© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Eine gesellige Runde hat sich bei Räucherfisch und Bier an einem Tisch im Gastgarten der Erlachmühle in Mondsee versammelt.
Eine gesellige Runde aus drei Frauen und zwei Mänern hat sich bei Räucherfisch und Bier an einem Tisch im Gastgarten der Erlachmühle in Mondsee versammelt.
Eine gesellige Runde aus drei Frauen und zwei Mänern hat sich bei Räucherfisch und Bier an einem Tisch im Gastgarten der Erlachmühle in Mondsee versammelt.
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Wissensdurst und der Hunger nach dem passenden Ort.

 

Schalten Sie einmal den Kopf ab und hören Sie auf Ihren Bauch. Wo in Oberösterreich würden Sie am liebsten tagen, konferieren und referieren? In der pulsierenden Stadt, in der inspirierenden Natur oder gar am plätschernden Fluss? Gleich vorweg – jede dieser Entscheidungen passt,
vorausgesetzt das Essen stimmt.

 

Immerhin möchten „60 Prozent der Einheimischen mehr über das lokale Essen und Trinken erfahren. 80 Prozent der Reisenden suchen danach. Positive kulinarische Erfahrungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, wieder zu kommen“, besagt eine aktuelle Studie der World Food Travel Association 2020.

Kulinarik wird immer mehr zum dominierenden Motiv. Speziell für Veranstaltungen, Seminare und Events wäre es fahrlässig, das Thema stiefmütterlich zu behandeln. Egal wo getagt wird - in der Stadt oder in der Natur - das verbindende Element und zugleich das Fundament für eine erfolgreiche Veranstaltung ist die Kulinarik. Wenn die Liebe und die Leidenschaft vom Feld bis zum Teller spürbar ist, sensorisch ausgezeichnet schmeckt und zugleich ernährungsphysiologisch ausgewogen gekocht wird, dann wissen die Teilnehmenden: Es war die richtige Entscheidung. Es ist nämlich Oberösterreich.

Das Land der drei Säulen

Der Begriff Nachhaltigkeit wurde in der Vergangenheit fälschlicherweise verheizt, das ändert nichts an seiner Relevanz und seiner Wichtigkeit. Nachhaltigkeit darf keine Worthülse bleiben, Konsumenten wollen regionale, saisonale und biologische Lebensmittel konsumieren und sie wollen auch wissen, wer dahinter steht, welche Hände die Karotten aus der Erde gezogen oder danach verarbeitet haben. 

„Green Events“, also Veranstaltungen, die auf den drei gleichberechtigten Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Soziales und Ökonomie) gebaut sind, tragen so zum Mehrwert bei und heben die Qualität auf ein erquickliches Niveau.

© Foto Oberösterreich Tourismsus GmbH/Robert Maybach: Gabriele Wild-Obermayr vom Gemüsehof Wild-Obermyar in Niederneukirchen im Traunviertel bei der Ernte auf dem Feld.
Gabriele Wild-Obermayr vom Gemüsehof Wild-Obermayr in Niederneukirchen im Traunviertel schneidet Lauchstangen auf dem Feld.

Tue Gutes und rede darüber

Oberösterreichs Infrastruktur ist gut ausgebaut, um Events leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Nachhaltigkeit geht freilich über den Verkehr hinaus. Es wird Wert auf ressourcenschonendes Arbeiten, Abfallvermeidung und Rücksicht auf Rollstuhlfahrer gelegt. Im Schaufenster jedes Seminars und jedes Events steht jedoch die Ernährung. „Die Veranstalterinnen und Veranstalter verwenden im Rahmen der Veranstaltung überwiegend saisonale und regional produzierte Lebensmittel und Getränke. Vorzugsweise werden biologisch produzierte Produkte verwendet. Nicht regionale Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade werden soweit verfügbar aus fairem Handel bezogen. Mindestens ein vegetarisches oder veganes Hauptgericht wird bei der Veranstaltung angeboten“, sind einige Mindestanforderungen von Green Events Austria. Gerade Regionalität ist schon lange kein Trend mehr, sondern wird von vielen Gästen bereits vorausgesetzt und ist gelebte Normalität.


Die Zeiten eines 'all you can eat'-Buffets während Konferenzen haben ausgedient.

