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Tipps für den Einkehrschwung in Oberösterreichs Skigebieten

Gut gespeist ist halb gewedelt

Es ist ein bekanntes Phänomen: Rund um die Mittagszeit macht sich beim Skifahrer ein leichtes Rumpeln in der Magengegend bemerkbar. "Einkehrschwung" tönt es aus den vegetativen Zonen des Gehirns. Die Frage ist nur wohin sich wenden? Wo sind die besten Hütten in Oberösterreichs Skigebieten?

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Man sollte den Wintersport ja nicht so exzessiv betreiben, dass es bei der Suche nach der Hütte um Leben und Tod geht. Trotzdem steht mitten im Skigebiet Hochficht das "Gasthaus zum Überleben". Da wird Blunzengröstl und anderes Deftiges aus der regionalen Küche aufgetischt. Auf der Jausenkarte findet sich auch eine eingemachte Spezialität des Hauses: das Glaslfleisch.

Glücklich kann sich schätzen, wer von der Hungerattacke auf den Pisten des Kasbergs getroffen wird. Die Sonnalm Jagerspitz lockt Feinspitze etwa mit einem gut sortierten, in einem Gewölbe untergebrachten Weinkeller. Eine erstklassige kulinarische Adresse am Kasberg ist das direkt an der Piste gelegene Hochberghaus. Bekannt ist das Hochberghaus vor allem für seine "Almpfandln", herzhafte Gerichte frisch in der Pfanne serviert.

Wer über Gaudipisten brettert, der braucht besonders viel Kraft und Ausdauer. Buckelpisten, Rennstrecken mit Zeitnehmung, Funparks - in der Skiregion Dachstein West rund um Gosau geht die Post ab. Die typische Gemütlichkeit des Salzkammergutes wird hier auf den Hütten gepflegt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Rottenhofhütte, wo Fleisch und Käse vom hauseigenen Bauernhof im Tal stammen.

Regionale Zutaten, internationales Personal. Nach dieser Devise wird auf der Gjaidalm in der Freesports Arena Dachstein Krippenstein vorgegangen. Vorwiegend aus biologischer Landwirtschaft stammen die Zutaten. Nur der Koch ist hier weit gereist. Den hat es nämlich aus Nepal in die hochalpine Bergwelt des Krippensteins verschlagen.

Zu den ältesten Skibergen zählt der Feuerkogel. Aus den Anfangszeiten des Skibetriebs stammt eine Spezialität, die der Berggasthof Edelweiss auf der Speisekarte führt. Deren Geschichte handelt von einer noblen Dame, die sich in die damals recht einfache Edelweisshütte "verirrt" hatte. Für sie kreierte der Wirt eine Variante des Kaiserschmarrn: Im Ganzen in der Pfanne gebacken, mit selbstgepflückten Preiselbeeren bestrichen und ordentlich gezuckert: Der Tuchentzipf war geboren.

Traditionelles, Überliefertes - keine Frage, das macht sich auf der Skihütte gut. Modern sind auf der Höss in Hinterstoder die Pisten. Auf der Hössalm in mehr als 1.800 Metern Seehöhe wird neben dem Blick auf das winterliche Tote Gebirge auch hausgemachtes Kalbsbeuscherl serviert.