Winter in Oberösterreich
Advent & Brauchtum

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Verlockende Weihnachtszeit

Mit duftende Naschereien und echtem Kunsthandwerk prägen die Adventmärkte die stillste Zeit des Jahres. Tief verwurzelt sind unsere Traditionen und Bräuche, die uns rund um Weihnachten und den Jahreswechsel begleiten. Vom Krippenbauen bis zum Glöcklerlauf, von der Waldweihnacht bis zum Schlösser-Advent, vom Steyrer Christkindl bis zum Kerzenziehen in Linz.

Advent in Oberösterreich

Echt und stimmungsvoll.

Die Kripperlroas

Ein Brauch aus dem Salzkammergut

Johann Linortner ist hauptsächlich Bauer in Bad Ischl. In der wichtigsten Nebensache der Welt ist er allerdings "Kripperlvater". Jedes Jahr wenn der Advent naht, baut er mit seiner Familie eine jener großen Landschaftskrippen auf, wie sie im Salzkammergut verbreitet sind.

Und wie es der Brauch der "Kripperlroas" will, steht seine Tür zwischen 25. Dezember und Maria Lichtmess am 2. Februar für Besucher offen. Gäste, die durch die Winterlandschaft von Haus zu Haus ziehen und die Krippen bestaunen.

Der Kripperlvater
Die Heilige Familie - Josef, Maria und das Jesuskind - auf der Landschaftskrippe Lippenbauer in Bad Ischl, im Vordergrund unscharf die Heiligen Drei Könige.
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Silvester in Oberösterreich

In der Stadt, auf der Burg und auf der Hütte

Oberösterreich lässt die Korken knallen. Auch hierzulande wird das Neue Jahr mit Sekt und Feuerwerk begrüßt. In vielen Städten geht die letzte Nacht des alten Jahres in einer langen und rauschenden Party direkt in den ersten des Tag des nächsten über.

Es gibt allerdings auch ganz andere Möglichkeiten, die Silvesternacht in Oberösterreich zu verbringen. Gemeinsam mit einem Nachtwächter in den Gassen der historischen Stadt Steyr. Oder im Stil der alten Ritter auf Burg Kreuzen im Mühlviertel. Vielleicht aber auch mit toller Aussicht auf Bad Ischl auf dem Siriuskogel.

Silvester-Urlaub

Möchten Sie den Jahreswechsel mal woanders verbringen? Für den Kurzurlaub zu Silvester gibt es eine Vielzahl an Angeboten.

Vom erholsamen Rutsch ins neue Jahr in einer Therme oder im Wellnesshotel, über actionreiche Tage auf der Skipiste vor uns nach dem Silvesterrummel, bis hin zur besinnlichen Einkehr auf einem Pferdehof.

Silvester-Reisen

Brauchtum zu Neujahr und Winter austreiben

Es ist Neujahrstag, und ein Knall zerreißt die Luft vor dem Linzer Landhaus. Gestandene Männer begrüßen peitschenschwingend das neue Jahr. Das sogenannte "Aperschnalzen" ist gleichzeitig der Auftakt zum Brauchtumsjahr in Oberösterreich.

Es ist die letzte Rauhnacht des Winters, vom 5. auf den 6. Jänner, in der im Salzkammergut die Glöckler unterwegs sind. Mit ihren weißen Gewändern, Glocken und mit den bunt verzierten Lichterkappen laufen sie in Gruppen durch die anbrechende Nacht. Aber auch andere Regionen Oberösterreichs haben für diese Rauhnacht Bräuche hervorgebracht: Die Innviertler Maschkerer ziehen verkleidet von Tür zu Tür und spielen auf. Geduld haben muss, wer das Nebelberger Rauhnachtsingen im Mühlviertel versäumt. Dieses Spektakel findet nämlich nur alle zehn Jahre statt.

Leuchtend durch die Rauhnacht

Die Glöckler im Salzkammergut

Die Nacht vom 5. auf den 6. Jänner ist die letzte Rauhnacht. Im Salzkammergut "gehört" sie den Glöcklern. Das sind weiß gewandete Männer, die auf dem Kopf kunstvolle Lichterkappen tragen, die sie in vielen Arbeitsstunden selbst hergestellt haben. Der Fantasie sind bei den Formen der Glöcklerkappen kaum Grenzen gesetzt. Sterne in verschiedenen Variationen sind genauso zu sehen wie Pyramiden und Kometen mit langen Schweifen.

Bricht am 5. Jänner die Dunkelheit herein, versammeln sich die Glöckler in ihren Gruppen, den "Passen". Von Haus zu Haus ziehen sie in die Ortszentren und laufen dabei kunstvolle Figuren.

Der Ursprung des Brauches, der auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO eingetragen ist, liegt in Ebensee am Traunsee. Gepflegt wird er im ganzen Salzkammergut, vom Attersee über den Traunsee und Bad Ischl bis Bad Goisern und Obertraun.

Fasching in Oberösterreich

Närrisch geht es im Fasching überall zu. Aber kein Ort übertrifft diesbezüglich Ebensee im Salzkammergut. Wer daran zweifelt, sollte sich an den "Ebenseer Nationalfeiertagen" einmal selbst unters Volk mischen. Traditioneller Höhepunkt ist übrigens der Fetzenzug.

Faschingstermine

Liebstattsonntag in Gmunden

Ein besonders schöner Brauch ist der Liebstattsonntag in Gmunden. Am vierten Sonntag in der Fastenzeit schenkt man sich hier Lebkuchenherzen. Das nennt man die "Liebe abstatten" und ist ein feierlicher Festtag in der ganzen Stadt.