Der Dokumentarfilm “Die Innviertler Roas” führt die erfolgreiche Doku-Serie “Sprachen der Berge” in eine Region, deren Identität bis heute von Sprache, Musik und gelebtem Brauchtum geprägt wird. Die filmische Reise durch das Innviertel erzählt von Menschen, die ihren Dialekt nicht als Relikt der Vergangenheit verstehen, sondern als lebendigen Ausdruck ihrer Heimat.
Erstausstrahlung: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 20:15 Uhr auf ORFIII
Zwischen historischen Orten, traditionsreichen Wirtshäusern, bäuerlichem Alltag und eindrucksvollen Naturlandschaften begegnet der Film MundartdichterInnen, MusikerInnen, HandwerkerInnen sowie engagierten BewahrerInnen regionaler Kultur. Sie alle zeigen, wie eng Sprache, Geschichte und Lebensgefühl miteinander verwoben sind.
Die Dokumentation macht deutlich, dass der Inn nicht nur Grenze, sondern seit Jahrhunderten auch Verbindung ist. Die enge kulturelle und sprachliche Verwandtschaft mit Bayern wird ebenso sichtbar wie die eigenständige Identität des Innviertels. Musik, Dialekt und gemeinsame Traditionen überwinden Grenzen und schaffen Begegnungen.
Historische Persönlichkeiten wie Franz Stelzhamer stehen ebenso im Mittelpunkt wie zeitgenössische Stimmen, die das kulturelle Erbe weitertragen. Volksmusik, Chorgesang, Blasmusik, Handwerk, regionale Kulinarik und lebendige Erzähltraditionen fügen sich zu einem vielschichtigen Porträt einer Region, deren kultureller Reichtum weit über ihre Grenzen hinausstrahlt.
“Sprachen der Berge – Die Innviertler Roas” ist eine Hommage an die Kraft regionaler Identität. Der Film zeigt, dass Dialekt weit mehr ist als Sprache – er ist Erinnerung, Heimat und gelebte Kultur. Gleichzeitig erzählt er von Offenheit, Zusammenhalt und einem kulturellen Austausch, der Menschen über Generationen und Grenzen hinweg verbindet.