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Donaukastell - Schlögen - Römerkastell Ioviacum

Haibach ob der Donau, Oberösterreich, Österreich

Das römische Kleinkastell in Schlögen (Gemeinde Haibach ob der Donau, Bezirk Eferding, Bundesland Oberösterreich), möglicherweise das antike Ioviacum, war Teil der Sicherungsanlagen des römischen Donaulimes in Österreich. Es war vermutlich vom 1. bis ins 5. Jahrhundert mit römischen Truppen belegt und diente als Auxiliarlager (Hilfstruppen) und eventuell auch als Stützpunkt der classis Histriae (Donauflotte).


Im Herbst 1837 wurde in der Nähe von Schlögen ein römisches Goldstück gefunden. Seit dem Jahre 1838 ist bei der Ortschaft Schlögen unter dem Hotel Donauschlinge und im westlich anschließenden Bereich ein römisches Kastell bekannt. In diesem Jahr wurden durch eine ortliche Vereinigung heimatkundlich interessierter Männer Ausgrabungen, die ersten in Oberösterreich, vorgenommen. Hier wurden zahlreiche Mauerstellen gefunden. Mit den Ausgrabungen des Jahres 1838 ruhten die archäologischen Untersuchungen im römischen Kastell Schlögen für ein Jahrhundert. Vom 6. bis 20. Oktober 1937 wurden in Schlögen mit acht Mann des dortigen BettenlagersGrabungen sowohl auf dem Platz des einstigen römischen Zivildorfes (heutiger Campingplatz) als auch auf dem Ortsplatz Schlögen (Standplatz des eigentlichen Kastells) durchgeführt.

Die letzten, vor den Grabungen der Jahre 1957 bis 1959 bekannt gewordenen, weitläufigen Mauerfunde im Schlögener Kastell stammen vom Juni 1952 und April 1954. Damals wurden bei Bauarbeiten im Hotel starke Mauerzüge aufgedeckt. Die qualitativ bescheidenen Kleinfunde zeichnen sich durch besondere Einförmigkeit aus, es handelt sich fast ausschließlich um Reste einheimischer und importierter Keramik. Insgesamt fanden sich 8 noch identifizierbare Münzen.

Das erste Kastell Schlögen wurde frühestens in den letzten Regierungsjahren Hadrians und spätestens während der Markomannenkriege erbaut und endet nach einem auf den Fall mehr als hundertjährigen Bestand um 300 n. Chr. oder etwas später durch radikale Zerstörung.

In einer zweiten Bauperiode entsteht dann das spätantike Kastell gleichen Mauerumfangs. Das Kleinkastell Schlögen umfasst eine Fläche von nicht ganz 0,65 ha. Bei den Grabungen kamen an die 4000 Fundstücke, zerbrochene Gefäße, Bronzeobjekte wie z.B. Gürtelschließen, Gewandnadeln, ferner Glasgefäße, Münzen, Eisenfragmente und vieles andere zutage.

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Donaukastell - Schlögen - Römerkastell Ioviacum
Schlögen
4083 Haibach ob der Donau

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