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Kalkalpenweg Etappe 02

Besondere Eigenschaften
Unterkunftsmöglichkeit

Tour und Routeninformationen

  • Startort: 4463 Großraming
  • Ausgangspunkt: Ennser Hütte (1h vom Parkplatz Bamacher)
  • Zielort: 4463 Großraming
  • Zielpunkt: Anlaufalm
Dauer: 7,58 Stunden
Länge: 16,76 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 1145m
Höhenmeter (abwärts): 1418m
Niedrigster Punkt: 498m
Höchster Punkt: 1281m

Schwierigkeit:

mittel

Panorama:

tolles Panorama

Wegbelag:

  • Versicherter Steig
  • Wanderweg

Günstigste Jahreszeit:

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
Kalkalpenweg Etappe 2 - Kulturlandschaft: ENNSERHÜTTE - ANLAUFALM
Die 2. Etappe führt von der Ennser Hütte über den Gamsstein zur Gschwendt-Alm und weiter über Brunnbach auf die Anlaufalm im Nationalpark Kalkalpen.



Hinter der Ennser Hütte beginnt rechts der Danzersteig in Richtung Gamsstein. Er führt sehr steil ca. 15 Gehminuten in Serpentinen bis zu einer Forststraße neben der Materialseilbahn bergab. Der Forststraße folgt man nach links ca. 150 m bis zu ihrem Ende. Auf einem schönen Waldweg geht es leicht bergab bis zu einer Lichtung, wo sich ein kleiner Panoramablick in Richtung Hintergebirge auftut. Weiter geht es am Grat entlang hinter einen kleinen Hügel, über die so genannte Blaulucke.

Unterhalb des Gamsstein-Köpfl beginnt der erste Aufstieg für heute. In Serpentinen geht es steil durch den Wald bergauf. Nach ca. einer halben Stunde hat man es aber geschafft und man wird mit einem traumhaften Panoramablick auf den Nationalpark und die Haller Mauern belohnt. Vorher ist noch kurz Trittsicherheit erforderlich – ein paar Meter geht es über einen Felsen hinauf, dieser Abschnitt ist aber mit einer Seilversicherung ausgestattet.

Oben kommt man schließlich auf dem Gamsstein Köpfl (1.278 m), neben dem Ausgangspunkt bei der Ennserhütte der höchste Punkte der heutigen Wanderung. Von hier sind es nur wenige Schritte zum Gamsstein (1.275 m) mit einem besonderen Panoramablick ins Reichraminger Hintergebirge, Sengsengebirge, Haller Mauern, Gesäuseberge und auf der anderen Seite zum Schieferstein, ins Alpenvorland und bis weit nach Niederösterreich hinein.

Über die Weide geht es schließlich hinunter zu einer Jagdhütte und dann links über einen kleinen Graben abwärts. Durch den Wald wandert man entlang des Hanges bis zur Almweide. Inmitten der Almweide liegt das 300 Jahre alte Almgebäude der Gschwendtalm (954 m). Unweit der Gschwendtalm findet man neben der Forststraße viele Versteinerungen von Korallen und Brachiopoden, die beim Aufgraben freigelegt wurden.

Besonders empfehlenswert sind die Dampfnudeln und der Schweinsbraten vom Holzofen auf der Gschwendtalm. Gestärkt wandert man von der Alm eben über die Weide in den Wald. Auf dem ehemaligen Almenweg geht es ein paar Gehminuten bergab bis zu einer Abzweigung. Hier biegt man links in den Ziehweg ein und nach ein paar Schrittenn gelangt man schließlich auf eine Forststraße. Der Forststraße folgt man stetig bergab bis zu einer Kreuzung, wo man sich rechts hält. Dem Brunnbach entlang geht es nun gemütlich stetig leicht bergab in die kleine Ortschaft Brunnbach. Vorbei am Nationalpark Bildungshaus Brunnbachschule gelangt man nach wenigen Schritten zur Kreuzung beim Brunnbachstadel. Auf der großen Panoramakarte kann man sich noch einmal über den weiteren Wegverlauf informieren. Beim Brunnbachstadl gibt es auch ein öffentliches WC und Rastmöglichkeiten.

Der weitere Weg führt von der Brunnbachschule kommend, bei der Kreuzung Brunnbachstadl nach links, ca. 100 Meter der Asphaltstraße entlang und zweigt dann rechts über die Wiese ab. Vorbei an einem Stadel und über eine kleine Brücke geht es auf die andere Seite des Baches. Die ersten Meter führt der Weg nun den Bach entlang und schließlich rechts den Berg etwas steiler hinauf. Nach wenigen Gehminuten kommt man auf eine Lichtung und anschließend durch ein kurzes Waldstück auf die Kronsteineralm. Es bietet sich immer wieder ein schöner Blick auf den Almkogel und Teile des Brunnbachtales. Das verfallene Almgebäude zeigt noch ein wenig vom einstigen Almleben hier auf der Kronsteineralm. Am Ende der Weide nimmt man die Forststraße, der man nach links folgt.

