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Die Band Leyya bei ihrem Auftritt bei der Nachklangwolke in Linz.

Elektrisierend.

Einfach elektrisierend

Wer Elektropop liebt, kommt um einen Band-Namen nicht herum: Leyya. Das Duo aus Eferding füllt Konzertsäle rund um die Welt, räumt europaweit Musikpreise ab und entspannt am liebsten beim Radfahren an der Donau in Aschach. Wir haben Marco Kleebauer und Sophie Lindinger zum Interview getroffen. Denn Leyya hat auch die Songs für die uppermoments Videos von Oberösterreich Tourismus geliefert.

Ihr seid Wahlwiener und Herzblut-Oberösterreicher. Was bietet Oberösterreich, was man in Wien nicht findet?

Sophie Lindinger: Oberösterreich ist entspannter als Wien. Man kommt schnell von A nach B, kann an der Donaulände chillen, egal ob beim Radfahren oder beim Baden und auch Linz ist eine Stadt in der man viel unternehmen kann. Ich verbinde Oberösterreich generell immer mit Entspannung und Urlaub. Für uns beide ist das so eine Auszeit vom stressigen Alltag. Ich genieße es da sehr auch mal länger an einem Ort zu sein. Und was soll ich sagen? Ein Park ist halt kein Wald...

Marco Kleebauer: Ja - alles ist entschleunigter - das sehe ich auch so. Ich mag die Linzer Altstadt sehr gerne. Sie ist überschaubar und trotzdem ist immer etwas los. In Oberösterreich muss man nicht weit fahren, bis man ein bisserl Grün sieht. In Wien sind da die Wege viel weiter. Wir sind ja beide in Oberösterreich aufgewachsen, das prägt einen halt.

Marco Kleebauer und Sophie Lindinger vor dem Ars Electronica Center in Linz

Wie spiegelt sich Oberösterreich in eurer Musik wider?

Marco Kleebauer: Ich habe eine musikalische Ausbildung am BORG Linz gemacht. Die Schule ist schon eine Art Kaderschmiede für Musiker. Parov Stelar, Krautschädl, Folkshilfe und Bilderbuch haben ihre Karriere am BORG in Linz begonnen. Dass so viele erfolgreiche Bands in Linz starten, liegt sicher auch daran, dass sich nur wirklich Leute für diese Ausbildung interessieren, die für Musik brennen. Und es ist bereichernd, wenn man mit solchen Leuten in einer Klasse sitzt.

Sophie Lindinger: Ich war zwar in einer klassischen Schule, aber habe mich viel mit Marco ausgetauscht. Wir waren einfach die einzigen in der ganzen Umgebung, die einen ähnlichen Musikgeschmack hatten. Wenn du am Land bist und etwas ausgefallene Musik machst, dann findest du dich schnell.


Musik war aber immer schon mein Leben.

Mit 10 Jahren habe ich mein erstes Lied geschrieben. Wenn ich mir das heute anhöre denk' ich mir: 'Irgendwie lieb. Und das Englisch war ziemlich schlecht.'

Marco Kleebauer und Sophie Lindinger - das Duo hinter Leyya

Und irgendwann kam dann der große Erfolg…

Sophie Lindinger: Naja - das war ja alles nicht so geplant. Wir sind halt irgendwann nach Wien gegangen. Und als wir dann in der großen Stadt waren dachten wir: 'Na dann veröffentlichen wir halt eine CD.' Wir haben uns also ein Label gesucht und los ging's.

Marco Kleebauer: Da muss ich jetzt aber kurz was dazu sagen: Musik machen ist schon richtig harte Arbeit. Man schraubt am Sound, nimmt immer wieder neu auf, bis man zufrieden ist. Bis eine CD aufgenommen ist, muss man viel Arbeit investieren. Am anstrengendsten und am forderndsten ist aber sicher eine Tour. Wobei das Touren mitunter auch langweilig ist: Im Prinzip sitzt man dabei 90 Prozent der Zeit herum und wartet. Entweder auf den Soundcheck, das Konzert oder was auch immer. Unseren ersten Auftritt hatten wir dann beim Waves-Festival in Wien. Da sind wir eingesprungen und waren anfangs mit den Live-Auftritten ganz schön überfordert (lacht).

