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Tipps für Radfahrer

Vom Profi Roman Rametsteiner.

Für ihn ist Radfahren der schönste Sport, der gesunde Bewegung und Naturerlebnis ideal verbindet. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Der Oberösterreicher Roman Rametsteiner ist Mountainbike-Profi und wenn der Druck im Leistungssport manchmal den Spaß etwas dämpft, eine Tour in seiner oberösterreichischen Heimat lässt die Motivation wieder Sprunghaft ansteigen. Roman Rametsteiner weiß wie der Hase, pardon – das Fahrrad läuft. 11 Tipps vom Profi, wie Radfahren wirklich zum Genuss wird.

Die richtige Ausrüstung

Herzstück der Ausrüstung ist, wie sollte es anders sein, das funktionstüchtige Fahrrad. Es darf nicht zu schwer sein, sonst macht das Radfahren keinen Spaß. Dazu kommen Helm, die Radhose mit Einsatz, Funktionsunterwäsche und ein Radtrikot. Diese Grundausstattung reicht für eine Tour bei Schönwetter im Sommer absolut aus. Werden die Ausfahrten länger, kommt mit der Zeit automatisch mehr dazu: Radschuhe, Handschuhe, eine lange Radhose dazu lange Trikots, Jacken, und, und, und… Tipp: Ein Tachometer kann interessante Infos bezüglich der zurückgelegten Strecke liefern.

Was muss auf der Tour immer dabei sein?

Das hängt ganz von der Tour ab. Geht’s nur kurz in ebenes Gelände oder für einen ganzen Tag ins Gebirge? Unbedingt dabei sein sollte Ersatzmaterial, etwa ein Schlauch mit Luftpumpe, Reifenheber und einem kleinen Universalwerkzeug. Damit sind kleine Pannen leicht zu beheben. Dazu je nach Witterung und Strecke Wechselkleidung und ein Power-Riegel gegen einen eventuellen Hungerast.

Welcher Radhelm ist passend?

Grundsätzlich gilt: Keine Ausfahrt ohne Helm, denn wer Hirn hat, schützt es. Die Auswahl ist relativ einfach. Je mehr Lüftungsschlitze, desto besser. Bei der Anprobe sollte das gute Stück auch ohne Fixierung bereits gut sitzen und keine Druckstellen verursachen. Vor allem aber sollte er gefallen…

Tipps für den Radkauf

Einige Fragen sind vor dem Radkauf zu klären. Zuerst: Was ist der Einsatzzweck des Drahtesels? Soll es voll Geländetauglich sein, kommt es nur auf der Straße zum Einsatz oder hin und wieder auch auf Schotterwegen? Je nachdem ist ein Mountainbike, ein Rennrad oder ein Trekkingbike gefragt. Die nächste Frage ist die des Budgets. Beginnen die Preise doch bei wenigen 100 Euro und kennen nach oben keine Limits. Das dritte Kriterium ist die Größe. Sind diese Fragen geklärt, kann ein Fachhändler aufgesucht werden. Mit dessen kompetenter Beratung ist das richtige Bike dann rasch gefunden.

Mountainbike oder Straßenrad?

Das Mountainbike ist voll Geländegängig, Rennräder sind für Straßen optimiert. Ausflüge ins „fremde Terrain“ sind schwierig bis unmöglich. Ein Rennrad im Gelände? No way! Und ein Mountainbike auf der Straße? Viel zu viel Rollwiderstand. Das Trekkingbike als Alternative für Radler, die gerne beides ausprobieren? Für viele nicht Fisch und nicht Fleisch und zwei Räder anzuschaffen ist teuer. Eine Alternative aus dem Mountainbike Profisport sind sogenannte Laufradgarnituren, das sind 26 Zoll Rennradreifen (etwa kleiner als normale Rennradreifen) sekundenschnell aufs Mountainbike montiert werden.

Klick-Pedale, ja oder nein?

Die feste Verbindung zwischen Pedal und Schuh hat ebenso viele Verfechter wie vehemente Gegner. Roman Rametsteiner schwört auf das Klick-Pedal. Die Fixe Verbindung ermöglicht einen kraftvolleren und sichereren Tritt. Wichtig: Die Klick-Pedale erste bei lockeren Ausfahrten testen und die Einstellhärte optimieren. Je mehr das „Ausdrehen“ zum automatischen Bewegungsmuster wird, desto schwieriger können die Touren werden. Und: Einmal Umfallen ist drin und gehört zum Erlebnis einfach dazu.