Nudel-Koma und Tanz des Zuckers

Die Zeiten eines „all you can eat“-Buffets während Konferenzen haben ausgedient. Schon alleine aus wirtschaftlichen, ethischen und aus ernährungsphysiologischen Gründen. Das bestätigt auch die Ernährungswissenschafterin Eva Unterberger von „Essenzielles“:  „Früher war es üblich, dass man immer etwas zu essen angeboten hat und demzufolge geschlemmt hat. Nur kommt dann der Blutzuckerspiegel nie zur Ruhe und tanzt immer auf und ab. Darunter leidet die Konzentration“, sagt Unterberger. Sie empfiehlt lieber weniger zu essen, dafür mehr Lebensmittel zu bevorzugen, die sättigen, die Konzentration fördern und leicht verdaulich sind. Bei den Getränken sind Wasser, Tee und Kaffee die erste Wahl. Behutsam sollten Fruchtsäfte eingesetzt werden.

Generell gilt „Gemüse ist das bessere Obst“, sagt die Ernährungswissenschafterin und empfiehlt Rohgemüse wie Karotten, Kohlrabi, Stangensellerie oder Stiele vom Brokkoli. „Man hat mehr von den sekundären Pflanzenstoffen und isst weniger Zucker.“ Unterberger erteilt auch manchen Kohlenhydraten eine Absage. Sie unterscheidet zwischen „bad and smart carbs“, wägt also zwischen „gut“ und „schlecht“ ab. „Bei einem ganztägigen Seminar sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weniger Kohlenhydrate wie Pasta zu sich nehmen. Man kommt schnell ins Nudel-Koma und wird müde. Vielleicht probiert man Alternativen wie Quinoa, Bulgur oder komplexe Kohlenhydrate mit Mehrfachzucker – so wie ein Vollkornbrot zum Beispiel. Der Blutzuckerspiegel bleibt stabiler.“ Zudem rät Unterberger zu mehr Eiweiß wie in Cottage Käse, Joghurt, Buttermilch oder magerem Schinken. „Das sättigt besser.“

Genussvolles Rahmenprogramm

Oberösterreichs Wirtshaus-Vielfalt ist prädestiniert, in der Mittagspause bei beim Wirt ums Eck einzukehren. Doch so verlockend die Spezialitäten auch sein mögen, während einem Seminar ist es vorteilhafter, sich etwas zurückzuhalten und statt drei Gängen vielleicht nur zwei zu bestellen. Vegetarische Gerichte mit Gemüse aus dem Eferdinger Becken oder frischer Fisch aus den Salzkammergut-Seen freuen den Gourmet und den Tagungsgast. Es spricht aber auch nichts gegen ein Schnitzel. „Selbst das kann man gesünder gestalten. Statt Pommes bestellen Sie lieber Reis und Erbsen “, sagt Unterberger. Freilich muss das Schnitzel nicht über den Tellerrand hängen.

Zumindest können die Teilnehmer über den Tellerrand schauen und neue Möglichkeiten eines Teambuildings in Betracht ziehen. Das beginnt beim Spaziergang zum Gasthaus, wenn sich die Menschen im Sinne der „walk und talk“-Philosophie austauschen und mögliche innovative Gedanken weiter spinnen. Oder Firmen gestalten gleich ein Rahmenprogramm, das motiviert und inspiriert. Programmpunkte gibt es genug: Oberösterreich ist mit 60 aktiven Brauereien das Bierland Nummer eins, zudem stehen mehr als eine Million Streuobstbäume in Oberösterreich. Die gut 110.000 Tonnen Äpfel und Birnen veredeln Bauern jedes Jahr zu Most.

Oberösterreich ist ein kulinarisches Füllhorn und ideal geeignet, berufliche Seminare mit der Freizeit zu verknüpfen. Passionierte Handwerker, ehrliche Wirte und eifrige Bauern entführen den Gast auf eine authentische Reise zu den Wurzeln des Geschmacks. Nie war es einfacher, sich der Sinneslust hinzugeben und auf seinen Bauch zu hören. Willkommen im Tagungsland Oberösterreich.

Weitere interessante Infos zum Tagungsland Oberösterreich und seiner Kulinarik:

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Eine Frau kostet in derr Küche des Fernruf7 in Neufelden im Mühlkreis.
Kulinarische Erlebnisse.

Hungrig auf echt.

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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Fritz Grampelhuber richtet in der Küche des Steegwirt in Bad Goisern einen Teller mit einem Fischgericht an.
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Aus dem ACB Magazin.

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Flüssiges Gold.

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