Ski-Abfahrt im Pulverschnee in Oberösterreich

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Szene-Treff der Freerider

Der Krippenstein - ein Hauch Kanada in Oberösterreich

Pulverschnee wirkt wie eine Droge: Die Dosierung muss immer höher werden. Irgendwann landen diese Ski-Powder-Junkies in Kanada, um ihre Freeride- und Off-Piste-Träume auszuleben. Zurück im kleinen Österreich gibt's dann allerdings ein Problem: Wo gibt's Futter für die Gier, wo gibt's Powder unter die Brettl? 

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Der Skifreak findet auch daheim ein Ziel für seine Sehnsüchte: Den Krippenstein in Oberösterreich. Das Gebiet an der Nordseite des Dachsteins hat sich zum wahren Kultberg und Hot Spot der Freeride-Fraktion gemausert. Adrenalin-Junkies und "wüde Hund" auf "Fat Boys" (überbreite Tiefschneeski) finden hier nicht nur enorme Niederschlagsmengen und Pulver satt, sondern auch zahlreiche Varianten abseits der präparierten Pisten für jeden Geschmack - von leichtem Backcountry-Gelände bis hin zu senkrecht strebenden Rinnen.

 

  

Der Krippenstein wartet mit 18 Quadratkilometern Off-Piste-Fläche, 30 Kilometern Variantenabfahrten und einer hochalpinen Spielwiese in 2.100 Metern Seehöhe, die bis hin zum Dachsteingipfel (2.997 m) reicht, auf. Der große Zampano am "Stoa" ist Heli Putz: Die meisten Routen und Runs wurden von ihm und den Skiguides seiner Firma Outdoor-Leadership kreiert und erstbefahren. Da gibt es beispielsweise die Route "Sperrschinken" - ein 300 Meter breiter Hang mit 45 Grad Neigung, der mit einem sechs Meter hohen Cliff-Drop endet. Oder "Little Face", eine 200 Meter hohe Rinne, 50 Grad steil mit zahlreichen Sprüngen. "Lärchenwald" wiederum ist lustvolles "Tree-Skiing" durch den Lärchenwald. Sanfte Genießer kommen bei "Boulderland" auf ihre Kosten - das ist Powdercruisen in 15 Grad leichten Terrain. Für echte Könner gibt es exponierte Rinnen zwischen 1.000 und 1.500 Meter Höhendifferenz! Markiert davon sind allerdings nur zwei Varianten: "Imisl" und "Eisgrube".

Für die ersten Off-Piste-Ritte am "Stoa" sollte man sich unbedingt einen erfahrenen Skiguide suchen. Wir finden Martin Scherr. Zu Beginn hängt er jedem ein Lawinen-Pieps um den Hals. "Ohne Verschüttetensuchgerät fährt mir keiner abseits der Piste - nicht einmal auf der Imisl!" wettert er - und schon zweigen wir in die markierte Variante ab und finden Pulverschnee in herrlichen Hängen. Der Krippenstein punktet allerdings nicht nur bei der Freeski-Gemeinde, im hochalpinen Gelände vor der Traumkulisse des Dachsteins wurden auch Schneeschuhwanderungen und Skitouren geschaffen.

Reportage von Claudia Jörg-Brosche