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Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner

Österreich ist
mein Lieblingsland.

Florian Gschwandtner mag Action: Ob Heli-Skiing in Alaska, Wakesurfen am Wolfgangsee oder die schwarze Inferno-Piste im Skigebiet Hinterstoder. Privat liebt der Runtastic-Gründer die Überschaubarkeit seiner Heimat Linz sowie Schnitzel mit Erdäpfelsalat von Mama Gerlinde. Und ganz heimlich träumt der Überflieger von einem schlichten Bootshaus am Attersee.

Auf Ihren Instagram-Kanal nehmen Sie Ihre Follower ja täglich mit – unter anderem auch durch ganz Oberösterreich… 

Ja, ich war erst kürzlich Wakesurfen am Wolfgangsee. Da bin ich sicher zwei drei Mal pro Jahr. Am Attersee und am Traunsee trifft man mich häufiger. Ein riesiger Surfer bin ich zwar nicht, aber wakesurfen macht mir großen Spaß. Das Schöne daran: Du hast keine irrsinnig hohe Geschwindigkeit und kannst dich nicht verletzen. Es ist chillig und da ich lange snowboarden war, hat das gleich wieder super funktioniert. Das ist so entspannt: Vorne sitzen die Leute im Boot und trinken ein Glaserl Wein bei gemütlicher Musik. Das gibt mir ein Freiheitsgefühl. Gerade die oberösterreichischen Seen haben da viel zu bieten: Man ist mit dem Element Wasser in Verbindung und hat eine grandiose Bergkulisse.

Florian Gschwandtner beim Wakesurfen am Wolfgangsee

Mit The.Riverwave hat Oberösterreich die größte Flusswelle der Welt: Ist unser Bundesland Trendsetter bei Wassersportarten?

Das The.Riverwave Projekt in Ebensee ist schon sehr einmalig. Ich habe den Kollegen der das auf die Beine gestellt hat auch schon persönlich kennengelernt.  Als er mir vor ein paar Jahren von seiner Vision erzählte, eine künstliche Welle zu bauen, konnte ich es gar nicht glauben. Da muss man sehr unternehmerisch denken und ich fand das von Anfang an richtig cool. Ich glaube, dass Oberösterreich durch die Wassersportarten an der Donau, der Seenlandschaft und dem The.Riverwave Projekt sehr einzigartig und innovativ ist. Sogar Freunde und Bekannte aus München kommen nach Ebensee um sich das anzusehen. Da steckt eine hohe Ingenieurskunst dahinter und Oberösterreich hat ein hohes Maß an technischer Kompetenz, die wir sicher unseren guten Ausbildungsstätten zu verdanken haben. Da dürfen wir stolz sein.

Auf Ihrem Instagram-Account sieht man oft Fotos aus dem Fitnessstudio. Wie wichtig ist die Natur für Florian Gschwandtner?

Da muss man unterscheiden: Ich trainiere gerne im Studio, weil es dort die Geräte gibt, mit denen ich effizient arbeiten kann. Produktivität und Effizienz sind mir gerade beim Training wichtig. Aber ich gehe auch gerne wandern. Erst letztens war ich in Grünau im Almtal auf der Welser Hütte. Meine Eltern haben ja eine Landwirtschaft und das hat mich natürlich schon als Kind sehr geerdet. Laufen gehe ich immer in der Natur, da brauche ich einen Weitblick. Ohne die Natur geht’s nicht.

Was sind Ihre liebsten Laufstrecken?

Da bin ich ein Gewohnheitstier. Nachdem ich in der Nähe vom Linzer Bahnhof wohne, gehe ich gerne an der Donaulände laufen. Auch das Element Wasser bereichert mich sehr. Hin und wieder bin ich im Linzer Wasserwald unterwegs, früher war ich oft im Hummelhofwald laufen. Beim Laufen kann man  definitiv sagen: Raus aus der Stadt, rein in die Natur.

Florian Gschwandtner bei seiner Laufrunde auf der Donaulände in Linz

Linz ist Ihr Lebensmittelpunkt, warum?

Ich habe in Hagenberg und Steyr studiert und Runtastic wurde hier in Oberösterreich gegründet. Somit hat sich alles rund um Linz entwickelt, was Freundschaften aber auch das Netzwerk betrifft. Ich habe mich dann aber später entschieden Linz als Lebensmittelpunkt zu wählen, weil ich mich hier sehr wohl fühle: Die Stadt ist klein genug um angenehm zu leben und groß genug, damit etwas los ist. Außerdem kommt man schnell ins Grüne. Linz hat sich in den letzten zehn Jahren extrem entwickelt. Es ist grüner, jünger und urbaner geworden. Die Sandburg und die Tabakfabrik sind Orte die sehr bereichernd sind. Ich fahre auch viel mit dem Zug - die Anbindung ist sehr gut. Und natürlich habe ich auch meine Firmenbeteiligungen rund um Linz aufgebaut.


Ich mag das Kleine und Überschaubare, das ist sehr menschlich…

Sie haben viel von der Welt gesehen, was ist an Oberösterreich einzigartig?

Oberösterreich ist ein starkes Bundesland. Die Industrie kombiniert mit Technologie ist unheimlich genial. Es ist viel Raum für Bildung mit den guten Fachhochschulen und der Uni. Da werden tolle Leute ausgebildet, die sich auch trauen Firmen zu gründen. Und der Tourismus ist natürlich auch ein großer Faktor, gerade in Zeiten von Corona wo man innovative Lösungen findet. Wenn man ein bisserl unterwegs war, dann lernt man die Qualität von Österreich besonders schätzen. Heute kann ich sagen: Österreich ist mein Lieblingsland.

