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Stoderer Dolomitensteig

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.
Besondere Eigenschaften
Rundweg
Verpflegungsmöglichkeit - Gasthaus Baumschlagerreith



Tour und Routeninformationen

  • Startort: 4573 Hinterstoder
  • Ausgangspunkt: Gasthaus Baumschlagerreith
  • Zielort: 4573 Hinterstoder
  • Zielpunkt: Gasthaus Baumschlagerreith
  • Wegnummer: Beschilderung Dolomitensteig
Dauer: 4h 50m
Länge: 8,8 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 827m
Höhenmeter (abwärts): 832m
Niedrigster Punkt: 709m
Höchster Punkt: 1379m

Schwierigkeit:

schwer

Panorama:

Traumtour

Wegbelag:

  • Versicherter Steig
  • Wanderweg

Günstigste Jahreszeit:

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
Der Stoderer Dolomitensteig - Idyllische Almen, wilder Fels und Bergpanorama







Der Almgasthof Baumschlagerreith (724 m Seehöhe) am Ende des Stodertals ist Ausgangspunkt des Stoderer Dolomitensteiges, einer der schönsten Panoramasteige der Ostalpen.

Der Stoderer Dolomitensteig startet gleich rechts neben dem großen Stallgebäude, vorerst auf dem Forstweg über die Wiese und leicht ansteigend bis zur ersten Kehre. Direkt in der Kehre zweigt man vom Forstweg ab, steigt die steile Böschung hinauf und folgt dem schmalen Steig entlang des Grabens bis zum Bach. Diesen überquert man, erreicht das Ende einer Forststraße und gleich danach beginnt der steile Anstieg in Serpentinen durch den Buchenwald hinauf.

Jausenplatzerl mit imposantem Bergpanorama
Bevor man auf den ersten Sattel kommt, erinnert das besonders steile „Kuhstückl“ an den mühsamen Aufstieg mit dem Vieh, das man hier bis zur Jahrhundertwende aufgetrieben hat. Im Sattel ist die erste Hälfte des Anstiegs zur Alm erreicht und eine kleine Rast, mit einem Abstecher auf den vor gelagerten Felsen, sollte man sich unbedingt gönnen, die Aussicht und der Tiefblick ins Tal sind atemberaubend.

Schattig und steil geht es weiter im Buchenwald hinauf, bis sich der Wald lichtet und man nach den ersten freien Almwiesen die unbewirtschaftete Hochsteinalm (auf 1.296 m Seehöhe) erreicht. Das wohl verdiente Jausenplatzerl bei der Lögerhütte (unbewirtschaftet) liegt schon gut sichtbar nur wenige Gehminuten durch den lichten Lärchenwald entfernt. Nach zirka 600 absolvierten Höhenmetern lädt ein Bankerl vor der Almhütte zur gemütlichen Rast ein, wobei die Aussicht auf die majestätischen Bergriesen, deren Flanken durch wilde Täler zerfurcht sind, wirklich faszinierend ist. So reihen sich nach dem Großen Priel (2.514 m), der dominierenden Spitzmauer (2.442 m) und dem Ostrawitz (1.824 m) im Nordwesten die Hochkästen (2.389 bzw. 2.352 m), Brandleck (2.247 m), Turmtal, Hebenkas (2.285 m), Hochplanberg (2.229 m), Wassertal, Großer Kraxenberg (2.195 m), Schobertal, Großer Brieglersberg (2.148 m), Sigistal, Gamsspitz (2.057 m), Salzsteigjoch, Gamsstein (1.994 m) und Almkogel (2.116 m) im Süden aneinander. Blickt man nach Nordost, so öffnet sich das Stodertal zu Füssen des Kleinen Priel (2.134 m) in seiner ganzen Weite. Bizarre Felsen und Wasserfälle in Kaskaden

Oberhalb der Lögeralm beginnt nun der eigentliche Dolomitensteig, der im folgenden Abschnitt unbedingt Bergerfahrung und Schwindelfreiheit erfordert. In leichtem Auf und Ab zieht der schmale Steig entlang steiler Felswände, in Gräben, über Kuppen, vorbei an Wasserrinnen und bizarren Felsformationen. Hier wird klar, woher der Dolomitensteig seinen Namen hat: Das brüchige Kalkgestein, der Dolomit, mit seinen schroffen Felsen und Geröllhalden zeigt sich hier typisch, wie in einem geologischen Bilderbuch. Im zunehmend felsigen Terrain nähert man sich dem seilgesicherten Abstieg in den Schwarzgraben und hört von weitem schon das Rauschen der kleinen Wasserfälle. Eine zweite, neu angelegte, äußerst romantische Variante führt gesichert direkt entlang der Gumpenkaskaden, die an heißen Tagen zu einem erfrischenden Bad in kristallklarem Wasser einladen. Geruhsamer Abstieg durch einzigartige Landschaft

Technisch weniger anspruchsvoll präsentiert sich der Wegverlauf im weiteren überaus abwechslungsreich. Unberührte Waldstücke, spektakuläre Felsformationen und grandiose Panoramablicke folgen aufeinander, während man auf leicht abfallendem Weg Tal einwärts marschiert. Diese wunderschöne Passage geht langsam in einen Waldweg über, der unterhalb des Schwarzkogels (1.418 m) unvermittelt in einer gewaltigen Rinne aus Schotter und Fels endet. Hier am Poppensand ändert sich das Landschaftsbild schlagartig: eine blendend weiße Steinwüste liegt eingebettet im nuanciert leuchtenden Grün der Gebirgsvegetation. Der Steig folgt nun der Schotterhalde talwärts und trifft nahe der Poppenalm (1.054 m) auf den Weg zum Salzsteigjoch. Das letzte Stück der Wanderung führt auf einer Forststraße nach einer Gesamtgehzeit von vier bis fünf Stunden zurück zum Parkplatz beim Baumschlagerreith.

Achtung:
•Bergschuhe empfohlen
•Alpiner Steig, teilweise mit Stahlseilen gesichert.
•Bergerfahrung und Schwindelfreiheit erforderlich!
•Aus jagdwirtschaftlichen Gründen vom 15. September bis 1. Oktober eines jeden Jahres gesperrt.

Höhenprofil

Kontakt & Service

Pyhrn-Priel Tourismus GmbH
Hinterstoder 38
4573 Hinterstoder

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Anreise

Erreichbarkeit / Anreise

A 9 bis zur Abfahrt St. Pankraz/Hinterstoder; links auf B 138 Richtung Hinterstoder abbiegen; in der Flusssenke abbiegen Richtung Hinterstoder/Stodertal; der Landesstraße folgen, durch Hinterstoder durch Richtung Talende; der Beschilderung Richtung Gasthaus Baumschlagerreith folgen; Asphaltstraße bis zum Gasthaus.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Routenplaner für individuelle Anreise

Wegbetreuer

Gemeinde Hinterstoder

Gemeinde Hinterstoder
Nr. 38, 4573 Hinterstoder

Telefon: +43 7564 5255
E-Mail: gemeinde@hinterstoder.ooe.gv.at
Web: www.hinterstoder.ooe.gv.at

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3.    Sämtliche Touren erfordern eine sehr gute körperliche Konstitution und Kondition sowie eine ausführliche Vorbereitung. Wir empfehlen ausdrücklich, die Touren nur bei optimaler Gesundheit zu fahren.


Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

i.    Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


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2. Ihre Tourenvorschläge haben daher in klarer und unmissverständlicher Art und Weise zumindest folgende Kriterien zu beinhalten und ausreichend zu beschreiben:

• Startpunkt

• Detaillierte Streckenbeschreibung

• Distanz/Gesamtlänge 

• Schwierigkeitsgrad

• Gefährliche Stellen

• Durchschnittliche Fahrdauer

• Höhenmeter

• Endpunkt.

Wenn möglich, geben Sie zudem ein Höhenprofil an.

 

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Wanderweg
Stoderer Dolomitensteig
Startort: Hinterstoder

Dauer: 4h 50m

Länge: 8.8 km

Höhenmeter: 827m

Schwierigkeit:

Panorama: