Die Pestsäule in Schweinbach stammt aus dem Jahr 1666.
Die Lage der ehemaligen Pestfriedhöfe ist heute meist in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung an die entsetzliche Seuche lebt aber im Volk weiter. Von manchen Kreuzstöckeln sagt man, dass sie zur Erinnerung an die Pest oder als Dank für das Erlöschen der furchtbaren Seuche oder über ehemalige Pestfriedhöfe errichtet worden seien.
Ein Pestfriedhof soll sich auch beim Gusensteg an der Gallneukirchner Straße befunden haben. Die „alten“ Schweinbacher sprachen noch vom Freithof-Lüssl (zum Stöger gehörig, heutige Besitzer Familie Schöffl). Das dort befindliche Kreuzstöckl wird als Pestkreuz bezeichnet und trägt die Jahreszahl 1666. Dieses Jahr war kein Pestjahr, aber das Kreuz wurde wohl nach der Errichtung des Pestfriedhofes mit diesem in Zusammenhang gebracht. In den vergangenen Jahren wurden neben dem Stöger-Kreuzstöckl mehrere Häuser errichtet. Bei den – allerdings nicht tief reichenden – Erdaushubarbeiten wurden keine Knochenreste gefunden. Vielleicht lag der Pestfriedhof weiter dem Dorf zu.
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