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© World Heritage View viewing platform in the morning Photo RudiKainPhotografie
Auf diesem Bild sieht man die Aussichtsplattform Welterbeblick in Hallstatt welche über dem Hallstättersee ragt und einen tollen Ausblick nach Obertraun gewährt
Auf diesem Bild sieht man die Aussichtsplattform Welterbeblick in Hallstatt welche über dem Hallstättersee ragt und einen tollen Ausblick nach Obertraun gewährt

Komm, steig ein.
Wir reisen durch die Zeit.

Welterbestätten in Oberösterreich

Zurücktreten bitte… wir fahren ab! Vor uns liegt eine Reise, die nicht in Kilometern zu messen ist. Sondern in Jahrhunderten und Jahrtausenden. Steig ein und sei dabei, wenn es dorthin geht wo die vier Welterbestätten Oberösterreichs ihre Wurzeln haben.

Entdecke das älteste Salzbergwerk der Welt. finde heraus, warum die Menschen seit der Jungsteinzeit an den Seen im Salzkammergut siedeln. Erkunde die Plätze, wo die Römer am Donaulimes die Grenzen ihres Reichs bewachten. Und lass dir den Platz zeigen, wo 500 Jahre alte Buchen wachsen. Ausgestiegen wird aber erst in der Zukunft. Wo du die sehen kannst? Schau einfach in Linz vorbei…

Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut

7.000 Jahre in der Vergangenheit

Es ist gut und gerne sieben Jahrtausende her als Menschen entdeckten, dass das Gestein im Hochtal über dem heutigen Hallstatt einen unglaublich wertvollen Bodenschatz barg. Erst an der Oberfläche, dann immer tiefer im Berg bauten sie Salz, das “weiße Gold" ab. Reiche Funde zeichnen die wechselvolle Geschichte des ältesten Salzbergwerks der Welt nach. Und geben einer ganzen Epoche der Menschheitsgeschichte den Namen “Hallstattzeit”.

Prägend für die Region ist zugleich die urtümliche, von weit verzweigten Höhlen durchzogene Karstlandschaft des Dachsteins. Der Berg und das Salz, beides gemeinsam macht diese Landschaft so unglaublich einzigartig. Und beides, Natur und Kultur hat die UNESCO bewogen, diese Region in die Liste des Welterbes der Menschheit aufzunehmen.

Welterbe Salzkammergut

© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer: Morgenstimmung am Hallstättersee in Oberösterreich
Morgenstimmung am Hallstättersee in Oberösterreich

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

6.000 Jahre in der Vergangenheit

Die Berge- und Seenkulisse des heutigen Salzkammerguts hat wohl schon die Menschen der Jungsteinzeit fasziniert. Ackerbau und Viehzucht bewogen unsere Vorfahren sesshaft zu werden. Im Uferbereich von Seen, in Oberösterreichs vor allem am Attersee und am Mondsee errichteten, sie Pfahlbausiedlungen. Die UNESCO erklärte im Jahr 2011 Fundstellen von Pfahlbauten im ganzen Alpenraum zum Welterbe. Darunter zahlreiche im oberösterreichischen Salzkammergut, am Attersee, Mondsee und Traunsee deren Epoche von der Jungsteinzeit bis in die Bronze- und Eisenzeit reicht.

Die Überreste der Pfahlbaukultur, die so entscheidend war für die Entwicklung der Menschheit, sind im Wasser der Seen verborgen. Und wenn auch die Welt der Pfahlbauer im ganz wörtlichen Sinn versunken ist, so sind ihre Spuren heute gut erforscht und erlebbar.

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

© Foto Oberösterreich Tourismus/MondseeIrrsee/Michael Grössinger Luftaufnahme vom Mondsee, im Hintergrund die Drachenwand.
Luftaufnahme vom Mondsee, im Hintergrund die Drachenwand

Donaulimes - Grenzen des Römischen Reiches

2.000 Jahre in der Vergangenheit

Die jüngste Welterbe-Stätte Oberösterreichs ist der Donaulimes, die einstmals befestigte Nordgrenze des Römischen Reiches. Zur Verteidigung errichteten die Römer eine insgesamt hunderte Kilometer lange Kette an Legionslagern, Kastellen und Wachanlagen die sich quer durch ganz Mitteleuropa erstreckte.

