Die Ambivalenz des Narrativen.
Menschen lieben Geschichten, sie begleiten unser Leben: ob im Kino, im Theater, in Literatur oder in persönlicher Erzählung. Sie bringen Lebendigkeit und Gefühle in unser Leben – niemand möchte wohl in einer Welt reiner Daten und Fakten leben. Doch diese Vorliebe für Geschichten macht uns auch verführbar. Klug ist, wer ihre Macht erkennt. Das berühmte „Narrativ“ lockt und täuscht. Auch die Philosophie kennt das Potenzial des Erzählens. Hannah Arendt etwa beschreibt die Geschichtsschreibung, das rein Faktische als Rohmaterial, aus dem erst die Geschichten der Geschichte hervorgehen. Dieser Abend lädt zu einem Streifzug ein, die Ambivalenz des Geschichtenerzählens gemeinsam zu erkunden. Denkendes Verstehen braucht Geschichten – und kritische Aufmerksamkeit.Rathausgasse 5, 4020 Linz
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