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Das Kulturerbe der UNESCO in Oberösterreich

Eine Ausstellung im Freilichtmuseum Sumerauerhof

Bis 30. Oktober 2015 ist die Ausstellung "AUSGEZEICHNETE SCHÄTZE. DAS KULTURERBE DER UNESCO IN OBERÖSTERREICH" im Freilichtmuseum Sumerauerhof St. Florian zu sehen.

Oberösterreich ist ein Land der Volkskultur und des gelebten Brauchtums. Von A wie dem "Aberseer Schleuniger" bis W wie den "Wirlinger Böllerschützen" wurde dieses Brauchtum auch von der UNESCO anerkannt und ausgezeichnet. 21 Volkskulturschätze gibt es bisher, die diese Auszeichnung erhalten haben.

Die UNESCO setzt sich in mehrfacher Hinsicht für den Erhalt und Schutz unseres kulturellen Erbes ein. Seit 2009 ist Österreich Vertragsstaat des "UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes", das sich zur Aufgabe gesetzt hat, mündlich überlieferte Traditionen, darstellende Künste, gesellschaftliche Praktiken, wie Feste und Rituale, das Wissen und die Praktiken in Bezug auf die Natur und traditionelle Handwerkstechniken zu dokumentieren und unter Schutz zu stellen. Der Aberseer Schleuniger, der Ebenseer Glöcklerlauf und Fetzenzug, die Traunkirchner Mordsgeschichten, die Wirlinger Böllerschützen und der Lichtbratlmontag in Bad Ischl, sowie der Innviertler Landler, der Rudentanz in Sierning, das Sensenschmieden und Märchenerzählen, der Windischgarstner Niglo Umzug und der Liebstattsonntag in Gmunden, die Mollner Maultrommel, die Apothekeneigenen Hausspezialitäten, der Salzkammergut Vogelfang und das Stille-Nacht-Lied, das Pechölbrennen und die Hinterglasmalerei - sie alle sind die bisherigen von der UNESCO ausgezeichneten immateriellen Kulturerbe Oberösterreichs. Eine Liste, die insgesamt einen kulturgeschichtlichen Überblick Oberösterreichs in sämtliche Sparten traditioneller Volkskultur und typischen Handwerks erlaubt.