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Erste österreichische Golferin für die LPGA-Tour qualifiziert:

Golf-Sensation durch Linzerin Marina Stütz

Die 19-jährige Oberösterreicherin qualifizierte sich als erste ÖGV-Spielerin für die hochdotierte US-Profi-Golf-Tour der Damen. Und spielt heuer auf der mit rund 50 Millionen Dollar dotierten Ladies Professional Golf Association (LPGA) Tour in den USA.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Die Golferin Marina Stütz kann mit ihren 19 Jahren schon auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Im Sommer 2012 belegte sie als erste Österreicherin den zweiten Platz bei der EM. Das ganze toppte die Linzerin schließlich im Dezember des Vorjahres: Die 19-Jährige schaffte in Daytona Beach als erste ÖGV-Spielerin die Qualifikation für die LPGA-Tour, die amerikanische Profitour der weltbesten Golferinnen. Wir bitten die 19 Jährige zum Gespräch.

 

Wie kamen Sie zum Golfsport?

Marina: Ich komme aus einer Golffamilie. Mein Großvater war Präsident im Golfclub Tillysburg in Linz, meine Oma war Staatsmeisterin, mein Vater Landesmeister und im Nationalkader. Wir hatten ein Golfcart und eigentlich wollte ich anfangs nur mitfahren. Aber irgendwann habe ich mich auf einen Kübel gestellt, die Schläger meines Vaters ausprobiert und Bälle abgeschlagen.

 

Und dann kamen die ersten Erfolge...

Marina: Genau. Zuerst war ich Beste im Golfclub, dann auf Landesebene und dann National: von der 11fachen Staatsmeisterin über die Vize-Europameisterin der Damen bis hin zu den American Junior Masters in Florida.

 

Und mit den Erfolgen der Kampfgeist..

Marina: Ich habe mich schon immer mit Menschen gemessen, die besser waren als ich. Im Sommer nach der Europameisterschaft kam ich an einen entscheidenden Punkt. Nämlich mir die Frage zu stellen, was noch auf die Damenprofitour fehlt. Gemeinsam mit meinem amerikanischen Trainer trainierte ich vier Monate sehr intensiv und qualifizierte mich schließlich im Dezember als erste Amateurin für die LPGA. Nun habe ich die volle Spielberechtigung.

 

Wie sehen die Pläne für die nächsten Monate aus?

Marina: Anfang Februar werde ich wieder nach Florida reisen. Dort warten schon eine Wohnung, ein Auto usw. auf mich. Ich kenne auch die Nachbarschaft mittlerweile gut und fühle mich sehr wohl, ein bisschen wie zuhause. Bis Mai werde ich auf alle Fälle unterwegs sein, dann folgt ein kurzer Besuch in Österreich, bevor es wieder zurück in die USA geht. Überhaupt werde ich sehr viel reisen, da die Turniere ja weltweit ausgetragen werden. Mein Ziel ist es, unter die Top 80 der Weltrangliste zu kommen!

 

Wir drücken die Daumen! Sie sind 2013 ja kaum in Oberösterreich. Wenn Sie allerdings da sind, was schätzen Sie hier?

Marina: Ich freue mich jedes Mal auf zuhause, natürlich auf die Familie. Und auf die gute Küche! Es gibt keine bessere, als die österreichische! Solche Gerichte bekommt man in der Qualität nirgendwo.

 

Wie tanken Sie Kraft?

Beim Training. Und da bevorzuge ich die Ruhe. Daher trainiere ich gerne früh morgens oder abends auf dem Platz. Da bin ich alleine unterwegs. Ich habe einfach das große Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Golf ist meine große Leidenschaft.

 

Wer sind Ihre Vorbilder?

Marina: Da gibt es mehrere. An Tiger Woods bewundere ich die mentale Stärke, seine Durchsetzungskraft. An Rory Mcilroy seine jugendliche Art. An den englischen Sportlern generell das Temperament am Golfplatz.

 

Sie sind mit 19 Jahren die jüngste Österreicherin im Profilager. Viele andere (Profi-)SpielerInnen sind noch sehr jung. Wie kommt das?

Marina: Naja, Golf wurde ja erst in den letzten Jahrzehnten wirklich populär, Golf als Leistungssport musste sich erst entwickeln und ist generell noch sehr jung. Wie in allen anderen Sportarten tut man sich auch bei Golf als Kind oder Jugendlicher leichter, den Sport zu erlernen. Je älter man ist, desto schwieriger wird es, durchzustarten.

 

Welche Tipps geben Sie Golfern mit?

Marina: Man sollte immer die Ruhe bewahren. Denn niemand macht nur perfekte Schläge. Egal in welcher Spielklasse man sich befindet, ob Hobbygolfer oder Profi, man sollte sich immer mental auf den Schlag einstellen. Sich nicht überfordern und nur einen Schlag ausüben, den man kann. Und sich durch einen schlechten Schlag nicht aus der Ruhe bringen lassen. Golf kann übrigens jeder lernen.