An der oberösterreichischen Donau haben sich Spuren der Antike etwa in Form des Römerburgus in Oberranna bei Engelhartszell und in Schlögen erhalten. Das Museum Lauriacum dokumentiert die Römerzeit in Oberösterreich am einzigen Standort eines Legionslagers in der ehemaligen Provinz Noricum. Auch das Hinterland des Limes war mit Städten, Landgütern und Straßen großzügig ausgebaut.

Donaulimes - Grenzen des Römischen Reiches

© Oberösterreich Tourismus/Donau OÖ/Robert Maybach
Eine Wandergruppe versammelt sich auf der hölzernen Aussichtsplattform hoch über der Schlögener Schlinge. Gemeinsam blicken sie ehrfürchtig auf die gewaltige Flussschlinge der Donau, die sich tief unten in der Donauregion glänzend um den bewaldeten Felsrücken der oberösterreichischen Landschaft windet.

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder

500 Jahre in der Vergangenheit

Neben herausragenden Kulturstätten schützt das UNESCO-Welterbe auch außergewöhnliche Naturlandschaften. Ein solches Naturjuwel liegt im Nationalpark Kalkalpen im Südosten Oberösterreichs, eine Waldwildnis wie aus dem Bilderbuch. Der Nationalpark erstreckt sich über die waldreichen Gebirgszüge des Reichraminger Hintergebirges und des Sengsengebirges. Mit 209 Quadratkilometern Fläche ist er der größte Waldnationalpark Österreichs, drei Viertel dieser Fläche sind Wildnis.

Mehr als 5.000 Hektar alte Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen wurden - gemeinsam mit ähnlichen Naturräumen in 10 europäischen Staaten - auf die Liste des Welterbes der UNESCO gesetzt. Damit ist Oberösterreichs einziger Nationalpark nicht nur das größte Buchenschutzgebiet der Alpen. Hier wachsen auch die ältesten Exemplare dieser Baumart im Alpenraum - so mancher “Baum-Methusalem” ist mehr als 550 Jahre alt.

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder

© Foto: Buchenwälder Nationalpark Kalkalpen_Mayrhofer
Foto: Buchenwälder Nationalpark Kalkalpen_Mayrhofer

Linz - UNESCO City of Media Arts

Aud dem Weg in die Zukunft

Diese Zeitreise führt direkt in die Zukunft. Nächster Halt: Linz, die UNESCO City of Media Arts. Als solche gehört Oberösterreichs Hauptstadt zum Netzwerk der “Creative Cities”, einem exklusiven Zirkel besonders zukunftsorientierter Städte.

Mit dem seit 1979 jährlich stattfindenden Ars Electronica Festival hat sich Linz als weltweiter Hotspot der Medienkunst positioniert. Das Ars Electronica Center als Museum der Zukunft ist das ganzjährig offene Fenster in die Zukunft. Neue Technologien und ihre Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft stehen bei Ars Electronica im Fokus. Center. In der Linzer Tabakfabrik ist inzwischen ein neues Kreativzentrum der Stadt entstanden, die sich mittlerweile als Zentrum der Medienkunst fest etabliert hat und damit neue Perspektiven und Innovationen in Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft schafft.

UNESCO City of Media Arts

© Foto Oberösterreich Tourismus/Linz Tourismus/Robert Josipovic Die Abendstimmung am Donauufer genießen.
Zwei Frauen stehen in der Abenddämmerung am Donauufer und blicken Richtung Urfahr, vor ihnen am gegenüberliegenden Donauufer ist das beleuchtete Ars Electronica Center zu sehen.

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Eine Frau erkundet eine Ausstellung im Lentos Linz
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