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/ Interview mit Stefan Ruzowitzky

Interview mit Stefan Ruzowitzky

Der in Oberösterreich verwurzelte Regisseur und Oscar-Preisträger im Gespräch

Anlässlich der Präsentation seines neuen Filmes "Das radikal Böse" im Moviemento Linz trafen wir Oscar-Preisträger, Regisseur und Drehbuchautor Stefan Ruzowitzky zu einem Interview. Der promintente Gesprächspartner lebt mit seiner Familie in Klosterneuburg, war jedoch sechs Jahre in Oberösterreich zuhause und fühlt sich auch heute noch oberösterreichisch verwurzelt.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Herr Ruzowitzky, Sie verbrachten einige Jahre als Jugendlicher in Linz, besuchten hier das Akademische Gymnasium und waren oft im Wochenendhaus in Desselbrunn im Hausruck. Wie ist Ihr heutiger Bezug zu Oberösterreich?

Die Familie mütterlicherseits stammt aus Oberösterreich. Der Onkel war Tierarzt in Vorchdorf, die Großmutter lebte in Gmunden und der Ururgroßvater war der Jägermeister von Kaiser Franz Joseph I in Bad Ischl. Die Eltern lebten längere Zeit in Deutschland, dann tauchte der Wunsch auf, wieder nach Österreich zu gehen und wir zogen nach Linz. Hier habe ich den Großteil meiner Gymnasialzeit verbracht. Die Wurzeln sind in jedem Fall oberösterreichisch. Und von Deutschland aus machten wir auch Urlaub in Oberösterreich - Ferien am Bauernhof mit Traktorfahren und all diesen großartigen Dingen.

Welche Gegenden in Oberösterreich kennen Sie besonders gut, wo fühlen Sie sich wohl?

Das Traunviertel, Hausruckviertel, den Attersee und Irrsee, wo wir auch unsere Urlaube verbrachten. Von Linz aus habe ich dann das Mühlviertel für mich erschlossen, was bei den Siebtelbauern seinen Niederschlag gefunden hat. (Anm. d.Red.: Stefan Ruzowitzky schrieb das Drehbuch und führte Regie beim Film "Die Siebtelbauern" /1998, der mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnet wurde.)

"Die Siebtelbauern" ist ein authentischer Film, ein von der Kritik gelobtes Drama im bäuerlichen Milieu des Mühlviertels in der Zwischenkriegszeit. Wo kommen die Geschichten, die Ideen für Ihre Filme her?

Das ist immer so die Einserfrage, wo die Inspirationen für die Geschichten herkommen. Das ist schwer zu sagen. In diesem Fall ist das eine sehr universelle Geschichte, die Sinn gemacht hat, in dieser Welt der großen Vierkanter, die speziell für die Region des Mühlviertels stehen. Diese Häuser, die wie Festungen auf den Hügeln thronen, sind mit Geschichten rund um das Erbrecht und die Viehzucht verknüpft. Das Mühlviertel ist etwas sehr spezielles, mit seiner Ursprünglichkeit, seinen Ausblicken, dem Nebel. Dieses etwas Rauere ist immer spannender für mich als es liebliche Gegenden sind.

Wenn heute zwischen Ihrer Arbeit, Ihren Projekten Zeit bleibt, fahren Sie auf Urlaub und falls ja, wie verbringen Sie die Zeit?

Ich bin durchaus dafür zu haben eine Woche oder eine halbe Woche in Österreich Urlaub zu machen, spazieren zu gehen, zu wandern und zu genießen. Am ehesten fühle ich mich in Oberösterreich daheim. Alleine wie die Orte aussehen, die Gegenden, Landschaften. Ich behaupte auch, ich habe einen typisch oberösterreichischen Mostschädel - das führt auch genetisch hierher.

Ist es in naher Zukunft geplant, wieder einen Film in Oberösterreich zu drehen?

Wo man einen Film dreht, hängt nicht nur davon ab, wo es hübsch ist, sondern wo es Anreize in Form von Steuererleichterungen, Landesförderungen, Infrastruktur gibt. Deswegen habe ich das auch als Präsident der Akademie des Österreichischen Films zu eines meiner großen Themen gemacht. Die Länder haben hier einiges aufzuholen. Es setzt sich immer mehr durch, dass der Film ein wichtiges künstlerisches Medium ist, aber es sollte auch bewusster werden, dass es sich um einen wichtigen Wirtschaftszweig handelt.

Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!