu einem wahren Hit entwickelte sich in den letzten Jahren das Flusstauchen. Ein besonders aufregendes Tauchrevier ist dabei die Traun. Mitreißende Strömungen, enge Höhlen, unerwartete Überhänge, anmutige Grotten und prickelnde Wasserfälle kennzeichnen diesen Fluss. Bei angenehmster Wassertemperatur Sichtweiten von über 40 Metern warten
Äschen, Forellen und Barsche auf ein Rendezvous mit Neptunjüngern.
Aber auch an den Flüssen Enns und Steyr im Südosten Oberösterreichs erfreut sich das Tauchen immer größerer Beliebtheit.
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14.04.2011
Pressekontakt
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