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Most, Saft und edle Tropfen

Seit vielen Generationen werden auf den Bauernhöfen Oberösterreichs edle Tropfen aus eigenem Obst gewonnen. Most (oder auch Birnen- und Apfelwein) aus den Früchten der Streuobstwiesen, erfrischende Säfte und natürlich edle, hochprozentige Brände. Rund um diese allseits beliebten Getränke haben sich über die Jahre viele Veranstaltungen und Bräuche gebildete, die auch heute noch gerne besucht werden. Was gibt es auch Schöneres, als eine frühabendliche Radtour zum Mostbauern, um den frischen Süßmost zu kosten? Oder wie wäre es mit einem Flascherl Birnenmost und dazu einen Qualitätsbrand zu Hause auf der eigenen Terrasse?

© Foto Oberösterreich Tourismus/Urlaubsregion Vitalwelt/Tom Son: Der Mosthersteller Ludwig Rabengruber neben einem Apfelbaum in Geboltskirchen.
Der Mosthersteller Ludwig Rabengruber neben einem Apfelbaum in Geboltskirchen, er blickt auf die Äpfel.

Säfte und Most
aus der Vitalwelt

Video
Verkostung beim Pankrazhofer in Tragwein, Eva Eder im Gespräch mit zwei unter einem Baum sitzenden Gästen mit jeweils einem Glas in der Hand.
Mostschänken
Liste aller Mostschänken in Oberösterreich.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Eva Eder unterhält sich mit Gästen während einer Verkostung beim Pankrazhofer in Tragwein im Mühlviertel.
© Foto: Servus-TV/Terra-Mater: Familie Deisinger, Mostbauern am Deisingerhof
Familie Deisinger, Mostbauern am Deisingerhof

Most vom Deisinger Hof

In Katsdorf, rund zehn Kilometer östlich von Linz, hat ein Mann eine ganz andere Mission gefunden. Josef Deisinger hat es sich zum Ziel gesetzt, den ramponierten Ruf des Mostes zu retten. Um die sechs Jahre wird Deisinger gewesen sein, als sein Opa ihm das erste Mal den Mostkeller des Hofes gezeigt hat. Damals war das für Oberösterreich typische Getränk als "Landessäure" verschrien: gelblich-braun und sauer. Mittlerweile stehen am und rund um den Deisinger-Hof 300 Obstbäume – darunter alte Sorten wie der Bohnapfel. Alle Bäume werden von der Familie händisch abgepflückt und die Mostkarte des Deisingerhofes liest sich wie die eines guten Weinkellers. Doch der Weg dorthin war steinig, erinnert sich der Mostbauer.

© Foto Oberösterreich Tourismus/Pyhrn-Priel/Stefan Mayerhofer: Zwei Wanderer beim Jausnen und Trinken auf der Gowilalm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Zwei Wanderer beim Jausnen und Trinken auf der Gowilalm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel, beide haben ihre Gläser erhoben, am Tisch steht eine Brettljause.

Most pressen und
Einkehr auf der Gowilalm

Video

Wussten Sie, dass...

...mehr als eine Million Streuobstbäume in Oberösterreich stehen und für gut 110.000 Tonnen Äpfel und Birnen pro Jahr sorgen, die zu feinem Most verarbeitet werden.

Genusstafel in der Bio Streuobstwelt vom Pankrazhofer
Schaumosterei Pankrazhofer
Most- und Saftproduktion auf höchster Qualität.
© PiaPaulinec

Eigentlich eine sensationelle Geschichte: Wir dürfen das aus Gläsern trinken, was von Bäumen geerntet wurde, die jemand vor über 100 Jahren gepflanzt hat.
Norbert Eder
Pankrazhofer
© Foto Oberösterreich Tourismus/Hausruckwald/Tom Son: Franz Razinger in der Destillerie Parzmair in Schwanenstadt im Hausruckwald.
Franz Razinger neben der Edelbrand-Destille in der Destillerie Parzmair in Schwanenstadt im Hausruckwald.

