Ein Vortrag über einen dunklen Abschnitt in unserer Geschichte
Die Täuferbewegung entstand im Zug der Reformation 1525 und wird als deren dritter bzw.
radikaler Flügel bezeichnet.
Sie unterschied sich von den Lutheranern 1517 (Augsburger Bekenntnis, 1530) und den Schweizer Reformierten 1519 (Helvetisches Bekenntnis, 1536) dadurch, dass sie ihren Schwerpunkt auf die konsequente Umsetzung der biblischen Vorgaben im alltäglichen Leben legten.
Das bedeutete auch, dass nur solche getauft werden sollten, die sich freiwillig dafür entschieden
hatten. Diese Forderung setzte Glaubensfreiheit voraus, die jedoch weder die Regierenden noch die
mit ihnen kooperierenden Volkskirchen gewähren wollten.
So wurden die Täufer von Anfang an fast in allen Ländern schwer verfolgt oder in die Flucht getrieben.
Ausgehend von der Schweiz verbreitete sich diese Bewegung über ganz Europa bis nach Russland,
viele emigrierten in die USA und Kanada. Dort trugen sie zur Verankerung der Glaubensfreiheit in
der Verfassung bei.
Heute umfassen die als Freikirchen bezeichneten Bewegungen weltweit über 680 Millionen Christen.
Ein spannender Vortrag von Franz Seiser
Vom 2. bis 12. Mai findet im Gebäude des Bibellesebundes eine Ausstellung zum Thema: "Brennen für das Leben - Die Geschichte der Täuferbewegung" statt.
Erlebe eine 360° Panorama Tour durch Bad Goisern am Hallstättersee…
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