Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Mit dem Klick auf den Sende-Button stimme ich zu, zu den Oberösterreich Reise- und Freizeit Newsletter von Oberösterreich Tourismus GmbH an meine E-Mail-Adresse zu erhalten und akzeptiere, dass meine persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, Anfrage; optional: Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Telefon) bis auf Widerruf gespeichert und automationsunterstützt verarbeitet werden. Ihre bekannt gegebenen Daten werden ausschließlich für den Newsletter-Versand verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit und kostenlos wieder von diesem Newsletter abmelden. Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.

Ihre bekannt gegebenen Daten (E-Mail-Adresse, Anfrage; optional: Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Telefon) werden von Oberösterreich Tourismus GmbH ausschließlich für die Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nur dann weitergegeben, wenn die Anfrage von Dritten (z.B. touristische Leistungsträger) zu beantworten ist. Siehe auch Datenschutzerklärung.

Familie auf einer Brücke am Steyrtalradweg

Genuss
über'm Fluss.

Unterwegs am Steyrtalradweg

Viele Möglichkeiten für einen vergnüglichen Familienausflug eröffnet der jüngste Radweg-Ausbau in der Region Pyhrn-Priel. Von den neuen Optionen für Fern- und Tourenfahrer ganz zu schweigen.

"Pfffrrrroahhh!" Mit einem lauten Prusten taucht Leon wieder auf. Er fuchtelt mit den Armen, er hüpft, er grinst. „Ma, ist das kalt!“ kreischt der Neunjährige vergnügt. Auf 12, 13 Grad hat sein Vater die Wassertemperatur geschätzt, „zum Baden schon ein wenig kühl“. Und nun war er drin. Ganz. Mit Untertauchen. Leons Augen funkeln stolz, als er über die grob geschotterte Einstiegsstelle zurück zum Ufer stakst.

Seine Schwester hat Leons Treiben von einer riesigen, hölzernen Liege aus beobachtet und johlend kommentiert. Jetzt rücken sie zusammen, damit sich Leon ebenfalls auf die warme Pritsche setzen kann.

Familie auf einer Liege am Steyrtalradweg

Radler-Highway

Klaus an der Pyhrnbahn, Hofwiese. Genau dort befindet sich der Rastplatz, an dem es sich Familie Stein gemütlich gemacht hat. Mit seiner terrassierten Böschung samt Picknickplatz, Ruhebänken und Seezugang ist er Teil eines größeren Ganzen: der im Mai 2019 feierlich eröffneten Verbindung des Steyrtalradweges R8 mit dem Nationalpark-Kalkalpenradweg R31.

Wo zuvor nur eine stark befahrene Bundesstraße war, cruisen Biker nun auf einer 14,5 Kilometer langen, separat geführten Piste von Klaus nach St. Pankraz, durchs Herz der Region Pyhrn-Priel. Angenehm breit und teilweise sogar zweispurig markiert schlängelt sich die durchgehend asphaltierte Trasse durch die eindrucksvolle Natur.

Der Klauser Stausee mit seinem tieftürkisen Wasser und den hoch aufschießenden Konglomeratsteinwänden fungiert als ständiger Begleiter. Schneebedeckte Bergspitzen bilden einen pittoresken Kontrast.

Familie bei einer Radtour am Steyrtalradweg

Der Radweg windet sich durch die zerfurchte Landschaft wie eine Hochschaubahn. Und ähnlich ist auch das Fahrgefühl.

Mal hantelt sich der Radweg als Brücke oder im Hang abgestützte Galerie durch luftige Höhen, mal saust er in lustigen Kurven und Windungen zu Tal, um fast auf Flussniveau weiterzugleiten. Beeindruckende Tief- und Durchblicke wechseln mit Zugängen zu Schotterbänken, Bootsanlegestellen oder der ungewohnten Sicht von unten auf stählernes Fachwerk und mächtige Pfeiler.

Freie Fahrt vom Steyrtal ins Hintergebirge

Das Highlight in der tief eingeschnittenen, fast fjordartigen Landschaft bildet die aus k. u. k. Zeiten erhaltene Eisenbahnbrücke über die Steyr. "Wir sind immer wieder schauen gefahren, ob sie schon fertig ist", erinnert sich das Ehepaar Granegger aus Kirchdorf schmunzelnd an den Sommer vor der Eröffnung zurück.

Die Eisenbahnbrücke am Steyrtalradweg

Ähnlich wie die zwei rüstigen Rentner, diesmal auf Halbtagestour zu einem Eisbecher in Klaus, freut sich eine ganze Region über die neuen Möglichkeiten, die das aufwendig adaptierte Verbindungsstück eröffnet. Charlotte und Miriam zum Beispiel absolvieren eine aufregende Premiere: "Wir fahren baden an den Elisabethsee, unsere Eltern kommen später nach", schildern die beiden Elfjährigen aus Micheldorf.

In die Gegenrichtung kurbelt ein betagtes Duo, das erstmals den Rad-Shuttle Bus gebucht hat. "In Windischgarsten sind wir ausgestiegen, und nun fahren wir den ganzen Weg zurück. Herrlich! Früher war ja immer in Klaus schon Schluss", genießen die zwei Steyrerinnen die Horizonterweiterung.

Seniorengruppen nutzen den Radweg für gemeinsame E-Bike-Touren samt Einkehrschwung, eine Faltrad-Fahrerin erprobt seine Tauglichkeit für große Fahrten mit kleinem Radumfang. Rennradfahrern dient die Trasse als stressfreier Zubringer zu Hengstpass-Runde & Co. Lokale Varianten gestatten zudem lohnende Schleifen nach Molln, Oberweng oder ins Stodertal. Sogar in drei oder mehr Tagen um den gesamten Nationalpark Kalkalpen zu fahren, ist dank des im Osten anschließenden Ennstal- bzw. Hintergebirgsradweges jetzt möglich. Aber das ist eine andere Geschichte …

Radfahren in Oberösterreich

Jeder so, wie er mag

Gerade schippert eine Art schwimmende Almhütte am Rastplatz der Familie Stein vorbei – mitsamt ihrer Schunkelmusik bislang das außergewöhnlichste unter all den Booten, die als bunte Tupfer die türkise Wasseroberfläche zieren. Fröhlich winken die Zaun- und Partygäste einander zu, bis sogar Noam, mit eineinhalb das jüngste Familienmitglied, freudig quiekend die Hände hebt.

"Kinder, Essen!" holt Mama Judith die Rasselbande schließlich an den Jausentisch. Aus den Taschen des Radanhängers hat sie ein fürstliches Mahl hervorgezaubert.

Radpause am Steyrtalradweg

Die Vier beraten ihr weiteres Vorgehen: Nordwärts, auf alten Schienen entlang der Steyr zu noch mehr Badeplätzen, Schotterbänken und Aussichtspunkten? Oder lieber retour, um die Gräben, Klüften und Klammen des Nationalparks zu erkunden? Tochter Miriam möchte unbedingt ein paar Wiesenblumen für einen Haarkranz pflücken, Leon würde gerne das große E-Bike probieren. "Lässt sich alles machen", lächelt der Papa, "solange nur ich nicht in dieses eiskalte Wasser muss."

Familie fährt mit den Fahrrädern auf einer Brücke am Steyrtalradweg

Weitere Informationen rund um den Steyrtalradweg

Rad-Shuttle Bus

Von Steyr nach Spital am Pyhrn und retour, mit Zwischenstopps in Grünburg, Klaus, St. Pankraz. Von von 30. Mai bis 27. September 2020 jeweils samstags, sonntags und an Feiertagen (vormittags); Fahrzeit: ca. 2 Stunden. Infos, Fahrplan und Anmeldung: www.steyr-nationalpark.at

Rad-Shuttle-Bus

Steyrtal-Museumsbahn

Vom Lokalbahnhof Steyr  nach Grünburg, mit 8 Zwischenstopps. Von Juni bis September immer samstags, sonntags, sowie 01.05. und 26.10.: Fahrzeit: rund 1 Stunde. 

Fahrplan/Anmeldung

Nationalpark-Rundtour

Die Trassen von Steyrtal-, Nationalpark-Kalkalpen-, Hintergebirgs- und/oder Ennsradweg lassen sich jetzt dank der neuen Verbindung für eine mehrtägige Rundtour um den Nationalpark nützen. Von der Radregionskarte Steyr-Kirchdorf wird das betreffende Gebiet ideal erfasst. 

Download/Bestellung

Kontakt & Service

Tourismusverband Steyr und die Nationalpark Region
Stadtplatz 27
4402 Steyr

+43 7252 53229
info@steyr-nationalpark.at
www.steyr-nationalpark.at/