Gibt's Rückzugsorte, Kraftplätze, die Sie besonders schätzen?

Meine aktuelle Wohnung ist sicher einer dieser Kraftorte. Ich habe einen tollen Ausblick auf die Berge Richtung Traunstein. Und das gibt mir Kraft um einen Weitblick zu haben. Mein elterlicher Bauernhof ist natürlich auch ein Kraftplatz und im Winter bin ich gerne in den Bergen. Im Sommer bin ich auch gerne auf Mallorca.

Florian Gschwandtner in seiner Wohnung

Sie sind durchtrainiert, erfolgreich, immer aktiv: Sündigen Sie auch manchmal?

Ja (lacht)! Jeden Sonntag kommt der Lieferdienst mit Pizza und Co. Unter der Woche bin ich sehr diszipliniert. Aber am Wochenende sündige ich und esse Schokolade oder Fastfood-Klumpert. Ich schaue schon auf meinen Körper. Denn wir haben alle nur einen  und auf den sollten wir aufpassen. Ich brauche zwischendurch auch mal seichte Unterhaltung - dann schaue ich Championsleague und trinke Bier. Die Leute glaube alle, nur weil ich Runtastic gemacht habe gehe ich drei Mal die Woche gerne um sechs in der Früh laufen. Aber das ist auch für mich manchmal eine Überwindung. Ich quäle mich dann auch. Aber wenn du Spaß haben willst, dann musst auch diszipliniert sein.  

Was ist Ihre Lieblingsspeise, gibt’s auch ein Lieblingslokal in Oberösterreich?

Ich esse am liebsten das Wiener Schnitzerl von meiner Mama. Bei uns hat es jeden Sonntag ein Schnitzerl gegeben. Jetzt wohne ich nicht mehr bei der Mama am Hof, aber zu Weihnachten oder an speziellen Anlässen mag ich immer noch sehr gerne ein Schnitzerl mit Erdäpefelsalat. Sonst esse ich gerne einen Chinoa-Hühnchen-Salat. Und die Pizza meiner Freundin Magdalena mit einem  Zucchini-Boden schmeckt mir auch sehr gut.

Wenn wir auswärts sind, dann gehe ich gerne in das Linzer Rooftop 7 – die Küche hat ja gerade einmal 3 Quadratmeter und ich bin immer erstaunt, was der Koch dort zaubert. Meistens bestelle ich mir dann dort ein Steak. Auch das Ambiente im Lokal ist toll.

Sie haben erst kürzlich wieder mit dem Skifahren angefangen. Wie kann man sich das vorstellen:  Florian Gschwandtner übt am Babyhang?

Nein. Eher Florian Gschwandtner steht nach Langem wieder auf den Skiern, fährt sofort die Schwarze Piste runter und stürzt brutal (lacht). Nach diesem Erlebnis bin ich dann auch relativ bald Heli-Skifahren in Alaska gewesen. Das ist irgendwie der unternehmerische Weg, ich bin halt einfach risikoaffin. In Oberösterreich gehe ich gerne auf die Wurzeralm oder auf die Höss sowohl zum Skitouren gehen als auch zum Skifahren.

Skifahren auf den Pisten in Hinterstoder in Oberösterreich

Wie sieht Ihr perfekter Urlaub aus? Action oder Entspannung?

Ich kann durchaus auch faul sein, brauche aber etwas Zeit um in dieses Gefühl zu kommen. Aber nach drei oder vier Tagen muss ich wieder etwas zu tun. Im Sommer bin ich gerne an Seen oder am Meer. Es kommt auch immer sehr darauf an, mit welchen Menschen man unterwegs ist. Wir waren gerade drei Tage in einem Jagdhaus in Grünau im Almtal ohne Handyempfang. Dort habe ich mit Freunden viel Karten gespielt und geplaudert. Auch mal schön.  

Sie haben eine Ferienwohnung in Tirol, steht auch noch ein Feriendomizil in Oberösterreich auf der Bucket-List?

Ja, meine Runtastic-Mitgründer und ich sind immer wieder auf der Suche nach einem Ferienhaus am Attersee. Es muss nicht groß oder aufregend sein, ein Bootshaus am Wasser würde schon reichen. Aber irgendwie haben wir noch nicht das richtige Häuschen für uns gefunden. Aber das steht auf jeden Fall auf meiner Bucket-List.

Radpause an einem Steg des Attersees

Können Sie sich vorstellen die Onlinewelt irgendwann hinter sich zu lassen und Landwirt zu werden?

(lacht.) Ich würde es nie ausschließen, obwohl ich es nicht glaube. Der Bauernhof meiner Eltern gehört mir ja schon und ich habe ihn aktuell verpachtet. Der Hof ist mein Projekt 2.0 – es ist ein riesiger Vierkanter mit 84 Fenstern. In den nächsten Jahren könnte ich mir vielleicht vorstellen eine Event-Location zu eröffnen. Es steht aber aktuell nicht auf meiner To-Do-Liste, weil ich gerade sehr eingedeckt bin. Aber wie heißt es so schön? "Sag' niemals nie!"

Florian Gschwandtner's Lieblingsplätzte in Oberösterreich