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Hinterstoder - Großer Priel

Besondere Eigenschaften
Unterkunftsmöglichkeit
Verpflegungsmöglichkeit - Prielschutzhaus

Tour und Routeninformationen

  • Startort: 4573 Hinterstoder
  • Ausgangspunkt: Hinterstoder (Parkplatz beim Johannishof)
  • Zielort: 4573 Hinterstoder
  • Wegnummer: 201,260
Dauer: 5,50 Stunden
Länge: 9,30 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 1900m
Niedrigster Punkt: 604m
Höchster Punkt: 2475m

Schwierigkeit:

schwer

Panorama:

Traumtour

Wegbelag:

  • Schotter
  • Wanderweg

Günstigste Jahreszeit:

  • Sommer
  • Herbst
Hochalpine und landschaftlich großartige Tour auf einen der höchsten Gipfel des Toten Gebirges. Lange, stellenweise sehr steile und felsige Steige mit kurzen gesicherten Passagen und Kletterstellen im I. Schwierigkeitsgrad, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind überall notwendig. Besondere Vorsicht bei hartem Altschnee - besonders im Kühkar passieren immer wieder Unfälle durch Ausgleiten. Bei Nebel und Schneelage wird die Orientierung im weiten Karstgelände oberhalb des Prielschutzhauses sehr schwierig!

Der Große Priel ragt als einziger Gipfel im Toten Gebirge über die 2500-m-Marke hinaus, und seine felsfaltige Nachbarin, die Spitzmauer, gilt als die schönste Erhebung des Toten Gebirges. "Von dem Schneetal über kahle Felsen kann man ohne Gefahr auf den Gipfel des Hochpriel im Lande ob der Enns in zwei Stunden gelangen", notierte Erzherzog Johann 1810 in seinem Tagebuch, "Wildschützen bestiegen ihn schon." Diesen gesetzlosen Gesellen verdankt der Brotfall zwischen Priel und Spitzmauer seinen Namen: Ein Brotlaib, der in die Tiefe kollerte, verriet sie den Gendarmen. Ärger mit der Gipfeljause hatte auch Erzherzog Ludwig, der den "Hochpriel" anno 1819 erstieg: Der Schulmeister von Hinterstoder war samt dem Kaffeegeschirr auf dem Eis ausgerutscht - die Tassen blieben zwar im Gegensatz zu seinem Hintern heil, doch dafür hatte der Haushofmeister den Kaffee vergessen ...

Zum Prielschutzhaus: Vom Parkplatz Schiederweiher(gebührenpflichtig) wandert man auf der Forststraße (Markierung 201) zum Schiederweiher, auf einem Abkürzungssteig und wieder auf der Straße in die Polsterluck’n und zur Talstation der Materialseilbahn (Gepäcktransport möglich, Hüttenwirt per Telefon verständigen). Knapp davor rechts über den Bach und auf einem breit ausgetretenen Steig in Serpentinen durch den Laubwald zum Klinserwasserfall hinauf. Vorbei am Großen und am Kleinen Ofen (Höhlen) zum "Gott-sei-Dank- Bankerl" und bis vor die "Märchenwiese". Dort nach rechts und stets nahe der Seilbahn durch Mischwald zum Prielschutzhaus. Abstieg auf der gleichen Route.

Auf den Großen Priel: Weiter auf dem Steig Nr. 201 - vorbei am Wasserreservoir und zwischen Latschen - zu einer Wegteilung: Rechts auf dem Steig Nr. 260 über einen felsigen Rücken ins Kühkar hinauf. Bei der Abzweigung zum Bert-Rinesch-Klettersteig links und in Kehren zur oberen Karschwelle ("Jausenstein"). Am linken (südlichen) Rand des Kars über Schutt und ein steiles Schneefeld zur Flanke unterhalb der Brotfallscharte. Die folgenden Felsstufen und Bänder sind mit Stahlseilen gesichert - wenn der oberste Bereich unter hartem Altschnee liegt, kann man die Passage links und über ein höher gelegenes Band umgehen. Knapp unterhalb der Brotfallscharte befindet sich eine Unterstandshöhle. Hat man den Gratrücken erreicht, lohnt sich zunächst der kurze Abstecher links auf den Brotfallgipfel. Wieder zurück und nach der Markierung 260 auf dem breiten Schuttrücken Richtung Priel hinauf. Oben trifft man auf den Steig Nr. 262, der von der Welser Hütte heraufzieht und dem wir nach rechts folgen. Ab- und aufsteigend über den schmalen Grat - direkt über der gewaltigen Nordwand - zum 8 m hohen Gipfelkreuz hinüber. Abstieg auf der gleichen Route.

Abstiegsvariante: Von der Abzweigung am Beginn des Gipfelgrats kann man auch westwärts auf dem Steig Nr. 262 zum Fleischbanksattel absteigen. Von dort geradeaus Richtung Pühringerhütte und unter dem Sauzahn hinab. Bei der Wegkreuzung unter dem Schermberg (Notunterstand) nach links und nach den Markierungen durch das flache Karstgelände nach Süden auf den Temlberg zu. Vor diesem markanten Felsgipfel (den man auf einem steilen, aber markieren Steig erklimmen kann) erreicht man die nächste Wegkreuzung. Links auf dem Steig Nr. 201 am Rand eines Kars zur Klinserscharte, wo der Pfad zur Spitzmauer einmündet. Weiter durch die Klinserschlucht (siehe Tour zur Spitzmauer).

Gehzeit:
zum Prielschutzhaus 2,5 h, auf den Großen Priel 3 h, Abstieg zum Prielschutzhaus 2 h; vom Prielschutzhaus nach Hinterstoder 2 h.

Wanderweg-Nummern: 201, 260

Höhenprofil

Kontakt & Service

Pyhrn-Priel Tourismus GmbH
Hinterstoder 38
4573 Hinterstoder

Telefon: +43 7564 5263-99
Fax: +43 7564 5263-30
E-Mail: hinterstoder@pyhrn-priel.net
Web: www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

Anreise

Erreichbarkeit/Anreise

Nach dem Ortszentrum Hinterstoder erreichen Sie nach 1,5 km den Parkplatz Schiederweiher (gebührenpflichtig).

Parkgebühren

Parkplatz Schiederweiher:
2 Stunden € 2,00
1 Tag € 3,00
2 bis max. 7 Tage € 5,00
Jahresticket € 20,00

Anreise

An der Strecke

Das Prielschutzhaus ist ein Eldorado für Kletterer im Toten Gebirge!

Herzlich Willkommen am Prielschutzhaus in Hinterstoder!

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3.    Sämtliche Touren erfordern eine sehr gute körperliche Konstitution und Kondition sowie eine ausführliche Vorbereitung. Wir empfehlen ausdrücklich, die Touren nur bei optimaler Gesundheit zu fahren.


Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

i.    Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


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• Startpunkt

• Detaillierte Streckenbeschreibung

• Distanz/Gesamtlänge 

• Schwierigkeitsgrad

• Gefährliche Stellen

• Durchschnittliche Fahrdauer

• Höhenmeter

• Endpunkt.

Wenn möglich, geben Sie zudem ein Höhenprofil an.

 

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Wanderweg
Startort: Hinterstoder

Dauer: 5.5 h

Länge: 9.3 km

Höhenmeter: 1900m

Schwierigkeit:

Panorama: