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Linz in Oberösterreich

Trends 2021: Das erwartet die Veranstaltungs- und Tagungsbranche (Teil 1)

Mit Spannung werden die jährlichen Trends der Event- und Tagungsbranche erwartet.  Wir haben diese für Sie analysiert. 

    Die Frage nach den Trends der Event- und Tagungsbranche stellt sich jedes Jahr aufs Neue und wird mit Spannung erwartet. Doch noch nie waren die Veränderungen und Entwicklungen in puncto Sicherheit und Technologie so tiefgreifend wie 2020. Wir haben uns angesehen, welche Trends die Branche 2021 erwarten.

     

    Eventtrend #1: Exklusive Erlebnisse – von online zu hybrid

    2020 war das Jahr der Online-Events. Da Live-Präsenz aus bekannten Gründen einfach nicht möglich war, sind viele Unternehmen und Veranstalter auf das Online-Pendant umgeswitcht. Fehlende Interaktion und Einbindung der Teilnehmer forcierten eine Wende in Richtung Hybridität. 2021 wird sich daher noch viel weiterentwickeln.

    Der Twist in Richtung Hybridität birgt auch eine Chance für die Branche. Denn auch wenn die Organisation von Großevents in Zeiten der Pandemie umfangreicher als früher und spezifische Technologie und Hygienemaßnahmen zur Norm geworden sind: Großevents fehlte es bisher oft an Individualisierung und persönlicher Verbindung. Weniger Teilnehmer vor Ort minimieren also nicht nur das Risiko einer Ansteckung, sondern bedeuten auch eine Steigerung der Exklusivität. Persönlich auf ein Event zu gehen, wird wieder an Wert gewinnen.

    Für den Großteil der Teilnehmer, die virtuell dabei sind, benötigt es ein eigenes Konzept gespickt mit Interaktion, das sich fast so anfühlt wie das Live-Erlebnis. Und damit ein Netzwerk an Partnern, die allen Teilnehmern dieses Eventerlebnis auf den Bildschirm liefern. Genau diese Kooperationen und Connections sind es auch, die wir als zentrale Erkenntnis aus unserem Szenario-Prozess mitnehmen und verstärken.

    In Oberösterreich wurden 2020 bereits erste erfolgreiche Hybrid-Events durchgeführt. Lernen Sie hier oberösterreichische Best Practice-Beispiele kennen.

     

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      Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

      Eventtrend #2: Freiraum und Abstand – Safety first

      Neben den Bundesvorgaben und der damit verbundenen Quadratmeter- und Personenanzahl pro Location steht vor allem ein Thema im Raum: das subjektive Sicherheitsgefühl der TeilnehmerInnen. Denn 2021 wird nicht nur genauer überlegt, wo man überhaupt persönlich teilnimmt, sondern es auch davon abhängig machen, welche Sicherheitsmaßnahmen vor Ort herrschen.

      Das direkte Testen vor Ort – quasi als „Eintrittserlaubnis“ – wird eine große Rolle spielen. Auch eine Testung vor An- bzw. nach Abreise könnte relevant werden, um potenziell ansteckende Personen frühestmöglich abzusondern. 

      Abseits der Maskenpflicht gilt social distancing seit jeher in allen Bereichen des Events. Eine covid-konforme Sitzordnung,  gestaffelte Mittagspause, einzeln abgepackte Snacks und Getränke, Hinweisschilder sowie Personal, das auf die Einhaltung der Regeln achtet, sind nur einige der Maßnahmen, die zur Durchführung von Events einzukalkulieren sind.

      Locations mit viel Platz oder einer Outdoormöglichkeit sind klar im Vorteil – können Abstands- und Hygieneregelungen so doch deutlich leichter eingehalten werden. In Oberösterreich haben wir unzählige Möglichkeiten – in der Stadt oder im Grünen – den TeilnehmerInnen genügend Platz und Freiraum zu geben. Stöbern Sie in unserem Locationfinder und finden Sie was Sie suchen.

       

      Eventtrend #3: Faires Pricing bei virtuellen Formaten

      Ein Rückblick ins Frühjahr 2020: Messen und Events werden abgesagt oder verschoben. Veranstalter, die diese Dynamik schon voraussahen, shifteten die geplanten Events in den digitalen Raum – kostenlos versteht sich. Als Versuch zum vorsichtigen Herantasten an neue, virtuelle Möglichkeiten. Plötzlich gab es Webinare, Diskussionsrunden und Live-Streaming zu jeglichen Themen – kostenfrei. Es war selbstverständlich geworden, kostenlos auf die gewünschten Inhalten oder Kontakte zugreifen zu können. Als im Sommer 2020 die ersten Veranstalter begannen, Teilnahmegebühren zu verlangen, kam der große Aufschrei. Denn obwohl Online- und Hybrid Events mit der Zeit immer professioneller, interaktiver und individueller wurden, wurde nicht überall ein fundiertes Pricing Modell inkludiert.

      Aber Qualität darf etwas kosten – und muss es langfristig auch, sonst können Veranstalter über kurz oder lang nicht überleben. Möglichkeiten zur

      • Anwesenheit belohnen: Drehen wir den Spieß doch mal um – wer live dabei ist, tut dies kostenlos. Wer sich die Veranstaltung im Nachgang ansehen möchte, muss dafür zahlen. So erhält die Live-Teilnahme einen höheren Stellenwert und TeilnehmerInnen werden sich gerne ihren Kalender dafür freischaufeln.
      • Bessere on-demand Inhalte: Jeder kennt sie, die 5-stündigen Videos, die man schlussendlich nie ganz zu Ende guckt und die Aufmerksamkeit verloren geht. Die Aufbereitung der Inhalte ist ein Schlüsselkriterium für möglichst kurzweiligen, qualitätsvollen Input. Wie wärs mit Audio-Sessions, ohne Bild? Oder der Splittung des Videos in kürzere Sequenzen, versehen mit Einblendungen oder Notizen? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und die TeilnehmerInnen werden es Ihnen danken.

       

      Hier finden Sie Teil 2 unserer Eventtrends-Zusammenfassung.

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