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Filialkirche St. Jakob

Sankt Willibald, Oberösterreich, Österreich

Die Entstehung der Filialkirche
Das Kirchlein dürfte im 11. Jahrhundert erbaut worden sein. Es gibt drei Legenden dazu, die sich im Volksmund erhalten haben.
Eine Legende erzählt vom geplanten Bau einer Kirche in der Ortschaft Oberantlang. Jeden Morgen waren die angesammelten Bausteine verschwunden, wogegen die Steine in St. Jakob, wo man ebenfalls eine Kirche errichtete, immer mehr wurden, ohne dass man Spuren einer Überbringung sehen konnte.
Eine andere Legende erzählt, dass der Hl. Jakobus vom Antlangerberg aus ein Beil geworfen habe. Wo es niederfiel, habe man die Kirche erbaut.
Johann Ev. Lamprecht schreibt, dass um 1850 am Antlangerberg ein Stein mit Abdrücken eines Rückens und eines Fußes gefunden wurde, die vom Hl. Jakobus stammen sollten. Soweit eine Kurzfassung der Legenden.
Das Kirchlein bietet circa 150 Personen Platz und wurde auf einem kleinen Hügel errichtet. Der Untergrund, auf dem die Kirche steht, besteht aus so genanntem Mehlsand. Der circa 25 Meter hohe Turm, das Kirchenschiff und die Sakristei sind aus Granitsteinen und Lehm gemauert. Die Steine stammen zum Teil aus den umliegenden Feldern und vom hundert Meter entfernten Granitmassiv des Antlangerberges.
Urkundlich wird die Kirche 1230 als "Antlangechirchen" (Winter, Seite 269) erwähnt. 1433 scheint der Name Antlangkirchen im Grundbuch Scherding I f 63 auf. Die Bedeutung des Namens "Antlang" stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet "Teil eines Zaunes auf der Feldflur, besondere Art der Einfriedung, auf diese Weise eingefriedete Flur."
Die Ortsbezeichnung Antlangkirchen hat sich erst in den vergangenen 30 Jahren bei der Bevölkerung eingebürgert, früher war "St. Jaga" gebräuchlich. In A°ndling (Oberantlang) scheint von 1220 bis 1240 ein Besitzer namens Wernhardus de Antlange in der Tr. Passau 1467 auf. Außerdem ist dem Verzeichnis zu entnehmen, dass es die Ortschaftsbezeichnung Antlangkirchen bis 1781 nicht gegeben hat.
Kirchenpatrone
Die Kirche ist den beiden Aposteln Philipp und Jakob geweiht. Letzterer hat ihr den Namen gegeben. Das entsprechende Fest wird am 25. Juli gefeiert. Johann Ev. Lamprecht schreibt in seinem Buch zum Gotteshaus in St. Jakob zu Antlangkirchen, dass die Kirche dem Hl. Apostel Jakob Min. (minor - der Jüngere) geweiht wurde.
Die Muscheln - wie am Hochaltar-Bild dargestellt - würden auf Jakobus den Älteren schließen lassen. Nachdem aber der Hl. Philipp auch am Hochaltar abgebildet ist und als Statue in der Pfarrkirche aufgestellt ist, lässt das darauf schließen, dass es sich um den Hl. Apostel Jakobus den Jüngeren handelt. Die Statuen der beiden Apostel Philipp und Jakob waren vor dem Abbruch in der Kapelle zu Maria Bründl in St. Jakob aufgestellt gewesen.
Als Kirchweihfest galt immer schon der fünfte Sonntag nach Ostern. Am 5. Mai 1975 wurde anlässlich des Kirtages zum ersten Mal die Florianifeier in der Filialkirche gehalten, um dem Hl. Florian zu danken und ihn um Schutz bei Einsätzen zu bitten.
Freilegung von Fresken
1956 wurde das Gotteshaus großzügig renoviert. Mit Unterstützung der Diözese und des Denkmalamtes wurden am Deckengewölbe Fresken freigelegt. Zum Vorschein kamen die Sinnbilder der vier Evangelisten, Mathäus = Mensch, Markus = Löwe, Lukas = Stier und Johannes = Adler. Diese Fresken lassen darauf schließen, dass die Kirche älter ist als die Pfarrkirche von St.Willibald.
Führungen werden nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 0664/5166641 angeboten.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Kontakt & Service


Filialkirche St. Jakob
Sankt Willibald 76
4762 Sankt Willibald

+43 7762 2900
+43 664 5166641
r.windpessl@aon.at
www.sankt-willibald.at
http://www.sankt-willibald.at

Ansprechperson
Ing. Rudolf Windpeßl

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Deutsch

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