Schnaps brennen
beim Parzmaier

Video
Mittendorfer Destillationsmuseum
Schnapsmuseum St. Oswald
Alles über die Kunst des Destillierens.
© Mittendorfer GmbH & Co KG
Nahaufnahme eines Glases Edelbrand in der Destillerie Parzmair in Schwanenstadt im Hausruckwald.
Schnapsbrennereien
Liste aller Schnapsbrennereien in Oberösterreich
© Foto Oberösterreich Tourismus/Hausruckwald/Tom Son: Nahaufnahme eines Glases Edebrand in der Destillerie Parzmair in Schwanenstadt im Hausruckwald.
Frisch geernteten Äpfel werden in einer Badewanne am Ferienhof Singerskogel in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel gewaschen, im Bild sind die mit Äpfeln gefüllte Wanne und die Hände des Mostbauern zu sehen.
Produzent des Monats: Humer z'Reith
Most, Säfte, Schnäpse, aber auch Gemüse und Eier werden am Bauernhof Humer z'Reith in Leonding hergestellt. Die vielfach ausgezeichneten Produkte des Familienbetriebs kann man im Hofladen und auf diversen Märkten kaufen.
© Foto Oberösterreich Tourismus/Pyhrn-Priel/Stefan Mayerhofer: Äpfel waschen in einer Badewanne am Ferienhof Singerskogel in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Verkostung beim Pankrazhofer in Tragwein, Eva Eder im Gespräch mit zwei unter einem Baum sitzenden Gästen mit jeweils einem Glas in der Hand.
Mosterien
Liste der Mosterien in Oberöstereich.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Eva Eder unterhält sich mit Gästen während einer Verkostung beim Pankrazhofer in Tragwein im Mühlviertel.
Angerichtete Jause im Gastgarten in der Erlachmühle am Mondsee im Salzkammergut, auf einem Holzbrett liegen Gemüse, Käse und Fleisch.
Jausenstationen
Liste der Jausenstationen in Oberösterreich.
© Foto Oberösterreich Tourismus/MondseeIrrsee/Michael Grössinger: Angerichtete Jause in der Erlachmühle am Mondsee im Salzkammergut.
Mostkrautfleckerl vom Landgasthaus Lehnerwirt in Alkoven
Mostkrautfleckerl
Rezept vom Landgasthauf Lehnerwirt in Alkoven.
© Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH/Peter Podpera: Mostkrautfleckerl vom Landgasthaus Lehnerwirt in Alkoven
Kistenbratl vom Gasthaus und Landmetzgerei Schröcker in Schlierbach
Kistenbratl mit Mostsaftl
Rezept vom Gasthaus Schröcker in Schlierbach.
© Foto: Gasthaus und Landmetzgerei Schröcker: Kistenbratl
Picknick in Oberösterreich
Die beliebtesten Jausenstationen
Wir verraten Ihnen hier die 17 beliebtesten Jausenstationen und Mostschänken unserer Leser.
© Foto: Genussland Oberösterreich/Andreas Röbl: Picknick in Oberösterreich

Aus alten Zeiten...

Der Maibaum

Das wohl markanteste Zeichen, das mit dem Mai verbunden ist, ist der Maibaum. Den Maibaum, der sinnbildlich für alles Werden und Fruchttragen eine Lebensrute darstellt, dürfte es vor dem Mittelalter noch nicht gegeben haben. Erste Belege dafür findet man im Jahr 1230, wo es die Aufgabe der weltlichen oberen Bürgerschicht war, einen Baum aufzustellen und zu schmücken. Erst später übernahmen Burschengruppen diesen Brauch, wobei schon damals das Stehlrecht galt!

An den zentralen Plätzen in fast jeder Gemeinde Oberösterreichs steht ab 1. Mai der Maibaum, ein 20 bis 30 Meter hoher geschmückter Baum. Oberhalb des geschälten und entasteten Stammes ist ein grüner Wipfel ("Kratz'n", "Gressing", "Grotz") angebracht und zwei oder drei Kränze aus Reisig, die mit bunten Bändern geschmückt und mit Brezeln bestückt sind, hängen an seiner Spitze.

Der Maibaum ist ein Lebens- und Fruchtbarkeitssymbol, früher tanzte man Volkstänze ihm ihn herum. Auch heute noch gibt es zahlreiche Bräuche rund um den Maibaum (Maibaumstehlen, Maibaum-Versteigern u.a.).
Meist finden am 1. Mai große Dorf- oder Stadtfeste mit Musik, Tanz, Essen und Kinderprogramm beim Maibaum statt. Im Rahmen dieser Feiern können sich beim Maibaum-Kraxeln die Jugendlichen in Kletterwettkämpfen messen. Um die Angelegenheit zu erschweren, wird der Stamm des Maibaums manchmal mit Seife eingerieben.

Mit dem Maibaum haben sich auch zahlreiche Bräuche entwickelt: der Tanz um den Baum, Wettspiele, bei denen die Burschen ihre Kräfte messen und natürlich Maibaumkraxeln. Als Besonderheit wird auch heute noch in manchen Orten der Bandltanz aufgeführt, ein Tanz, der rund um den Baum erfolgt. Bunte Bänder sind am Baum befestigt und werden von den Tänzern im Laufe ihrer Bewegungen kunstvoll gewickelt.

Quelle: brauchtumskalender.at

Dame beim Einkaufen am Markt in Steyr
Ernährungswissen kompakt
Mehr dazu im Schmeck's Blog.
© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Einkaufen am Markt in Steyr
Ein Koch halbiert mit einem Küchenmesser auf einem Holzbrett Beeren. In der Küche stehen Teller und Schüsseln mit weiteren Zutaten, am Holzbrett liegen Kräuter.
Genussland Oberösterreich
Wo beste Produkte und Spezialitäten herkommen.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: In vielen Oberösterreichischen Küchen werden feinste regionale Zutaten werden verarbeitet.
Verkostung beim Pankrazhofer in Tragwein
Kulinarische Schaubetriebe
Sehen, wie Gutes entsteht.
© Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Maybach: Verkostung beim Pankrazhofer in Tragwein
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