© Foto: Nationalpark Kalkalpen: Winterlandschaft im Nationalpark Kalkalpen
Winterlandschaft im Nationalpark Kalkalpen
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13 Dinge, die du im Winter im Nationalpark Kalkalpen erleben musst

Im Winter ist der Nationalpark Kalkalpen im Herzen von Österreich in eine dicke Schneedecke eingehüllt. Die Natur scheint zu schlafen. Aber der Schein trügt. Denn hier sagen sich im Winter nicht nur Fuchs und Hase "Gute Nacht!". Auch Hirsche, ja sogar Luchse und viele weitere Tiere hinterlassen ihre Spuren im frischen Schnee. Machen Sie sich auf zur Spurensuche und entdecken Sie den winterlichen Nationalpark Kalkalpen bei unvergesslichen Erlebnissen.

1. Die Winterruhe spüren

Früh morgens die Thermoskanne packen und am Weg zum Almkogel nichts als das Knirschen des Schnees hören.  Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Schneekristalle dann zum Leuchten bringen, wird man mit dem Ausblick über den Nationalpark Kalkalpen belohnt und kann die Winterruhe so richtig genießen.  Am Rückweg lohnt sich eine Einkehr in der verschneiten Ennser Hütte, die im Winter freitags bis sonntags mit köstlichen Schmankerln lockt.

Weg zum Almkogel

Ennser Hütte

© Foto: Roman Königshofer: Dämmerung im winterlichen Nationalpark Kalkalpen
Dämmerung im winterlichen Nationalpark Kalkalpen

2. Mit Schneeschuhen durch die Winterlandschaft wandern

Die Natur hält inne, dennoch birgt der Nationalpark vor allem im Winter viel Entdeckenswertes. Ausgerüstet mit Schneeschuhen bahnt man sich den Weg durch den verschneiten Winterwald oder auf die stillen Almen. Die Spuren im Schnee deuten auf Wildtiere hin, zu denen die Nationalpark Ranger Interessantes zu erzählen wissen. Wer nicht genug davon bekommen kann, nimmt an der 2-tägigen Schneeschuhwanderung inklusive abenteuerlicher Übernachtung auf der urigen Ebenforstalm teil, wo man selbst den großen alten Tischherd einheizt und gemeinsam kocht.

Schneeschuhwandern am Hengstpass

Schneeschuhwandern mit Übernachtung

 

3. Eine romantische Pferdeschlittenfahrt durch das Hintergebirge erleben

Genießen Sie die traumhafte Winterlandschaft des Nationalparks vom Pferdeschlitten aus. Die Familie Schwarzlmüller spannt zwei Pferde vor den Schlitten und schon geht's von Reichraming los ins Weißenbachtal. Ziel ist die urige Bergerwieshütte, wo man sich bei Glühmost aufwärmt und mit flaumigen Bauernkrapfen, einer herzhaften Bauernjause oder köstlichen Holzknechtnocken stärkt. 

Mehr zu den Kutschen- und Pferdeschlittenfahrten

4. Entlang des Nationalparks Langlaufen

Wer die Landschaft entlang des Nationalparks auf zwei schmalen Brettern erkunden möchte, kommt rund um die Villa Sonnwend auf seine Kosten. Die Loipen, die durch zauberhafte Winterlandschaft führen, lassen die Herzen von passionierten Langläufern höher schlagen. Eine schneesichere Ergänzung bietet das Biathlonzentrum Innerrosenau  mit rund 15 Kilometern sowohl klassische als auch Skatingloipen. Bestens gepflegte und teilweise beschneite Langlaufloipen bieten dort ideale Bedingungen für Hobby- und internationale Spitzenathleten im Biathlon.

Sonnwendloipe

Biathlonzentrum Rosenau

5. Mit einem Ranger durch den Nationalpark streifen

Niemand kennt den Nationalpark Kalkalpen so gut wie die Rangerinnen und Ranger des Nationalparks. Mit ihnen erlebt man das Schutzgebiet von seinen schönsten Seiten – und das völlig individuell und auf die eigenen Interessen abgestimmt. 

Die Ranger im Nationalpark Kalkalpen vermitteln die Themen "Wildtiere erleben", "Natur entdecken", "Wildnis spüren" oder "Almen genießen" sowohl zu fixen Terminen aber auf Anfrage im jeweiligen Besucherzentrum auch individuell zum Wunschtermin.

Book a Ranger

© Foto: Nationalparks Austria/Nationalpark Kalkalpen/Stefan Leitner: Geführte Ranger Tour im Nationalpark Kalkalpen
Geführte Ranger Tour im Nationalpark Kalkalpen

6. Eine Nacht in der Hengstpasshütte verbringen

Die Hengstpasshütte ist eine Selbstversorgerhütte für bis zu 22 Personen. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten im Nationalpark Kalkalpen und das ganze Jahr über buchbar. Im Winter lässt man den Abend nach einer gemütlichen Schneeschuhwanderung oder nach einer achtsamen Skitour in der gemütlichen Stube vor dem Kaminofen ausklingen. Weitere Information und Buchung bei der National Park Lodge Villa Sonnwend.