Leyya live bei der Nachklangwolke in Linz 2018

Macht es einen großen Unterschied, ob man im Studio aufnimmt oder live spielt?

Sophie Lindinger: Total. Wir haben auf der Bühne keinen Computer, was eigentlich selten ist für den Sound den wir machen. Generell sind Live-Konzerte viel organischer. Wir können einen Refrain länger spielen und so viel besser auf das Publikum reagieren. Das hat einfach viel mehr Energie, wenn man live spielt. Wenn wir auf der Linzer Klangwolke spielen, wie etwa im September, dann gehen wir anders auf das Publikum ein, als wie bei einem Konzert, wo die Leute nur wegen uns kommen. Wir machen da auch viel über Blickkontakt.

Marco Kleebauer: Natürlich sind Konzerte auch mit viel Technik verbunden. Aber da wird man irgendwann zum Autodidakten. Wir hatten mal ein Konzert, bei dem wir nur zwei Lieder spielen konnten, weil die Technik so gerauscht hat. Aber man wird dann auch gelassener. Im Prinzip ist es egal ob man vor 200 oder 8.000 Leuten spielt: Es ist immer wieder ein Glücksgefühl, wenn die Musik bei den Leuten ankommt.

Wie würdet ihr euch selbst beschreiben?

Marco Kleebauer: Wir verlieren beide ziemlich schnell das Interesse an etwas. Wenn wir beispielsweise an einem Song schreiben, dann arbeiten wir absolut konzentriert. Das kann einen ganzen Tag dauern, wir machen dann auch keine Pausen. Von der ersten Idee zum Roh-Ding ist das Lied dann meistens in einem Tag fertig. Einen zweiten Tag würden wir erst gar nicht dran arbeiten - da haben wir dann keine Lust mehr...

Sophie Lindinger: Das Spannende ist: Die Lieder die wir am schnellsten geschrieben haben, gefallen den Leuten am meisten... Wenn ein Song gut im Radio funktionieren soll, dann haben wir mittlerweile schon ein Rezept dafür, eine Art Formel.

Sopie Lindinger und Marco Kleebauer sind die Musiker hinter der Band Leyya.

Habt ihr Tipps für Nachwuchsmusiker?

Marco Kleebauer: Man sollte immer auf sich selber hören und nicht auf andere Leute. Im Prinzip weiß man es selber eh immer am besten. Aber dieser Rat gilt vermutlich nicht nur für Musik, sondern fürs ganze Leben.


Nur weil jemand eine andere Meinung hat, heißt das nicht, dass diese besser ist.

Sophie Lindinger: Ja - mehr kann ich dazu auch nicht sagen - ein schönes Schlusswort, oder?

Mehr über Leyya

Das oberösterreichische Duo Leyya gibt es in der heutigen Konstellation seit 2014: Sophie Lindinger und Marco Kleebauer sind gebürtige Eferdinger und leben in Wien. Auftritte hatte das Duo bereits in ganz Europa, Island, Nord- Und Mittelamerika sowie in Mexiko. Die Band wurde bisher mit zwei Amadeus Austrian Music Awards ausgezeichnet: 2017 mit dem FM4 Award und 2018 in der Kategorie "Best Alternative".

Granitlandschaft im Mühlviertel

#uppermoments

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Tipps rund um Leyya

Eferding

Eferding ist die Heimatstadt von Sophie Lindinger und Marco Kleebauer. Hier sind sie aufgewachsen und hier haben sie sich kennengelernt.

Linz

In der Landeshauptstadt sind Sophie und Marco gern unterwegs. Ob in der Altstadt oder an der Donau beim Radfahren, Baden oder Chillen.

#uppermoments

Oberösterreich ist immer wieder für ganz besondere Momente gut. Am schönsten sind aber die, die man mit anderen teilt. Ob Sommer oder Winter.