Nach Jahren der Abwesenheit ist ihr Vater plötzlich wieder da. Gustav (Stellan Skarsgård) ist ein Filmregisseur, dem die Arbeit stets wichtiger war als seine Familie. Er hat ein neues Drehbuch geschrieben, es handelt von seiner Mutter, die sich das Leben genommen hat, als er gerade mal sieben Jahre alt war. Gustav möchte, dass seine Tochter Nora (Renate Reinsve) die Hauptrolle spielt, doch die ist nicht bereit, dieses Versöhnungsangebot anzunehmen. Beim Filmfestival von Deauville lernt er kurz darauf die unglückliche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp (Elle Fanning) kennen – und bietet ihr den Film an, den er für seine Tochter geschrieben hat. Renate Reinsve, die mit Joachim Trier auch schon „Der schlimmste Mensch der Welt“ (2021) gedreht hat, glänzt in der Rolle der unter extremem Lampenfieber leidenden Theaterschauspielerin. Während ihre Schwester Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) mit beiden Beinen im Leben steht, weiß die oft haltlos wirkende Nora selbst am besten, wie verkorkst sie ist. In Rückblenden verknüpft Joachim Trier die schwierige Beziehung zu ihrem Vater mit der Geschichte des Hauses, in dem sie aufgewachsen ist. So entsteht ein von großer Aufrichtigkeit, emotionaler Tiefe und berührender Ungezwungenheit geprägtes Drama über familiäre Wunden und verdrängte Trauer, die von einer Generation an die nächste vererbt wird.
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