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Grüne Hügellandschaft im Mühlviertel

Brauchtum zu Ostern in Oberösterreich

Ostern in Oberösterreich: von Faschingverbrennen, über den Liebstattsonntag bis hin zum Ratschen, Eierpecken und Osternester suchen.

Das Osterfest steht im Jahr 2021 am 4. April bevor. Vor dem Ostersonntag liegt allerdings noch die Karwoche und die 40tägige Fastenzeit. Eine Zeit, die von besonderem Brauchtum geprägt ist.

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Am Aschermittwoch geht der Fasching, unweigerlich zu Ende. In Ebensee wird der personifizierte Fasching sogar standesgemäß beim sogenannten "Fetzenverbrennen" verbrannt, um das Ende der Faschingszeit am Traunsee zu begehen.

Dass in der Fastenzeit allerdings nicht nur verzichtet wird, ja dass in der Vorbereitung auf Ostern auch Geschenke eine wichtige Rolle spielen können, das beweist Gmunden. Der vierte Sonntag in der Fastenzeit ist hier seit 1641 der "Liebstattsonntag". Aus der karitativen Tätigkeit einer Bruderschaft gewachsen, bedeutet das "Liebe abstatten" in heutigen Zeiten vor allem eines: das Verschenken kunstvoll verzierter Lebkuchenherzen.

Ihrem Höhepunkt strebt die Osterzeit in der Karwoche zu: dies beginnt mit der Palmweihe am Palmsonntag. Das Schweigen der Kirchenglocken ab dem Gründonnerstag wird durch das laute Geräusch der von Haus zu Haus ziehenden lauten "Ratschen" ersetzt. 

Was jedes Jahr zu Ostern Pflicht ist, ist das traditionelle "Eierpecken" - dem aneinanderschlagen der gefärbten Ostereier. Wenn die Suche nach den versteckten Osternestern beginnt, dann hat das höchste Fest des Christentums für viele Kinder seinen Höhepunkt erreicht. Und der Osterhase kann als Gabenbringer wieder ein Jahr Pause einlegen.

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