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Das süße Leben

Jaja, die kleinen Sünden des Lebens. Davon können wir auch in Oberösterreich ein Lied singen. Wir sind den süßen Verführungen nicht abgeneigt. Sind sie doch auch zu verlockend, die seltenen Obstsorten und Säfte, die Kirschen aus dem Garten, die fruchtigen Cocktails, die an den Promenaden der Seen serviert werden, oder die Köstlichkeiten, die unsere Konditor:innen tagtäglich auf die Teller zaubern.

© Foto Oberösterreich Tourismus/Urlaubsregion Vitalwelt/Tom Son: Zwei Frauen und ein Mann sitzen an einem Tisch im Gastgarten der Waldschänke und genießen ihr Dessert.
Zwei Frauen und ein Mann sitzen an einem Tisch im Gastgarten der Waldschänke in Grieskirchen und genießen ihr Dessert, im Bildhintergrund sitzen eine Frau und ein Mann auf einem weiteren Tisch

Trauner’s Most & Fruchtsäfte
& Restaurant Waldschänke

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Aus alten Zeiten...

Fronleichnam

Fronleichnam wird in der katholischen Kirche am 60. Tag nach Ostern, am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert, also immer zwischen 21. Mai und 24. Juni. Fronleichnam ist in Österreich arbeitsfrei. Fronleichnam, zusammengesetzt aus "fron", was "Herr" bedeutet und "lichnam", das für den lebendigen Leib steht wird auch Prangtag genannt, was sich wiederum von "Pracht" herleitet. Weitere Bezeichnungen für den Fronleichnamstag sind Kranzltag oder Blutstag.

Es ist kein Fest mit biblischem Ursprung – es war die Augustinernonne Juliana von Lüttich, die im Jahr 1209 eine Vision hatte: Ihr erschien die Kirche in Gestalt einer Vollmondscheibe, auf der ein dunkler Fleck zu sehen war. Sie verstand dieses Zeichen als fehlendes Fest zu Ehren der Eucharistie zu deuten und führte zusammen mit Bischof Robert von Lüttich Mitte des 13. Jahrhunderts das Fronleichnamsfest, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, ein.

Seit dem Mittelalter werden an diesem Tag Fronleichnamsprozessionen ("Umgang") abgehalten, bei denen dem Glauben nach Christus selbst in Form des "Allerheiligsten" (der geweihten Hostie in der Monstranz) unter einem Baldachin ("Himmel") durch Stadt, Feld und Wald getragen wird. Mit der Gegenreformation im 16. Jahrhundert bekamen diese Prozessionen auch politischen Charakter, sie sollten mit großer Pracht den katholischen Glauben demonstrieren. Zunehmend veranstalteten nun Zünfte, Gilden und Vereine diese Prozessionen, um sich zu präsentieren. In der Barockzeit wurden manchmal auf Wägen "lebende Bilder" mit theatralen Darstellungen biblischer Szenen vorbeigefahren.

Heute begleiten Blasmusik, Kirchenchor, Ministranten, Vereine, Brauchtumsgruppen und die gläubige Gemeinde die Monstranz mit dem "Brot des Lebens" auf dem Weg zu den Stationen der Prozession bei geschmückten Altären, Kapellen oder Wegkreuzungen. Die Prozessionswege sind traditionell mit Blumen und Birkenzweigen, Bildern und Fahnen geschmückt. Vor allem im Salzkammergut sind Fronleichnamsprozessionen zu Besuchermagneten geworden. In Hallstatt (Hallstätter See) und Traunkirchen (Traunsee) aber auch in Aschach an der Donau finden die Prozessionen zu Fronleichnam auf dem Wasser statt.

Quelle: brauchtumskalender.at

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