Essen und Trinken beim Radfahren

Vor einer Tour sollten leicht verdauliche und vor allem gut gewohnte Nahrungsmittel gegessen werden. Eine Faustregel: Zum Frühstück ein gut eingeweichtes Müsli, Weißbrot und etwas Marmelade. Dann zwei Stunden Pause und auf geht’s! Während der Fahrt regelmäßig für Energienachschub sorgen. Das heißt Müsliriegel, Bananen oder kleine Brötchen verhindern den gefürchteten Hungerast. Nach der Tour die verbrauchte Energie am besten mit Kohlehydraten, also Reis, Nudeln oder Erdäpfeln, wieder nachtanken. Wichtig: Vor, während und nach der Tour viel trinken, den Schweiß bedeutet Flüssigkeitsverlust. Wasser alleine ist nicht zielführend. Verdünnte Fruchtsäfte oder Powerdrinks aus dem Fachhandel ersetzen auch den Mineralstoffverlust. Ein Tipp vom Profi: Die angegebenen Dosierungen der Powerdrinks sind meist zu hoch. Die Hälfte reicht oft und die Packung hält länger.

Verhalten beim Radfahren

Wie soll sich der Radfahrer im Straßenverkehr verhalten, um unnötige Gefahren zu vermeiden? Dazu ein paar Grundregeln: Der Biker sollte immer im Hinterkopf haben, dass er nur seinen Helm als Knautschzone besitzt. Es ist besser, einmal auf seinen Vorrang zu verzichten, als im Straßengraben zu landen. Autofahrer unterschätzen außerdem oft die Geschwindigkeit eines Radfahrers. Daher: Vorausschauend fahren, Gefahren schon vorher erkennen und lieber einmal zu oft bremsen. Rennradfahrer dürfen zwar in der Gruppe nebeneinander fahren. Das hat sich zu vielen Autofahrern aber noch nicht durchgesprochen, was zu riskanten Überholmanövern führt. Auch hier gilt: Lieber die Fehler anderer mit ausgleichen und defensiv fahren.

Die erste Ausfahrt nach dem Winter

Die Natur erwacht wieder zum Leben – und natürlich auch der Biker. Der Winterspeck soll weg und das möglichst schnell. Dafür ist das Fahrrad zwar das ideale Trainingsgerät, allerdings sollten nach der Winterpause ein paar Grundregeln beachtet werden: Auch das Bike braucht jetzt eine Generalinspektion. Also auf zum Fachhändler und kleinere Mängel beheben lassen. Das Bike ist startbereit? Dann eher mit leichten und gemütlichen Touren beginnen, um den Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen. Auch die Fahrtechnik muss erst wieder aus dem Winterschlaf erwachen, gerade für Mountainbiker eine enorm wichtige Sache. Apropos Mountainbiken: Hier die ersten Ausfahrten im Frühjahr mit Bedacht wählen. Es mag im Tal schon warm und trocken sein. Ein paar hundert Meter höher können Schlamm und Schnee den Spaß schnell trüben. Zu guter Letzt: Den Helm nicht vergessen!

Die richtige Bekleidung in der Übergangszeit

Im Frühling und Herbst ist die Frage nach der richtigen Radkleidung oft kompliziert. Beim Tourstart ist es zu kühl, die Tageserwärmung verwandelt das gerade noch wärmende Raddress rasch in eine Sauna. Die Lösung ist das berühmte Zwiebelprinzip: Mehrere dünne Schichten, die je nach Temperatur aus- und angezogen werden können. Tipp: Funktionsunterwäsche, darüber zwei Schichten Trikots und eine dünne Jacke. Damit sollte sich die Betriebstemperatur gut regulieren lassen.

Der Hintern schmerzt…

Ein schmerzendes Hinterteil kann jedem Radler rasch die Freude an seiner Tour gründlich verderben. Ein paar Tricks helfen, das zu vermeiden. Zuerst einmal unbedingt eine Radhose mit Einsatz verwenden. Sie wird direkt auf der Haut getragen, verhindert Reibung und ist ein Dämpfungsschutz. Der zweite Punkt ist der richtige Sattel. Er sollte mit Bedacht gewählt werden. Weich und breit heißt nicht immer gut fürs Hinterteil. Im Gegenteil sind Rennsättel im Profisport leicht und nahezu ungedämpft. Und dann kommt noch der Gewöhnungseffekt: Der Hintern ist ein Muskel wie jeder andere, der sich nach ein paar Ausfahren an die Belastung gewöhnt.