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Natural Horsemanship

Oder: Wie der Reiter zum Pferdeflüsterer wird

Was würden uns Pferde wohl erzählen, wenn sie sprechen könnten? - So einiges wahrscheinlich, denn auch sie sind Wesen mit natürlichen Instinkten und Gefühlen und wollen sich ihrer Umwelt mitteilen. Natural Horsemanship ist quasi die Paartherapie für Ross und Reiter: Ausgebildete Trainer geben dabei einen Einblick in die Welt der Pferde-Sprache und helfen Pferdefreunden dabei, bestimmte Reaktionen ihres Tieres verstehen zu lernen.

Natural Horsemanship ist für jede Sparte des Reitsportes geeignet - ob Anfänger, Profi, Freizeitreiter oder Turnierreiter spielt keine Rolle. In speziellen Kursen wird den Teilnehmern gezeigt, wie sie mittels Körpersprache mit ihrem vierbeinigen Gefährten kommunizieren und Respekt und Vertrauen zueinander aufbauen können. Dabei immer im Vordergrund: der natürliche Umgang mit dem Pferd und die harmonische Partnerschaft zwischen Ross und Reiter. Denn wenn sich das Tier wohlfühlt, ist es in der Lage, sich für seinen menschlichen Kameraden zu bemühen und wird zu einem sicheren Partner.

So lautet auch das Credo von Horseman Peter Kreinberg vom Wanderreithof Kern in Unterweißenbach: "Nur derjenige, der ein Pferd respektiert und dessen Wesen versteht; der sich verständlich machen kann und die vorhandenen Fähigkeiten und Talente des Tieres kultiviert, es dabei nicht stört, behindert und irritiert, der wird in Harmonie mit ihm agieren können."

Beziehung beginnt am Boden

Natural-Horsemanship-Kurse setzen sich meist aus Bodenarbeits- und Reitübungen zusammen. Die Bodenarbeit dient in erster Linie dazu, ein klar definiertes Fundament für Mensch und Tier zu schaffen. Vor allem Jungpferde und weniger erfahrene Pferde oder Reiter können sich mit diesen Übungen eine gute Basis aufbauen. Das Pferd wird zunächst geschult zu "lernen". Doch auch die Gymnastizierung findet in der Bodenarbeit bereits seinen festen Platz: Die Elemente der Biegung und der Flexibilität, sowie die Kontrolle der fünf Körperteile des Pferdes. Respekt, Aufmerksamkeit und vor allem Vertrauen werden geübt und aufgebaut, wobei die Anforderungen an jedes Pferd individuell angepasst werden.

Durch das Spielen am Boden werden die Tiere zur Mitarbeit motiviert und die gegenseitige Verständigung wird verbessert. Der Trainer hilft den Kursteilnehmern dabei, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann welche Maßnahmen für ihr Pferd sinnvoll sind. Hilfsmittel wie Knotenhalfter, Arbeitsstrick und Stecken können zur Zweckerfüllung benutzt werden, sind aber nicht zwingend vorgeschrieben.

Ein zweitägiges Natural-Horsemanship Kursprogramm könnte in etwa so aussehen:

  • Tag 1: Grundlagen der Bodenarbeit mit Pferden Gewinnen von Aufmerksamkeit, Vertrauen und Respekt Erlernen der Körpersprache der Pferde
  • Tag 2: Kombination einzelner Übungen aus Teil 1 Erste Schritte der Freiarbeit mit Pferden Umsetzung der Übungen vom Boden in den Sattel

Neue Herausforderung für geübte Reiter

Fortgeschrittene Schüler können zum Beispiel bei Freiheitsdressur, beim Reiten ohne Zaumzeug, sowie bei sogenannten Guidance Kursen neue Seiten von ihrem vierbeinigen Freund kennenlernen. Letzterer besteht aus verschiedenen Bodenarbeits- und Reitelementen, welche für jeden Reitstil (Western, Dressur, Springreiten etc.) hilfreich sind. Spielerisches Lernen und fantasievolle Übungen bringen Abwechslung in jeden Reitalltag.