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Fasten – eine Auszeit für den Körper

Nützliche Tipps für das Fasten zu Hause

Fasten entlastet den Körper, gibt ihm die Chance sich zu reinigen und zu entspannen. Eine Fastenkur aktiviert den Stoffwechsel, hilft dabei, anfallende Säuren und Basen abzuleiten. Sie wirkt sich aber auch auf die Seele positiv aus, eine neue Leichtigkeit stellt sich ein. Wie aber richtig Fasten, sodass der Verzicht sich tatsächlich positiv auf die Gesundheit auswirkt, neue Energien mobilisiert? Hier eine Reihe von Tipps für das Fasten für Gesunde aus dem Kneipp Traditionshaus Bad Mühllacken der Marienschwestern vom Karmel!

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Der Start: Wie richtig fasten?

Die Entscheidung steht also fest: Eine einwöchige Fastenkur soll zu neuer Kraft und Energie verhelfen. Wie schaut es aber mit der Entschlossenheit wirklich aus? Gerät das Fasten bei jedem Unwohlsein, bei jeder Versuchung ins Wanken? Wer zum ersten Mal fastet, sollte sich unbedingt für eine bewährte Methode entscheiden und bei Unsicherheit oder Fragen den Arzt konsultieren. Ideal wäre eine Woche Urlaub während des Fastens, um sich ganz auf die neuen Erfahrungen fokussieren zu können. Zumindest aber sollten die ersten echten Fastentage auf ein Wochenende fallen, um den Körper beim Einstieg genau beobachten zu können.

Am Anfang steht die Vorbereitung

Am Beginn jeder Fastenkur stehen die Vorbereitungs- oder Entlastungstage, an denen Körper und Seele langsam auf das Kommende eingestimmt werden. Reichliches Trinken - etwa 2 ½ Liter Wasser, zusätzlich Kräutertee oder ein Glas heißes Wasser - und leicht verdauliche, ballaststoffreiche Kost stehen auf dem Plan: Reis- und Kartoffelgerichte, gedünstetes Gemüse, Suppen, Frischkost und Salate. Verzichten sollte man bereits jetzt auf Alkohol, Nikotin, Kaffee oder Schwarz- und Grüntee. Auch Fleisch, Fisch, üppige Milchprodukte, Zucker und Fett sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Anstelle von Salz mit Kräutern würzen. Wichtig: Auch die Seele, der Geist fastet mit, der Alltag soll draußen bleiben. Daher Radio und Fernseher ausschalten und keine Zeitung lesen.

Was im Haus sein sollte - der Einkauf

Fasten ist eine Zeit der Regeneration, die am besten mit frischem Obst und Gemüse, hochwertigen Getreidesorten und basischen Gemüsebrühen gelingt. Reines Wasser sowie milde, ausleitende Tees führen dem Körper die nötige Flüssigkeit zu. Einmal am Tag gibt's außerdem einen kleinen Löffel Honig.

Jetzt wird's ernst: Die Fastentage

Die "echten" Fastentage beginnen am Morgen mit ein bis zwei Tassen Kräutertee und frisch gepresstem Saft. Wer empfindlich reagiert kann mit Früchtemus oder einer süßen Suppe in den Tag starten. Mittags- und abends gibt es jeweils Getreidegemüse- oder Gemüsepürreesuppe oder Gemüsebrühe. Reichlich Wasser trinken, je mehr desto besser! Der Körper braucht jetzt viel Flüssigkeit, um freiwerdende Schlacken auszuschwemmen.

Bewegung gehört zum Fasten!

Zur Fastenkur gehört unbedingt auch ein Bewegungsprogramm. Ausgedehnte Spaziergänge und sanfte, kreislaufschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking eignen sich dafür ideal. Während dem Fasten scheidet der Körper Giftstoffe aus, auch über die Haut. Regelmäßige Körperpflege ist ratsam!

Auf den Körper hören

Menschen reagieren auf Fasten sehr unterschiedlich. Manche strotzen vor Energie, da der Körper durch die heruntergefahrene Verdauung Kraft spart. Andere wiederum schwach oder schlecht gelaunt. Wichtig ist: Auf den Körper hören und ihm Ruhe geben, wenn er danach verlangt!

Aufbautage: Die Funktionen wieder hochfahren

Nach der Fastenperiode muss der Körper behutsam wieder an feste Nahrung gewöhnt werden. Mindestens drei Aufbautage sind dafür nötig. Am Morgen des ersten Aufbautages gibt's den bereits gewohnten Tee, dann wird das Fasten mit einem frischen oder einem Bratapfel beendet. Mittags wird ein Gemüseteller serviert, eventuell mit Kartoffeln. Abends kommt eine Gemüse- oder Kartoffelsuppe mit einem kleinen Stück Brot auf den Tisch. Nur sparsam salzen! Ab dem zweiten Aufbautag kommen Reis und Kartoffeln zum gedünsteten Gemüse, dazu Obst, Rohkost und Suppen, probiotisches Joghurt oder Buttermilch.

Nach dem Fasten

In den nächsten Tagen kommt dann schrittweise wieder variantenreichere Kost auf den Tisch. Doch Vorsicht: Der Erfolg des Fastens ist ein kurzer, wenn alte Gewohnheiten wieder Einzug halten. Die Geschmacksnerven sind jetzt viel sensibler und manches, wie Schokolade, Limonaden oder Chips schmeckt vielleicht zu intensiv. Das bleibt zwar nicht so, ist aber die ideale Chance für eine dauerhafte Änderung des Lebenstils!