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Was beim Reiten im Gelände unbedingt beachtet werden muss

Ross und Reiter in der Natur

Reiten gehört zu den schönsten Sportarten. Die Einheit von Mensch und Tier, das gegenseitige Vertrauen ist eine elementare Erfahrung. Die Grundlagen dafür wollen wohl trainiert sein, in der Halle, auf dem Reitplatz. Für viele Reiter ist das Höchste aber der Ausritt ins Gelände, die Bewegung des Pferdes in der Natur. Bei aller Freude über das gemeinsame Naturerlebnis, gibt es hier einige Punkte, die der verantwortungsvolle Reiter beachten sollte.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Ein Kräutlein steht am Wegesrand

Pferde sind Pflanzenfresser. Und sie sind nie einem kleinen Snack am Wegesrand abgeneigt. Soll man dem Appetit des Vierbeiners freien Lauf lassen? Oder ihm sprichwörtlich Zügel anlegen? Auch wenn wir alle tierlieb sind, gilt doch eher Zweites. Warum? Weil ein ständig jausnendes Pferd einerseits schnell an den Nerven seines Reiters sägt und den Zeitplan durcheinanderbringt. Andererseits weil exzessives Naschen auch gefährlich sein kann: Schnell sind giftige Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose abgerupft. Außerdem ist der Verdauungstrakt des Pferdes nach einem Winter im Stall gerade im Frühjahr noch nicht an frisches Gras gewöhnt: Koliken, Durchfall und Verstopfung können die Folge sein.

Das Reiten ist ein Heidenspaß

Mit dem Pferd in die Natur hinaus zu ziehen ist Spaß und Entspannung. Das gilt nicht nur für den Reiter sondern sollte auch für sein Pferd selbstverständlich sein. Ein guter Reiter entwickelt vielmehr eine besondere Beziehung zum Pferd und überzeugt es davon, dass das gemeinsame Erleben viel intensiver ist, wenn es gehorcht. Wer der Freund seines Reittiers ist, wer ihm Vertrauen einimpft, dem wird es sich nicht widersetzen.

Ins kühle Nass - oder doch nicht?

Es gehört zu den Höhepunkten des Wanderreitens, einen Wasserlauf zu furten oder einen Bach zu durchqueren. An sich ist das auch kein Problem, denn Pferde sind nicht Wasserscheu. Es bedarf aber auch hier wieder des Vertrauens zwischen Ross und Reiter. Pferde sehen nicht sehr gut perspektivisch und können daher die Wassertiefe nur schwer beurteilen. Im Zweifelsfall siegt dann der Schutzinstinkt und das Tier will ausweichen oder über das Wasser hinwegspringen. Ein Pferd das durch eine Furt watet braucht absolutes Vertrauen zu seinem Reiter.

Ein Wanderritt - das höchste der Gefühle

Der Wanderritt ist für viele Reiter der Gipfel des sportlichen Erlebnisses. Eine längere Tour braucht einiges an Vorbereitung und Erfahrung. Um das Pferd an die längeren Touren zu gewöhnen, sollten anfangs die Etappen nicht zu lang gewählt werden und nur eine Übernachtung eingeplant werden. Denn auch zehn bis 20 Kilometer können eine lange Distanz sein. Nicht überall kann das menschlich-tierische Duo traben oder galoppieren und mit den Kräften will sparsam umgegangen sein.

Was ist ein Distanzritt?

Der Distanzritt ist für Reiter das, was dem Läufer sein Marathon ist. Gemeinsam mit dem Pferd sind die Teilnehmer an solchen sportlichen Veranstaltungen zwischen 40 und 60 Kilometer unterwegs. Pferd und Reiter sollten möglichst schnell ans Ziel kommen, Streckenposten überwachen die Route. Es gilt, den Ehrgeiz zu zügeln und das Pferd zu schonen. Denn in Pausen und am Ziel werden Puls und Atmung geprüft. Es gelten strenge Grenzwerte und wer sie überschreitet, sein Pferd lahm- oder wundgeritten hat, wird disqualifiziert. Distanzreiten verlangt Mensch und Tier höchste körperliche Leistung ab, Freizeitreiter setzen daher oftmals lieber auf's Orientierungsreiten. Hier gilt es mit Hilfe einer Karte möglichst schnell an's Ziel zu gelangen.