Hengstpasshütte

Villa Sonnwend

7. Echtes Brauchtum in der Nationalpark Region erleben

In der Region rund um den Nationalpark Kalkalpen wird das echte Brauchtum hochgehalten. Gelebtes Handwerk und überlieferte Tradition gehören zu den Veranstaltungen genauso dazu, wie kulinarische Köstlichkeiten. Wer am Morgen mit einer Wanderung durch den Nationalpark Kalkalpen startet, sollte sich vor der Heimreise die Märkte und Umzüge in den umliegenden Gemeinden nicht entgehen lassen. So wird ein Tag im Nationalpark Kalkalpen zum unvergesslichen Erlebnis.

Brauchtum im Nationalpark

© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Schmied und Kind bei der Steyrer Schmiedeweihnacht.
Ein Schmied und ein Mädchen stehen bei der Steyrer Schmiedeweihnacht vor dem Schmiedefeuer und schlagen jeweils mit einem eigenen Hammer auf ein Werkstück.

8. Luchsspuren im Schnee suchen

Ausgerüstet mit Schneeschuhen und voller Neugierde begibt man sich in Begleitung eines Nationalpark Forschers auf die Suche nach Fährten im Nationalpark Kalkalpen. Mit ein bisschen Glück findet man im Schnee sogar Spuren von Luchsen. Bei der Spurensuchen hat der Nationalpark Ranger viel Interessantes von den Luchsen zu erzählen: vom Luchsbestand im Nationalpark bis hin zur Lebensweise der großen scheuen Waldkatze. Wer gut aufpasst, kann beim nächsten Spaziergang durch den Nationalpark Kalkalpen die Wildtierfährten auch selbst lesen.

Infos zur Fährtensuche

9. Den Gamsg'schichten des Nationalpark-Rangers lauschen

Gämsen sind außergewöhnlichen Bewohner im Nationalpark Kalkalpen, von denen die professionellen Nationalpark Ranger spannende Geschichten erzählen können. Je nach Schneelage führt die Tour in Begleitung eines Rangers durch das Tal oder Richtung Sengsengebirge, wo der Naturexperte von der Entwicklung, Bedeutung und Biologie der Gämsen berichtet. Wer Glück hat, kann die Wildtiere aus der Ferne auch beobachten.

Zu den Gamsg'schichten

© Foto: Angelika Stückler: Tour im Nationalpark Kalkalpen
Tour im Nationalpark Kalkalpen

10. Die Natur der Nacht auf der Hohen Dirn entdecken

Wenn langsam die Dämmerung hereinbricht und alles ruhig wird, ist der richtige Zeitpunkt, um sich auf den Weg zu machen. Denn es gibt viel zu entdecken an einem der letzten Orte in Österreich, wo die Nacht auch noch Nacht sein darf. Ohne die blendenden Lichter einer größeren Stadt erforscht man die Lebensumstände nachtaktiver Arten, testet das Sehvermögen im dunklen Wald und sucht möglichst viele Sterne am Firmament, bevor die Profis vom Star Park Hohe Dirn einen Einblick in ihre faszinierende Welt gewähren.

Zum Naturschauspiel "Die Natur der Nacht"

11. Eine Fackelwanderung am Wurbauerkogel machen

Eine Fackelwanderung im Winter ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Von Windischgarsten aus geht es auf den Wurbauerkogel, wo der Panoramaturm mit einem grandiosen Ausblick auf die umliegende Bergwelt belohnt. Die Ausstellung "Faszination Fels" zeigt außergewöhnliche Tiere und Pflanzen, die sich an den kargen Lebensraum Gebirge angepasst haben. In der Dämmerung geht es im Schein der Fackeln in Begleitung eines Rangers durch den Winterwald wieder zurück ins Tal.

Termine für die Fackelwanderung

12. Durch die winterlichen Buchenwälder wandern

Das satte Grün der bis zu 500 Jahre alten Buchen verschwindet mit den ersten Herbsttagen. Wenn das Laub im Winter dann komplett fehlt, bietet sich ein nicht minder beeindruckender Blick auf Berghänge und Bäche. Die uralten Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen sind seit 2017 sogar als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet.

Details zur Welterbe Tour Hintergebirge

13. Ein historisches Jagdhaus besuchen

Der größte kulturhistorische Schatz im Nationalpark ist das Forsthaus Bodinggraben. Man begibt sich auf die Spuren der Grafen Lamberg im Bodinggraben, der aufgrund der reichen Wildbestände einst Anziehungspunkt für adelige Jäger war. Heute gehört das Gebiet zum Nationalpark Kalkalpen und ist großteils Wildruhezone. Eine Besichtigung des herrschaftlichen Jagdhauses mit seiner historischen Einrichtung umfasst auch spannende Geschichten über das damalige Leben der Jäger. Mit der Augmented Reality Brille kann man noch tiefer in die Welt der einstigen Fürsten der Wildnis eintauchen.

Fürsten in der Wildnis - Besichtigung Forsthaus

Augmented Reality im Forsthaus Bodinggraben