5. Brucknerfrühling 2026
Freitag, 17. April 2026, 19.30 Uhr, Pfarrhof Ansfelden
Trio TRA-versi
Helmut Trawöger, Norbert Trawöger, Karin Bonelli, Flöte
Werke von W. Fr. Bach, W.A. Mozart, L.v.Beethoven, Fr.Kuhlau, Alois Wimmer (UA), u.a.
Karten: VVK 22, AK: 25, Mitglieder des Brucknerbundes Ansfelden erhalten 10 € Ermäßigung
Jugend bis 18 Jahre: 10 €
Karin Bonelli liebt es, wenn ein Meer von Klängen und die Menschen, die dieses entfachen, zu einem Ganzen werden. So kann man von Glück reden, dass sie seit 2012 Teil des einzigartigen Klangozeans namens Wiener Philharmoniker ist. Sie wurde als erste Frau in der Bläsersektion des Orchesters der Wiener Staatsoper und damit bei den Wiener Philharmonikern engagiert.
Glück allein führt eine aber nicht in dieses unermessliche Klangkollektiv. Es ist ein Weg, der mit erstem Flötenunterricht bei ihrer Mutter begonnen hatte – auch der Vater ist professioneller Flötenspieler – und sie in Linz, Wien, Lyon und München zu Lehrenden wie Gisela Mashayekhi-Beer, Günter Voglmayer, Philippe Boucly, Wolfgang Schulz, Julien Beaudiment, Philippe Bernold und Karl-Heinz Schütz gebracht hat. Diese Begegnungen ließen Karin Bonelli früh unterschiedliche Geografien, Klangästhetiken und Musizierstile erfahren, die sie zu ihrem Klang führten, ohne dem Finden je ein Ende setzen zu wollen. Neben frühen Wettbewerbserfolgen tauchte sie mit den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de France oder in der Opéra National de Lyon blutjung in die internationale Orchesterwelt ein. Nicht nur mit ihrem Orchester spielt sie auf der ganzen Welt mit allen großen Dirigenten, Solistinnen und Solisten unserer Zeit, sondern sie ist auch Gründungsmitglied des „Vienna Wind Quintet“ und des „Klangkollektiv Wien“, liebt die Kammermusik mit klangintensiven Kammermusikpartnern wie etwa dem Geiger Benni Schmid und dem Pianisten Markus Schirmer oder spielt Flötenkonzerte als Solistin mit Orchestern aus nah und fern. Eine weitere Leidenschaft lebt sie in der Weitergabe des Feuers aus, indem sie junge Flötenspielerinnen und -spieler deren eigene Qualitäten entdecken lässt. So fokussiert sie ihre Erfahrungen aus diversen Lehraufträgen (Musikuniversität in Graz 2017-18, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 2019-2023, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien 2022-2023) gegenwärtig in ihrer eigenen Akademie im Salzkammergut, der Penthesilea Academy.
Wer Karin Bonelli spielen hört, wird sich nicht wundern, dass sie gerne auch Sängerin geworden wäre. Wenn Sie das nächste Mal im Ozean schwimmen oder auf dem Festland träumen, spitzen Sie Ihre Ohren. Dann werden Sie ihrem Singen auf der Flöte kaum mehr entkommen wollen. Wie gesagt, es geht ums Ganze.
Norbert Trawöger ist spielender, schreibender und gestaltender Musiker, seit Sommer 2025 künstlerischer Direktor des Brucknerhaus/LIVA. Bis 2025 war er Künstlerischer Direktor des Bruckner Orchester Linz und künstlerischer Leiter der ersten oberösterreichischen KulturEXPO „Anton Bruckner 2024“. Trawöger stammt aus einer Familie, bei der schon Franz Schubert „höchst ungeniert, wie zu Hause“ (Zitat aus Brief Schuberts an seine Eltern) 1825 in Gmunden zu Gast war, studierte Flöte an den Musikhochschulen Wien, Göteborg und Graz und absolvierte den renommierten Studiengang „Executive Master in Arts Administration“ an der Universität Zürich. 2010 publizierte er eine Biografie über den Komponisten Balduin Sulzer, 2022 seinen Essay „Spiel“. 2024 erschien sein Journal einer Leidenschaft „Bruckner!“ im Residenz Verlag und zuletzt der Essay „Zuckerbutterbrottage. Ein Zuruf.“ Im neugegründeten Wiener Verlag Wasser. Der „kulturelle Wirbelwind“ (OÖN) und „gefragte Anstifter zu kreativem Denken und Handeln“ (A-list) lebt „genial-schräg“ (OÖN) in sich ständig verändernden künstlerischen Aggregatzuständen, meldet sich dabei immer wieder unruhig zu Gesellschaft, Kunst und Kultur zu Wort, spielt Flöte und mit seinen Kindern.
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Karten: VVK 22, AK: 25, Mitglieder des Brucknerbundes Ansfelden erhalten 10 € Ermäßigung
Jugend bis 18 Jahre: 10 €
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