© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Landschaft im Mühlviertel
Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

Teufelsturm

Waldneukirchen, Oberösterreich, Österreich

Eine Vermessung und Bodenfunde von Tonscherben und Eisennägeln zeigen ...

... das Vorhandensein einer Burganlage auf 2000 m² an. Besitzer und Name der Burg sind unbekannt.

Die Archäologin des OÖ. Landesmuseums, Dr. Christine Schwanzar, stellte "eine klassische Burganlage wie aus dem Lehrbuch, eine sogenannte "Hangspornanlage" fest. Urkundlich nicht belegt. Keine Mauerreste, nur einen für damalige Zeiten aufwändigen , 30 m tiefen Brunnen. Der Aufwand für die Errichtung des Burggrabens und für den Brunnen ist außergewöhnlich, weil Burgen dieser Größe nur Zisternen besaßen.
Allerdings gibt es eine schriftliche Erwähnung des Teufelsturmes im Sagenbuch von Steyr mit einer ausführlichen Beschreibung der "Raubritterburg" von Waldneukirchen und bei Pillwein.

Das große Loch habe der Herr der Unterwelt selbst ausgehoben, daher der Name "Teufelslucka". Ein Schatzgräber grub 30 m, fand aber lediglich die Tonscherben. Vermutlich Ende des 14. Jhdts brannte die Burg ab, da diese Scherben "doppelt" gebrannt sind. Ein paralleles Ereignis betraf die Burg Leonstein. Der Besitzer hatte die Steuer an den Landesfürsten nicht gezahlt, worauf die Burg zerstört wurde.

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Teufelsturm
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