Nach wenigen Gehminuten auf der Forststraße (man hat immer einen schönen Blick auf den Almkogel bis in Richtung Haller Mauern) führt der Weg in einer starken Rechtskurve von der Forststraße gerade aus weiter und über eine Weide auf eine asphaltierte Straße. In der Rechtskurve steht links ein Hochstand und Bienenstöcke. Man folgt nun ein paar Gehminuten der Asphaltstraße, bis man oben beim Bauernhaus Rauchgrabner ankommt. Beim Bauernhaus zweigt der Weg auf einen Karrenweg ab und fürt über die Weide links weg. Nach etwa 200 m rechts bei einem Stadel über die Wiese hinauf bis der Weg schließlich bei einem Überstieg in den Wald mündet. Nach wenigen Metern im Wald gelangt man auf eine Forststraße, die man überquert und dann am Waldweg weiterwandert. Bereits wenige Gehminuten später gelangt man zu einer Wegkreuzung. Rechts geht es zur Großen Klause (Weg Nr. 489) und links führt uns der Weg weiter zur Anlaufalm.

Auf einem schönen Waldweg geht es nun leicht bergauf. Am Kamm gelangt man schließlich zu einem kleinen Panoramaplatzerl. Unweit davon geht es um eine Kurve und weiter auf einem Traktorweg, der in eine Forststraße mündet. Dieser folgt man einige Gehminuten bis zu einer Kreuzung bei der Ortbauernalm (Jagdhütte). Rechts geht es über die Forststraße über den Stiegelboden zur Anlaufalm bzw. zum Annerlsteg oder auch zur Keixen und zum Großen Bach. Links geht es auf dem Waldweg bzw. über den Hochkogel zur Anlaufalm.

Wir folgen dem Weg links Richtung Hochkogel. Die ersten Meter geht es noch auf der Forststraße, bis schließlich der Wanderweg links in einen Waldweg abzweigt. Dieser führt etwas steiler durch den Wald bergauf. Nachdem es wieder kurz etwas flacher wird, zweigt nun links der Weg zum Hochkogel ab. Gerade aus würde man auch weiter zur Anlaufalm am Wanderweg Nr. 488 kommen, dieser Weg ist relativ flach und für jene empfehlenswert, die schon etwas müde sind. Links wandert man Richtung Hochkogel auf einem schönen Waldweg aufwärts bis zu einer kleinen Wiese und dann in steilen Serpentinen den Wald hinauf. Weiter oben geht es den Grat entlang. Bei einer Kreuzung zweigt der Weg einerseits schon zur Anlaufalm hinunter, andererseits auch rechts hinauf zum Gipfel des Hochkogels. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum heutigen Etappenziel, aber vorher marschieren wir noch die 10 Minuten zum Gipfel des Hochkogels (1.157 m). Diese kurze Mühe wird mit einem traumhaften Panoramablick über den Nationalpark Kalkalpen bis zu den Haller Mauern, Gesäusebergen und weit in den Norden hinein bis ins Alpenvorland belohnt. Der Hochkogel ist auch die Grenze zum Nationalpark Kalkalpen.

Vom Hochkogel nehmen wir den gleichen Weg retour bis zur Kreuzung, ein kleines Stück durch den Wald und man erreicht den Almboden der Anlaufalm. Am Beginn ist auf der rechten Seite der Blick noch durch Bäume eingeschränkt aber nach einigen Schritten über den Almboden hat man bereits einen schönen Blick auf den Nationalpark auf der rechten Seite. Gerade aus erblickt man die Haller Mauern bzw. die Ennstaler Alpen mit dem Buchstein und dem Hochtor. Weiter vorne auf einer kleinen Anhöhe steht ein kleines Gipfelkreuz. Von hier sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Etappenziel, der Anlaufalm (982 m).

Höhenprofil

Kontakt & Service

4463 Großraming

Telefon: +43 7254 8414-0
Fax: +43 7254 8414-640
E-Mail: info@nationalparkregion.com
Web: www.kalkalpenweg.at

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

Tour - Details

Details - Wandern

  • Themenweg

Anreise

Erreichbarkeit / Anreise

mit dem Auto:
Autobahn Sattledt-Steyr-Ennstal-Großraming
Autobahn-Amstetten-Weyer-Großraming

per Bahn:
Linz-Steyr-Ennstal-Großraming

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Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

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• Schwierigkeitsgrad

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• Höhenmeter

• Endpunkt.

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Wanderweg
Startort: Großraming

Dauer: 7.58 h

Länge: 16.756 km

Höhenmeter: 1145m

Schwierigkeit:

Panorama: