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Marlene Loidl auf ihrer Alm

Der Dank
der Almbäuerin.

Sommerfrische für die Kuh

Nach einem langen Almsommer ist Landwirtin Marlene Loidl dankbar: Dafür, dass Pferde und Kühe unfallfrei zurück ins Tal kommen, dass die Wanderer ein Stückerl glücklicher nach Hause gegangen sind, als sie gekommen waren. Und dass sie ihren Sepp gefunden hat. Diese Dankbarkeit feiert die Gosauerin jedes Jahr beim traditionellen Almabtrieb, dem Ende der tierischen Sommerfrische.

"So reich kann der Russe gar nicht sein, als dass er sich die Aussicht kaufen könnt'", sagt Marlene Loidl, Alm- und Landwirtin aus Leidenschaft. Kauf-Angebote hätten die Almhalter der Leutgebhütte schon öfter von finanzkräftigen ausländischen Familien gehabt.


Aber wer so eine Aussicht hat, wird sie nie hergeben!

Dabei schaut Leni stolz runter auf Hallstatt, über den Hallstättersee bis hin nach Obertraun. Und ihr Blick bleibt hängen am bimmelnden Fleckvieh, das in der Sonne gemächlich seine Siesta hält. "Die Tiere rasten in der prallen Sonne, weil da weniger Fliegen sind", erzählt die Jungbäuerin versiert.

Marlene Loidl genießt die Aussicht von der Plankensteinalm in Gosau

Die 30jährige Leni hat in den 15 Wochen auf der Alm sehr viele verschiedene Jobs: Sie ist Tierärztin und Wirtin, Biologin und Sennerin. "Und nebenbei studiere ich im Fernstudium Tierpsychologie in der Schweiz", sagt der Hansdampf in allen Gassen.

56 verschiedene Kräuter

"Ein Biologe hat hier bei uns einmal den Boden untersucht. Und er hat 56 verschiedene Kräuter pro Quadratmeter gefunden", erzählt Bäuerin Leni ganz nebenbei und heizt ihren Holzofen in der kleinen Almküche ein. Darauf steht ein großer Teekessel in dem frisches Quellwasser in Kräutertee verwandelt wird. An die 400 Jahre ist die Leutgebütte auf der Plankensteinalm alt. Ganz genau weiß es natürlich keiner, aber die Ortsgeschichte lässt auf dieses Alter schließen. Die Möbel der Hütte erzählen Geschichten: Tragödien und Komödien. Aber vor allem Geschichten von Menschen, die immer viel gearbeitet haben und eins sind mit der Natur lebten.

Ein Geheimplatzerl sind die Almen auf der Hochebene zwischen Gosau und Hallstatt auf jeden Fall: Nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bummelzug können Frischluft-Freunde die grünen Oasen besuchen. Belohnt werden die Hobby-Sportler dann mit einem Butterbrot mit Almkräutern oder auf Vorbestellung mit einem Bratl in der Rein. Ausflugstipps und Anekdoten gibt's natürlich kostenlos dazu.

"Hier oben auf 1.530 Metern treffen Studenten auf Chefs von millionenschweren Firmen. Und die Natur zeigt ihnen, wie klein doch so manche Sorge ist, die man zu Hause für sehr groß hält", sagt Leni. Nicht selten schenkt sie den Sorgen ihrer wandernden Gäste ein offenes Ohr. Und da kommen Geschichten, die das Herz berühren.

Frische Almkräuter

Knapp 60 verschiedene Kräuter auf nur 1 m².

Marlene Loidl heizt den Ofen ein und kocht frischen Kräutertee

Leni heizt den Ofen ein und macht Kräutertee.

Marlene Loidl bewirtet ihre Gäste auf der Leutgebhütte

Wirtin ist nur einer ihrer Jobs auf der Alm.

640 Almen in Oberösterreich

Von den 13 Hütten auf der Plankensteinalm, ist die Leutgebhütte die letzte, die bewirtschaftet ist. Immer weniger Landwirte lassen ihr Vieh auf den Almen weiden, gleichzeitig nimmt der Tourismus auf den Almen aber zu. Immer mehr Menschen suchen in den Bergen Erholung. Wer schon einmal hoch oben auf einer der 640 oberösterreichischen Almen war, weiß sofort warum. Hier ist die Luft frisch wie  Pfefferminze und die Sonne scheint heller als anderswo. Da oben auf den Bergen ist man dem Himmel einfach ein Stückerl näher.

Weit hinter der Almfläche bewegen sich die Baumwipfel beinahe kitschig im Wind. Dahinter ragen schroffe Felswände hoch in den Himmel. Diese Landschaft ist so schön, man will sie am liebsten nehmen, frankieren und in einen Briefkasten stecken. Von Mitte Mai bis Ende September - je nach Schneelage - dürfen die Mutterkühe und ihre Kälber hier auf der Plankensteinalm die Sommerfrische genießen. Nach einem Sommer ohne Unglücke und Unfälle, werden die Tiere festlich mit bunten Schleifen geschmückt und zurück ins Winterquartier getrieben. Quer durch den Wald. Besucher beim traditionellen Almabtrieb sind ausdrücklich erwünscht.

Die Leutgebhütte auf der Plankensteinalm in Gosau

Auf der Alm neigt sich der Sommer dem Ende zu.

Schmuck für die Tiere zum Almabtrieb

Es ist Zeit den Schmuck für die Kühe zu basteln.

Marlene Loidl bereitet den Schmuck für die Tiere zum Almabtrieb vor

Leni hat alles fertig für den Almabtrieb.


Im Prinzip ist der Almabtrieb das Erntedankfest der Almbauern.

sagt Leni Loidl. Und sie weiß ganz genau, wofür sie dieses Jahr dankbar ist, was sie glücklich macht: "Das ist bei mir die Liebe zu Menschen, zu Tieren und der Natur. Und zu meinem Partner, der mich einfach glücklich macht..."

Marlene Loidl mit ihrem Sepp

Auf Leni's Spuren auf die Alm

Weg auf die Plankensteinalm

Leutgebhütte auf der Plankensteinalm

Almabtrieb Plankensteinalm

Gosauer Bummelzug

Ferienregion Dachstein Salzkammergut

Ferienregion Dachstein Salzkammergut

Kirchengasse 4
4822 Bad Goisern am Hallstättersee

Telefon: +43 5 95095-19
e-Mail:    info@dachstein-salzkammergut.at
www.dachstein-salzkammergut.at

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