Heinrich Christoph Koch beschreibt in seinem „Musikalischen Lexikon“ im Jahr 1802 Ziel und Wirkung einer Fermate: „Ein solcher Ruhepunkt in dem Verfolge eines Tonstückes, bey welchem die Bewegung des Taktes dadurch auf einige Zeit mit Vorsatz unterbrochen wird, daß man den Ton auf einer Note viel länger aushält, oder bey einer kleinen Pause länger verweilt, als es die Dauer derselben erfordert.
Heinrich Christoph Koch beschreibt in seinem „Musikalischen Lexikon“ im Jahr 1802 Ziel und Wirkung einer Fermate: „Ein solcher Ruhepunkt in dem Verfolge eines Tonstückes, bey welchem die Bewegung des Taktes dadurch auf einige Zeit mit Vorsatz unterbrochen wird, daß man den Ton auf einer Note viel länger aushält, oder bey einer kleinen Pause länger verweilt, als es die Dauer derselben erfordert. Das Zeichen, womit man die Note oder kleine Pause bemerkt, bey welcher auf diese Art die Taktbewegung unterbrochen werden soll, ist ein Bogen mit einem Punkte, der über die Note oder Pause gesetzt wird. […] Der Ausdruck der Verwunderung oder des Erstaunens, eine Empfindung, wobey die Bewegungen des Geistes selbst einen kurzen Stillstand zu machen scheinen, oder solche Stellen, wo die vorhandene Empfindung sich durch ihre völlige Ergießung erschöpft zu haben scheint, sind hinreichend, das Daseyn solcher Fermaten zu begünstigen.“Rainerstraße 2, 4600 Wels
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