© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Landschaft im Mühlviertel
Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel
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Prälaten-Wanderung

  • familientauglich
  • kulturell interessant
  • Rundweg

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Tour-Details

Startort: 4090 Engelhartszell
Zielort: 4090 Engelhartszell

Dauer: 1h 24m
Länge: 5,0 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 119m
Höhenmeter (abwärts): 119m

niedrigster Punkt: 284m
höchster Punkt: 403m
Schwierigkeit: leicht
Kondition: sehr leicht
Panorama: einige Ausblicke

Wegbelag:
Asphalt


Kurzbeschreibung:
Der "Prälatensteig" führt vorbei an der Marktkirche, bergauf bis kurz vor Ortsende. Der Weg geht links zwischen den Häusern zum Mühlbach. Auf Höhe Stift geht`s rechts in den Klosterwald zum "Haselmaus" - Häuschen .Weiter zum "Sausenden Bach", hinunter zur alten Hammerschmiede. An der Bundesstraße links am Waldrand zum Stift Engelszell und zum Marktgemeindeamt.



Technik: *



Erlebniswert: ***



Empfohlene Jahreszeiten:

  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober



Eigenschaften:

  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • familienfreundlich
  • kulturell / historisch
  • Geheimtipp

Beschreibung:
Der "Prälatensteig" führt vom Marktgemeindeamt über die Stiegen hinauf zur Marktkirche, die tagsüber besichtigt werden kann. Über den Friedhof zur Straße und weiter bergauf bis kurz vor Ortsende. Der Weg geht links zwischen den Häusern ab und führt entlang von Gartenzäunen zum Mühlbach. Auf Höhe des Stiftes Engelszell geht`s rechts in den Klosterwald hinein und weiter zum "Haselmaus"-Häuschen, das irgendwie an das Märchen von "Hänsel" und "Gretel" erinnert. Weiter führt der Weg durch den Wald bis zum "Sausenden Bach". Hier geht es hinunter zur "ehemaligen" Hammerschmiede. An der Bundesstraße geht es links den Waldrand entlang bis zum Stift Engelszell und zurück zum Marktgemeindeamt.

Wegbeschreibung:

DIE HASELMAUS-GESCHICHTE


 


Im Jahre 1955 riss ein gewaltiger Sturm eine breite Schneise hier in dieses romantisch gelegene Stück des Klosterwaldes unweit des Stiftes Engelszell.


Beim Aufarbeiten des Holzes kam dem Jäger und Hobbytischler Friedrich Bernhofer (geb. 1920) die Idee, mit seinem Sohn Friedi (geb. 1951) hier eine kleine Hütte zum Rasten, Jausnen und als Unterstand bei Schlechtwetter zu errichten. Mit viel Liebe und Geschick entstand also ein kleines Häuschen aus dem Holz von Haselnuss-Stauden.


 


Der Zufall wollte es, dass während der „Bauarbeiten“ immer wieder Haselmäuse auftauchten. Die niedlichen, bräunlichen Tierchen mit einem langen, buschigen Schwanz, die an ein Eichhörnchen im Kleinformat erinnerten, erwiesen sich als sehr zutraulich. Da sie keine Angst vor den Menschen zeigten, nahm Friedi  später eine Haselmaus mit nach Hause und auch in die Volksschule, wo sie von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern mit Begeisterung bestaunt wurde. Nach einem „Kurzurlaub“ der Haselmaus bei den Bernhofers wurde die kleine Waldbewohnerin aber wieder in ihre ursprüngliche Umgebung in den Wald der Trappistenmönche zurückgebracht.


 


DIE NEUERRICHTETE HÜTTE WURDE DAHER NACH DIESEM KLEINEN NAGER BENANNT UND TRÄGT SEITHER DEN NAMEN „HASELMAUS“. SIE WURDE DANN ZU EINEM BELIEBTEN WANDERZIEL DER ENGELHARTSZELLER UND DER ZAHLREICHEN SOGENANNTEN SOMMERGÄSTE.


 


Nicht nur neben der Hütte, sondern auch in dem kleinen Häuschen selbst fanden die Wanderer einen Tisch mit zwei Bänken zum Jausnen und Rasten vor. Manchmal wird auch der Mönch aus dem Stift Engelszell hier eine Pause eingelegt haben, der damals regelmäßig bei Tag und Nacht den Weg zum Kraftwerk des Klosters am nahegelegenen Bach in der Ortschaft Saag zurücklegen musste, um dort verschiedene Schaltungen händisch vorzunehmen, die nun schon lange automatisch durchgeführt werden.


 


Dass die „Haselmaus“ gerne aufgesucht wurde, bewies ein Gästebuch mit vielen Eintragungen. Gegenüber der Hütte war an einem Baum direkt neben dem Wanderweg ein Marienbild der akademischen Malerin Käthe Herrmann-Bernhofer angebracht, das die Mutter Gottes inmitten der Tiere des Waldes zeigte. Dieses Originalbild, die Hütte und die Ruhebänke wurden eines Tages von Unbekannten völlig zerstört und in den angrenzenden Fichtenwald geworfen.


 


Später wurde vom Waldeigentümer, dem Stift Engelszell wieder eine neue Hütte an dieser Stelle errichtet, die im Laufe der Jahre sehr baufällig geworden war. Erst auf Initiative privater Personen und des Vereines „Kultur & Tourismus an der Donau“ konnte im Einvernehmen mit dem Stift im Jahr 2021 unter der Leitung der sehr engagierten Wegepatin Gertrud Schneider eine Renovierungsphase der „Haselmaus“ und des Wanderweges abgeschlossen werden.



Tipp des Autors:
Der "Prälat" ist ein Würdenträger in der christlichen Kirche. Die Trappisten des Stiftes Engelszell, einziges Trappistenkloster Österreichs, gaben dem Wanderweg seinen Namen. Im Klosterladen gibt es Trappistenbiere und Klosterliköre zu kaufen!

Ausrüstung:
normale Wanderausrüstung

Weitere Infos und Links:
www.stift-engelszell.at
Ausgangspunkt: Marktgemeindeamt Engelhartszell
Zielpunkt: Marktgemeindeamt Engelhartszell

Weitere Informationen:
  • Rundweg
  • Verpflegungsmöglichkeit

Erreichbarkeit / Anreise

Anfahrt
aus Richtung Linz und Passau auf der B 130 Nibelungenstraße, aus Schärding auf der B 136 Sauwaldstraße

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise in die Donauregion


Wie in die Donauregion Oberösterreich anreisen?
Der schnelle Weg ans Ziel – mit Bahn, Bus, Auto, Schiff oder Flugzeug.


 


Postbus.  www.ooevv.at



Parken
Ja
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
günstigste Jahreszeit
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Prälaten-Wanderung
Verein Kultur & Tourismus an der Donau in Engelhartszell
Marktplatz 61
4090 Engelhartszell

Telefon +43 7717 8055 - 16
E-Mailtourismus@engelhartszell.ooe.gv.at
Webwww.donauregion.at/engelhartszell
https://www.donauregion.at/engelhartszell

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4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

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h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

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• Schwierigkeitsgrad

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• Höhenmeter

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Startort: 4090 Engelhartszell
Zielort: 4090 Engelhartszell

Dauer: 1h 24m
Länge: 5,0 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 119m
Höhenmeter (abwärts): 119m

niedrigster Punkt: 284m
höchster Punkt: 403m
Schwierigkeit: leicht
Kondition: sehr leicht
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Wegbelag:
Asphalt