© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Linz in Oberösterreich
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Wertschöpfungsstudie der österreichischen Meeting Industry

Erste fundierte Studie zur wirtschaftlichen Wertschöpfung der Branche in Österreich

 

Im Rahmen der Convention-Strategie Österreich „Meet in Austria“ wurde – in enger Abstimmung mit dem BMWET, dem Fachverband der Freizeit- und Sportbetriebe in der WKÖ sowie auf Initiative des Austrian Convention Bureau und den österreichischen Convention Bureaux – eine umfassende Wertschöpfungsstudie für die österreichische Meeting Industry gestartet.

BMWET, der Fachverband der Freizeit- und Sportbetriebe der WKÖ, die Österreich Werbung und das Austrian Convention Bureau haben die Studie gemeinsam beauftragt und damit einen wichtigen Schritt gesetzt: Erstmals entsteht eine solide Datengrundlage, um die wirtschaftliche Bedeutung der Branche sichtbar und messbar zu machen.

Mit der Umsetzung wurde ein Konsortium aus dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) und Joanneum Research betraut. Besonders relevant: Das WIFO, das in Österreich die Tourismussatellitenkonten erstellt, wird ein vergleichbares Modell erstmals auf die Meeting Industry anwenden – ein zentraler Meilenstein, der Vergleichbarkeit zwischen Tourismus- und Kongresswirtschaft ermöglicht.
Joanneum Research ergänzt diese ökonomische Analyse durch umfassende qualitative Datenerhebungen und verleiht der Studie damit zusätzliche inhaltliche Tiefe.

Die Datenerhebung erfolgt 2026, die Ergebnisse werden im 2. Quartal 2027 veröffentlicht.

 

Was untersucht die Studie

Die Studie analysiert die wirtschaftliche Bedeutung der Meeting Industry – basierend auf Daten von Veranstalter:innen und Teilnehmer:innen. Untersucht werden u. a.:

  • Ausgaben und Umsätze
  • Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte
  • Direkte, indirekte und induzierte Auswirkungen
  • Beitrag zu BIP/BRP
  • Beschäftigte und Vollzeitäquivalente
  • Steuerrückflüsse

Umgesetzt wird die Studie vom WIFO und Joanneum Research, wodurch erstmals eine Vergleichbarkeit mit den Tourismussatellitenkonten entsteht.

Wie wird erhoben?

Für ein umfassendes Bild setzt die Studie auf einen kombinierten Ansatz aus:

  • quantitativen Analysen zu Wertschöpfung und Beschäftigung
  • qualitativen Interviews und Fokusgruppen für vertiefende Einschätzungen

Damit werden sowohl wirtschaftliche Effekte als auch inhaltliche Perspektiven der Branche sichtbar.

Wer wird befragt?

Die Datenerhebung bezieht zentrale Akteur:innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein:

  • Veranstalter:innen
  • Venues wie Kongresszentren, Seminarhotels und Eventlocations
  • Veranstaltungsteilnehmer:innen
  • Vertreter:innen aus Tourismus und Eventwirtschaft

Die Erhebung orientiert sich an der Definition des Meeting Industry Report Austria (MIRA) und umfasst Kongresse, Tagungen, Firmenveranstaltungen und Seminare.

Jede Teilnahme zählt und liefert einen wichtigen Beitrag für mehr Sichtbarkeit und Weiterentwicklung der Branche. Jetzt teilnehmen und mitgestalten!